Rolf-Dieter Müller

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Rolf-Dieter Müller (* 9. Dezember 1948 in Braunschweig) ist ein deutscher Militärhistoriker. Seit 1999 ist er Wissenschaftlicher Direktor am Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) der Bundeswehr in Potsdam.

Müller studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Pädagogik in Braunschweig und Mainz. Nach dem Studium ging er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das damals in Freiburg im Breisgau ansässige MGFA. 1981 promovierte er an der Universität Mainz über die Bedeutung der Sowjetunion für die deutsche Wirtschafts- und Rüstungspolitik zwischen den Weltkriegen. 1999 folgte die Habilitation über Albert Speer und die deutsche Rüstungspolitik im totalen Krieg, im gleichen Jahr wurde er Wissenschaftlicher Direktor am MGFA. Er ist zudem seit 2001 Inhaber einer Honorarprofessur an der Humboldt-Universität Berlin. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

Von 2004 bis 2008 oblag Müller die wissenschaftliche Leitung des Reihenwerks Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Zudem hatte er die Leitung der Dresdner Historikerkommission zu den Luftangriffen auf Dresden zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 inne, die von Ende 2004 bis März 2010 wirkte.[1]

Seit Februar 2011 ist er Mitglied der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes, seiner Vorläuferorganisationen sowie seines Personal- und Wirkungsprofils von 1945 bis 1968 und des Umgangs mit dieser Vergangenheit.[2]

Veröffentlichungen (Auswahl) [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Historikerkommission zu den Luftangriffen auf Dresden zwischen dem 13. und 15. Februar 1945
  2. Bundesnachrichtendienst: Geschichtsaufarbeitung durch Unabhängige Historikerkommission
  3. Wigbert Benz: Rezension zu: Müller, Rolf-Dieter: Der Feind steht im Osten. Berlin 2011. In: H-Soz-u-Kult, 5. August 2011.