Sébastien Bourdon

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Porträt des Sébastien Bourdon von Hyacinthe Rigaud - Stich von Laurent Cars
Bacchus und Ceres mit Nymphen und Satyren

Sébastien Bourdon (* 2. Februar 1616 in Montpellier; † 8. Mai 1671 in Paris) war ein französischer Maler.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Bourdon lernte zunächst bei seinem Vater den Beruf des Glasmachers. Im Alter von 18 Jahren ging er vermutlich zum Militär. 1636 kam er nach Rom, wo Claude Lorrain ihn förderte. Er studierte dort die Werke von Nicolas Poussin, Claude Lorrain und Caravaggio. 1638 musste er fliehen, da er als Protestant bei der Inquisition denunziert wurde. Im Jahre 1643 kam er nach Paris zurück und malte die Kreuzigung des heil. Petrus für die Notre Dame-Kirche (jetzt im Louvre) und kurz nachher Simon den Zauberer.. 1648 war er Gründungsmitglied der Académie royale de peinture et de sculpture. Fruchtbare Einbildungskraft und Leichtigkeit in der Darstellung verlockten ihn zur Schnellmalerei. Wegen der Bürgerkriege ging er nach Schweden, wurde 1652 Hofmaler der Königin Christina I.. Nach deren Abdankung kehrte er nach Paris zurück, war hier Mitbegründer und zuletzt Rektor der Akademie der Malerei. Seine Radierungen sind von den Sammlern gesucht und in guten Drucken selten und teuer. Er betrieb ein großes Atelier, in dem auch Schüler ausgebildet wurden. Zu diesen Schüler zählen auch Nicolas-Pierre Loir und Pierre Mosnier.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Sébastien Bourdon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Literatur

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[Bearbeiten] Hinweis

Der Ort der Gemälde oder Sammlungen bezieht sich auf das Jahr 1889. Diese können sich heute woanders befinden.

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