SC-ESV Parndorf 1919

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SC-ESV Parndorf
SC ESV Parndorf.svg
Voller Name SC-ESV Parndorf 1919
Gegründet 1. Jänner 1919
Stadion Heidebodenstadion
Am Sportplatz 1, 7111 Parndorf
Plätze 5.000
Präsident Gerhard Milletich
Trainer Paul Hafner
Homepage www.sc-esv-parndorf.at
Liga Regionalliga Ost
2012/13 1. Platz
Heim
Auswärts

Der SC-ESV Parndorf 1919 ist ein österreichischer Fußballverein aus Parndorf im Burgenland und spielt in der Saison 2014/15 in der Regionalliga Ost, der dritthöchsten Spielklasse in Österreich.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 29. April 1988 wurde die erste gemeinsame Generalversammlung des SC Parndorf und ESV Parndorf abgehalten und die Fusion der beiden Klubs beschlossen. Nach zwei Jahren in der viertklassigen Landesliga musste der Verein in die 2. Liga Nord (5. Leistungsstufe) absteigen. In der Saison 1992/93 wurde der Wiederaufstieg in die höchste Liga des Burgenlands erreicht. In den Jahren bis zur Saison 2002/03 spielte der SC-ESV Parndorf stets um den Aufstieg in die Regionalliga Ost mit. In der Saison 2002/03 gelang dann der damals größte Erfolg in der Vereinsgeschichte: Mit einem Rekordvorsprung von 31 Punkten und einem Torverhältnis von 78:20 wurde der SC-ESV Parndorf 1919 Meister der Burgenlandliga und schaffte damit schließlich den Aufstieg in die Regionalliga.

Die Mannschaft des SC-ESV Parndorf 1919 am 8. Juni 2010 im Relegationsspiel gegen den Wolfsberger AC/SK St. Andrä.

In der Saison 2003/04 schaffte der SC/ESV Parndorf 1919 mit 7 Punkten Vorsprung den Meistertitel in der Regionalliga, verpasste aber in den Relegationsspielen zur Ersten Liga den Aufstieg auf Grund der Auswärtstorregel. In der Folgesaison 2004/05 reichte es nur zum Vizemeistertitel hinter dem FK Austria Wien II.

Im Finish des Spieljahres 2005/06 setzte sich Parndorf aber letztendlich gegen seine stärksten Konkurrenten SKN St. Pölten und First Vienna FC knapp durch und stieg, nachdem die zweite Leistungsstufe auf zwölf Vereine aufgestockt und die Relegationsspiele abgeschafft wurden, direkt in die Erste Liga auf. Im ersten Jahr in der zweithöchsten Spielklasse schaffte man den Klassenerhalt, 2007/08 mussten die Parndorfer jedoch nach einer 1:2-Heimniederlage im direkten Abstiegsduell gegen den DSV Leoben wieder zurück in die Regionalliga.

In der Saison 2009/10 sicherte sich Parndorf in der Regionalliga Ost den dritten Platz und hatte, nachdem Meister FC Waidhofen/Ybbs kein Lizenzansuchen abgab und Vizemeister FC Admira Wacker Mödling II nicht aufsteigen durfte, damit die Chance, in der Relegation zur Teilnahme an der Ersten Liga. Nach einem 1:0-Heimsieg gegen die SPG Wolfsberger AC/SK St. Andrä, gab es im Rückspiel in Wolfsberg eine 1:4-Niederlage, womit Parndorf in der Regionalliga verbleiben musste.[1][2]

Auch im darauffolgenden Jahr 2010/11 scheiterte Parndorf in der Relegation, diesmal an First Vienna FC.

Aufstieg in die Erste Liga 2013[Bearbeiten]

In der Saison 2012/13 wurde Parndorf Meister der Regionalliga Ost und qualifizierte sich damit für die Relegationsspiele gegen den Neunten der Ersten Liga, Blau-Weiß Linz. Die Burgenländer gewannen das Heimspiel gegen die Linzer mit 2:1 und das Auswärtsspiel mit 1:0. Damit schaffte der SC-ESV Parndorf 1919, da auch die Lizenzvoraussetzungen der österreichischen Bundesliga problemlos erfüllt werden konnten, wieder den Aufstieg in die Erste Liga und zählt zu den 20 besten Fußballteams Österreichs. Durch den gleichzeitigen Abstieg der SV Mattersburg aus der Bundesliga spielen zwei Vereine aus dem Burgenland in österreichs zweithöchster Liga.

Um in der Ersten Liga bestehen zu können, wurde die Mannschaft mit elf Spielern verstärkt, wobei auf finalzielle Experimente verzichtet wurde. Bemerkenswert war, dass gleich drei Spieler vom benachbarten SC Neusiedl am See zu den Parndorfern wechselten.

In der zweithöchsten Spielklasse Österreichs musste Parndorf bis zum 4. Spieltag warten ehe der erste Sieg gelang. Danach folgte eine Phase mit neun Spielen ohne vollen Erfolg, wodurch man in den Tabellenkeller rutschte. Trotz einiger guter Spiele konnte sich die Mannschaft von Paul Hafner nicht mehr entscheidend verbessern und beendete die Saison 2013/14 auf dem neunten Platz. In der Relegation um den Verbleib in der Erste Liga traf der SC/ESV Parndorf am 2. und 6. Juni auf LASK Linz, den Meister der Regionalliga Mitte. Daheim unterlagen die Burgenländer mit 0:1, auswärts erreichten sie vor 10.000 Zuschauern ein 1:1, womit der Abstieg in die Regionalliga Ost besiegelt war.

Stadion[Bearbeiten]

Die Heimspiele des SC/ESV Parndorf finden im Heidebodenstadion statt. Es fasst 5.000 Zuschauer.

Erfolge[Bearbeiten]

(3)/(4) = 3./4. Spielstufe im österreichischen Fußball-Ligasystem

Kampfmannschaft[Bearbeiten]

Die Mannschaft des SC-ESV Parndorf 1919 für die Saison 2013/14 in der Ersten Liga. Das Bild zeigt (jeweils von links nach rechts):
1. Reihe: Daniel Gangl, Gerhard Karner, Julian Salamon, Stefan Krell, Udo Siebenhandl, Bartolomej Kuru, Marjan Markic, Martin Marosi und Thomas Jusits; 2. Reihe: Teammanager Franz Sutrich, Sportdirektor Andreas Hackstock, Tormanntrainer Peter Paluch, Cheftrainer Paul Hafner, Co-Trainer Werner Hoffmann, Maximilian Wodicka, Mario Merkl, Rene Nürnberger, Tomas Horvath, Michael Koller, Felix Wendelin, Lukas Umprecht, Masseur Markus Köck, Zeugwart Patrick Prenner, Co-Trainer Johannes Ganster und Zeugwart Wilhelm Perschy; '3. Reihe:' Patrick Kienzl, Martin Mikulic, Matthias Lindner, Dominik Silberbauer, David Dornhackl, Patrick Baumeister, Roman Kummerer, Stefan Hold und Richard Stern.


Sportliche Leitung[Bearbeiten]

Stand: 7. August 2013[3][4]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Sportdirektor Andreas Hackstock 12.09.1960 OsterreichÖsterreich 11/2009 SV Mattersburg
Trainer Paul Hafner 03.04.1977 OsterreichÖsterreich 07/2003 SC Untersiebenbrunn
Co-Trainer Werner Hoffmann 29.01.1973 OsterreichÖsterreich 07/2000 SV Hundsheim
Tormanntrainer Peter Paluch 17.02.1958 SlowenienSlowenien 07/2008 Wiener Sportklub

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Stand: 7. August 2013[5][6]

Rücken-
nummer
Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Tor
01 Bartolomej Kuru 06.04.1987 OsterreichÖsterreich 07/2013 FC Bohemians Prag
24 Udo Siebenhandl 06.03.1987 OsterreichÖsterreich 07/2012 1. SC Sollenau
26 Stefan Krell 12.06.1992 OsterreichÖsterreich 07/2013 FAC Team für Wien
Verteidigung
04 Patrick Baumeister 17.07.1992 OsterreichÖsterreich 07/2012 SC Neusiedl am See
05 Rene Nürnberger 24.06.1994 OsterreichÖsterreich 07/2013 SV Horn
06 Richard Stern 24.08.1986 OsterreichÖsterreich 07/2011 SV Stockerau
08 Mario Merkl 22.01.1989 OsterreichÖsterreich 07/2012 Admira Landhaus
12 Maximilian Wodicka 11.08.1993 OsterreichÖsterreich 04/2011 SC-ESV Parndorf II
15 Felix Wendelin 13.08.1992 OsterreichÖsterreich 07/2013 SC Neusiedl am See
19 David Dornhackl 03.04.1990 OsterreichÖsterreich 04/2012 SC-ESV Parndorf II
25 Stefan Hold 11.02.1994 OsterreichÖsterreich 07/2013 FK Austria Wien II
21 Roman Kummerer 02.03.1985 OsterreichÖsterreich 07/2010 UFC Purbach
28 Sebastian Wimmer 15.01.1994 OsterreichÖsterreich 08/2013 FK Austria Wien
Mittelfeld
07 Martin Mikulič 14.03.1985 OsterreichÖsterreich 07/2013 SK SFM Senec
10 Martin Marosi 11.03.1988 OsterreichÖsterreich 07/2012 Fotbal Trinec
11 Dominik Silberbauer 26.02.1991 OsterreichÖsterreich 07/2012 SC Neusiedl am See
13 Lukas Umprecht 07.11.1994 OsterreichÖsterreich 07/2013 SC Neusiedl am See
17 Gerhard Karner 27.08.1990 OsterreichÖsterreich 07/2012 SC-ESV Parndorf II
18 Michael Koller 25.08.1982 OsterreichÖsterreich 07/2012 SC Neusiedl am See
20 Daniel Gangl 22.04.1991 OsterreichÖsterreich 07/2011 SC Neusiedl am See
23 Thomas Jusits 06.09.1986 OsterreichÖsterreich 07/2010 SC Ostbahn XI
27 Patrick Kienzl 19.08.1989 OsterreichÖsterreich 07/2013 SC Neusiedl am See
Angriff
09 Matthias Lindner 07.09.1988 OsterreichÖsterreich 07/2013 FC Blau-Weiß Linz
14 Marjan Markic 01.11.1990 OsterreichÖsterreich 07/2013 ASV Draßburg
16 Tomas Horvath 25.08.1987 OsterreichÖsterreich 07/2012 SC Ritzing
22 Julian Salamon 01.05.1991 OsterreichÖsterreich 07/2011 SC Neusiedl am See

Transfers[Bearbeiten]

Stand: 7. August 2013[7]

Zugänge: Abgänge:
Sommer 2013

Zweite Mannschaft und Nachwuchs[Bearbeiten]

Neben der Kampfmannschaft betreibt der SC-ESV Parndorf 1919 eine zweite Mannschaft, die in der burgenländischen Landesliga (vierthöchste Leistungsstufe) spielt.

Darüber hinaus stellt der SC-ESV Parndorf eine dritte Mannschaft die in einer Spielgemeinschaft mit dem ASV Neudorf die Meisterschaft bestreitet.

Im Nachwuchsbereich stellt der SC-ESV Parndorf 1919 sieben Mannschaften der Altersstufen U-6 bis U-16, die am Spielbetrieb des burgenländischen Fußballverbandes teilnehmen.[8]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: SC-ESV Parndorf 1919 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. fussballoesterreich.at: SC/ESV Parndorf : SK St. Andrä/Lavanttal - 1:0 (1:0) (abgerufen am 7. Juli 2010)
  2. fussballoesterreich.at: SK St. Andrä/Lavanttal vs. SC/ESV Parndorf 4:1 (3:0) (abgerufen am 7. Juli 2010)
  3. Transfermarkt.at: SC-ESV Parndorf 1919 – Mitarbeiter (abgerufen am 7. August 2013)
  4. SKN St. Pölten: Betreuerteam (abgerufen am 7. August 2013)
  5. Transfermarkt.at: Kaderliste SC/ESV Parndorf (abgerufen am 7. August 2013)
  6. SC-ESV Parndorf 1919: Kader Kampfmannschaft' (abgerufen am 7. August 2013)
  7. Transfermarkt.at: Transfers SC/ESV Parndorf 2013/14 (abgerufen am 7. August 2013)
  8. SC-ESV Parndorf 1919: Mannschaften (abgerufen am 7. August 2013)