Renchtalbahn

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Appenweier–Bad Griesbach
Baureihe 796 mit Beiwagen im Bahnhof Bad Griesbach, 1992
Baureihe 796 mit Beiwagen im Bahnhof Bad Griesbach, 1992
Kursbuchstrecke (DB): 718
Streckennummer (DB): 4262
Streckenlänge: 29,1 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse: D4 (Appenweier–Oberkirch)
CE (Oberkirch–Bad Griesbach)
Strecke – geradeaus
Rheintalbahn von Basel
Bahnhof, Station
0,0 Appenweier
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
Rheintalbahn nach Karlsruhe
Haltepunkt, Haltestelle
4,0 Zusenhofen
Bahnhof, Station
8,8 Oberkirch
Haltepunkt, Haltestelle
9,8 Oberkirch-Köhlersiedlung
Haltepunkt, Haltestelle
11,9 Lautenbach (Baden)
Haltepunkt, Haltestelle
13,8 Hubacker
Haltepunkt, Haltestelle
15,3 Ramsbach Höfle
Haltepunkt, Haltestelle
16,2 Ramsbach Birkhof
Bahnhof, Station
18,4 Oppenau
Haltepunkt, Haltestelle
20,5 Ibach
Haltepunkt, Haltestelle
23,0 Löcherberg
Haltepunkt, Haltestelle
25,7 Bad Peterstal
Halt… – Streckenende
29,1 Bad Griesbach

Die Renchtalbahn ist eine 29,1 Kilometer lange Nebenbahnstrecke von Appenweier nach Bad Griesbach im Schwarzwald, die mit einer maximalen Steigung von 1:99 größtenteils dem Flusslauf der Rench im Schwarzwald folgt.

Geschichte[Bearbeiten]

Den ersten Abschnitt zwischen Appenweier und Oppenau eröffnete am 1. Juni 1876 die Renchthal-Eisenbahn-Gesellschaft, die am 31. Mai 1909 von den Badischen Staatseisenbahnen übernommen wurde, welche von Anfang an den Betrieb geführt hatten. Die Deutsche Reichsbahn verlängerte die Bahn am 28. November 1926 bis Bad Peterstal und am 23. Mai 1933 bis Bad Griesbach.

Seit 1998 führt die Ortenau-S-Bahn GmbH (OSB), eine Tochter der Südwestdeutschen Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG), den öffentlichen Personennahverkehr durch, wofür vorher die Deutsche Bahn AG zuständig war. Die Züge beginnen in Offenburg und benutzen bis Appenweier die Gleise der Rheintalbahn.

Im Juli 2006 hat die weiterhin für die Streckeninfrastruktur zuständige DB Netz AG ein elektronisches Stellwerk in Oberkirch in Betrieb genommen, das den Betrieb von Appenweier bis Bad Griesbach steuert.[1] Es handelt sich um das deutschlandweit erste elektronische Stellwerk eines neuen Typs von Bombardier Transportation Signal aus Braunschweig,[2] der auf Nebenbahnen optimiert ist. Die notwendigen Investitionen betrugen 4,6 Millionen Euro.

Bedienung[Bearbeiten]

(Stand: Januar 2009)

Die Strecke wird in Richtung Bad Griesbach sowie in Richtung Offenburg von 05:00 Uhr bis 21:00 Uhr betrieben.

Für die Gesamtstrecke benötigen die OSB-Triebwagen 48 bis 50 Minuten, wobei laut der DB-Baden-Württemberg-Streckenkarte (die in jedem Zug in Baden-Württemberg zu finden ist) die Strecke bis Oppenau stündlich und bis Bad Griesbach zweistündlich betrieben wird. Abgesehen vom mittäglichen Schülerverkehr und spätabends gibt es jedoch tagsüber keine in Oppenau endenden Züge. Zur üblichen Symmetrieminute kurz vor der halben Stunde finden hier die Zugkreuzungen statt. Werktags verkehren die Züge Richtung Bad Griesbach bis auf die Ausnahmen um 06:00 Uhr, 10:00 Uhr und 13:00 Uhr (nur bis Oppenau) stündlich, in Richtung Offenburg bis auf die Ausnahmen um 11:00 Uhr und 13:00 Uhr (nur ab Oppenau) stündlich. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt etwa 44 bis 46 Kilometer pro Stunde.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pressemitteilung der Deutschen Bahn AG vom 19. Juli 2006
  2. Geschichte Bombardier Braunschweig