Rufiji

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Rufiji
Karte Tansanias

Karte Tansanias

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Tansania
Flusssystem RufijiVorlage:Infobox Fluss/ABFLUSSWEG_fehlt
Zusammenfluss von Kilombero und des Luwegu
8° 31′ 17″ S, 37° 20′ 33″ O-8.52152337.342615
Mündung Indischer Ozean-7.757339.3640Koordinaten: 7° 45′ 26″ S, 39° 21′ 50″ O
7° 45′ 26″ S, 39° 21′ 50″ O-7.757339.3640
Mündungshöhe mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlenVorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen NNQ
MQ
HHQ
86 m³/s
792 m³/s
5098 m³/s
Linke Nebenflüsse Ruaha
Sonnenuntergang über dem Rufiji im Selous

Sonnenuntergang über dem Rufiji im Selous

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Der Rufiji mündet vor der Insel Mafia

Der Rufiji (auch: Rufidschi; Lufidschi) ist ein Fluss im ostafrikanischen Staat Tansania.

Geografie[Bearbeiten]

Er entsteht durch den Zusammenfluss des Kilombero und des Luwegu und mündet bei 8° südl. Br. in den Indischen Ozean. Sein großes Delta liegt gegenüber der Insel Mafia, etwa 200 km südlich von Daressalam. Es beherbergt einen der größten Mangrovenwälder der Welt. Von der Quelle im Südwesten Tansanias, im Gebiet der Wamaschonde, bis zu der Mündung in den Mafia-Kanal hat er eine Länge von ungefähr 600 Kilometer. Größter Nebenfluss des Rufiji ist der nördlich vom Malawisee (der frühere Nyassasee) entspringende Ruaha.

Der Rufiji fließt durch das Wildreservat Selous, das größte kontrollierte Wildschutzgebiet Afrikas.

Geschichte[Bearbeiten]

Während des Ersten Weltkriegs in Ostafrika war das verwinkelte Flussdelta des Rufiji der Schauplatz einer hartnäckigen Auseinandersetzung zwischen Briten und Deutschen um den Kreuzer Königsberg.[1]

Hydrometrie[Bearbeiten]

Die Durchflussmenge des Fluss wurde über 24 Jahren (1954-78) bei Stieglers Gorge, etwa 220 Kilometer flussaufwärts von der Mündung gemessen.[2] Die dort beobachtete mittlere jährliche Durchflussmenge betrug in diesem Zeitraum 792 m³/s. Nachdem insbesondere am Oberlauf für Bewässerungsmaßnahmen seit den 1980er Jahren eine erhebliche Wasserentnahme erfolgt, ist davon auszugehen, dass die aktuellen Mengen niedriger liegen.

Die durchschnittliche monatliche Durchströmung des Flusses Rufiji gemessen an der hydrologischen Station von Stigler (in m³/s)
(Berechnet mit den Daten eines Zeitraums von 24 Jahren, 1954-78)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Reinhard K. Lochner: Kampf im Rufiji-Delta − Das Ende des kleinen Kreuzers »Königsberg«. München: Wilhelm Heyne Verlag, 1987, ISBN 3-453-02420-6.
  2. GRDC - Der Rufiji in Stigler

Literatur[Bearbeiten]

  • Chami, F. A. 1999. "The Early Iron Age on Mafia island and its relationship with the mainland." Azania Vol. XXXIV 1999, pp. 1-10.
  • Chami, Felix A. 2002. "The Graeco-Romans and Paanchea/Azania: sailing in the Erythraean Sea." From: Red Sea Trade and Travel. The British Museum. Sunday 6 October 2002. Organised by The Society for Arabian Studies.
  • Miller, J. Innes. 1969. Chapter 8: "The Cinnamon Route". In: The Spice Trade of the Roman Empire. Oxford: University Press. ISBN 0-19-814264-1
  • Ray, Himanshu Prabha, ed. 1999. Archaeology of Seafaring: The Indian Ocean in the Ancient Period. Pragati Publications, Delhi.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rufiji River – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien