Súðavík

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Landgemeinde Súðavík
(Súðavíkurhreppur)
COA Súðavíkurhreppur.png
Basisdaten
Staat: Island
Region: Vestfirðir
Wahlkreis: Norðvesturkjördæmi
Sýsla: Norður-Ísafjarðarsýsla
Einwohnerzahl: 202 (1. Januar 2014)
Fläche: 749 km²
Bevölkerungsdichte: 0 Einwohner/km²
Postleitzahl: 420
Politik
Gemeindenummer 4803
Bürgermeister: Ómar Már Jónsson
Kontakt
Adresse der Gemeindeverwaltung: Grundarstræti 3-5
420 Súðavík
Karte
Lage von Landgemeinde Súðavík

66.028611111111-22.990555555556Koordinaten: 66° 2′ N, 22° 59′ W

Súðavík
Polarfuchszentrum und -museum
Kirche in Súðavík

Die Landgemeinde Súðavík (isl. Súðavíkurhreppur) liegt in der Region Vestfirðir im Nordwesten Islands.

Am 1. Januar 2014 hatte die Gemeinde 202 Einwohner, im gleichnamigen Hauptort lebten 171 Einwohner. Zur Gemeinde gehört auch der Ort Reykjanes.

Am 1. Januar 1995 wurden die Landgemeinden Ögur (Ögurhreppur) und Reykjafjörður (Reykjafjarðarhreppur) eingemeindet.

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet wird von West nach Ost von den Fjorden Álftafjörður, Seyðisfjörður, Hestfjörður, Skötufjörður, Mjóifjörður und Ísafjörður eingeschnitten.

Súðavík[Bearbeiten]

Súðavík ist ein kleiner Fischerort im Álftafjörður. Dieses Gebiet war früher der Standort norwegischer Fischer, in Langeyri am Südrand der Ortschaft befindet sich noch eine verlassene norwegische Walfangstation.

Am Fuß eines mächtigen und wie überall in Island ab den mittleren Höhen waldlosen Berghanges gelegen, wurde der Ort immer wieder von Lawinen heimgesucht. Zuletzt wurden am 16. Januar 1995 bei einem Lawinenabgang 22 der 70 Häuser zerstört und 14 Personen getötet.

Daraufhin wurde ein großer Teil des Ortes an anderer Stelle neu aufgebaut. In diesem Teil des Ortes liegt auch das Polarfuchszentrum, welches eine Ausstellung und ein Café beinhaltet.

In Súðavík befindet sich der Hauptsitz von Iceland Sea Angling, einem Veranstalter für Hochseeangelreisen.[1]

Im westlich gelegenen Skutulsfjörður liegt das Zentrum der Region Vestfirðir, Ísafjörður.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Der Bevölkerungsrückgang zwischen 1997 und 2006 betrug 17 %.

Datum Einwohner
1. Dez. 1997: 277
1. Dez. 2003: 229
1. Dez. 2004: 235
1. Dez. 2005: 235
1. Dez. 2006: 229
1. Dez. 2007: 214

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Ansicht von Súðavík über den Álftafjörður hinweg
 Commons: Súðavík – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Iceland Sea Angling