Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
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| Staatliche Ebene | Föderal | ||
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| Gründung | 1990 | ||
| Hauptsitz | Dresden | ||
| Behördenleitung | Georg Unland | ||
| Website | www.smf.sachsen.de | ||
Das Sächsische Staatsministerium der Finanzen (kurz: SMF) ist seit der Wiedergründung des Freistaates Sachsen im Jahr 1990 die oberste Finanzbehörde.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Staatsminister
Es wird von Staatsminister Georg Unland (CDU) geleitet, Staatssekretär ist Hansjörg König.
Unlands Vorgänger waren:
- 1990–2001 Georg Milbradt (CDU)
- 2001–2002 Thomas de Maizière (CDU)
- 2002–2007 Horst Metz (CDU)
- 2007–2008 Stanislaw Tillich (CDU)
→ Liste der Finanzminister von Sachsen
[Bearbeiten] Gebäude
Das Gebäude des Finanzministeriums wurde zwischen 1889 und 1896[1] im Stil der Neorenaissance[1] am Neustädter Elbufer zwischen Carolabrücke und Augustusbrücke für das sächsische Finanzministerium erbaut. Vorher war das sächsische Finanzministerium im Fürstenbergschen Haus untergebracht. Das nach Entwürfen von Otto Wanckel und Ottomar Reichelt[1] errichtete Gebäude umfasst mehrere Innenhöfe. Die Elbfront trägt ein aus Majolikaplatten bestehendes Giebelbild des Malers Anton Dietrich, das Saxonia umgeben von den allegorisch dargestellten Künsten sowie den Einnahmen des Staates zeigt. 1945 während der Bombardierung Dresdens wurde das Gebäude zerstört, aber bereits in den 1950er Jahren wiederaufgebaut. Von 1985 bis 1989 wurde die Eingangshalle originalgetreu hergerichtet. Zwischen 1992 und 1994 wurde das Gebäude rekonstruiert, dabei wurde das Dach in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt. Bis 1990 hatten die Bezirksbehörde der Volkspolizei und die Ingenieurschule für Geodäsie und Kartographie hier ihren Sitz. Seit 1990 ist es Sitz des Finanzministeriums des Freistaats Sachsen.
[Bearbeiten] Aufgaben des Ministeriums
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[Bearbeiten] Organisationsstruktur
- Staatsminister
- Staatssekretär
- Referat Bundes- und Europaangelegenheiten
- Referat Presse
- Abteilung I'Personal, Aus- und Fortbildung, Innerer Dienst, Organisation, IuK, Besoldungs-, Versorgungs- und Tarifrecht, Kontrolle EU-Fonds
- Abteilung II Haushalt
- Abteilung III Steuern
- Abteilung IV Staatsvermögen, Beteiligungen, Bürgschaften, Staatsbetriebe, Rechtsangelegenheiten, Sparkassenaufsicht, Stiftungen
[Bearbeiten] Nachgeordnete Behörden
- bis 31. Dezember 2010 Oberfinanzdirektion Chemnitz mit Finanzämtern in Annaberg, Auerbach, Bautzen, Borna, Chemnitz-Süd, Chemnitz-Mitte, Döbeln, Dresden I, Dresden II, Dresden III, Eilenburg, Freital, Freiberg, Görlitz, Grimma, Hohenstein-Ernstthal, Hoyerswerda, Leipzig I, Leipzig II, Löbau, Meißen, Mittweida, Oschatz, Pirna, Plauen, Schwarzenberg, Stollberg, Zschopau, Zwickau-Land, Zwickau-Stadt
- bis 31. Dezember 2010 Landesamt für Finanzen (Sachsen), mit Außenstellen in Chemnitz und Leipzig
- ab 1. Januar 2011 Landesamt für Steuern und Finanzen, mit Dienststellen in Chemnitz und Leipzig, mit untergeordneten Finanzämtern in Annaberg, Auerbach, Bautzen, Borna, Chemnitz-Süd, Chemnitz-Mitte, Döbeln, Dresden-Nord, Dresden-Süd, Eilenburg, Freital, Freiberg, Görlitz, Grimma, Hohenstein-Ernstthal, Hoyerswerda, Leipzig I, Leipzig II, Löbau, Meißen, Mittweida, Oschatz, Pirna, Plauen, Schwarzenberg, Stollberg, Zschopau, Zwickau
- Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale Dresden mit Niederlassungen in Bautzen, Chemnitz, Dresden I, Dresden II, Leipzig I, Leipzig II, Zwickau
- Staatsbetrieb Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, Zentrale Dresden mit Niederlassungen in Albrechtsburg Meißen, Barockgarten Großsedlitz, Schlösser und Gärten Dresden, Burg Gnandstein, Burg Kriebstein, Schloss Moritzburg, Schloss Nossen / Klosterpark, Altzella, Schloss Rammenau, Burg Stolpen, Schloss Weesenstein, Schlösser und Burgen im Muldental
- Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau
[Bearbeiten] Vorgängerbehörden
Ein Finanzministerium gab es seit 1831 bis zur Auflösung des Landes Sachsen 1952.
Die Minister der Vorgängerbehörden:
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[Bearbeiten] Literatur
- Stadtlexikon Dresden A–Z. Verlag der Kunst, Dresden 1994, ISBN 3-364-00300-9.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c Jürgen Paul: Stadtentwicklung und Architektur. In: Geschichte der Stadt Dresden. Bd. 3: Von der Reichsgründung bis zur Gegenwart. Hrsg. von Holger Starke unter Mitw. von Uwe John. Stuttgart: Theiss 2006. S. 83.
51.05683333333313.744638888889Koordinaten: 51° 3′ 25″ N, 13° 44′ 41″ O