Österreichische Fußballmeisterschaft 2009/10

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Dieser Artikel behandelt die österreichische Fußballmeisterschaft der Herren der Saison 2009/10.
Für die österreichische Fußballmeisterschaft der Frauen der Saison 2009/10 siehe unter Österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 2009/10.
Österreichische Fußballmeisterschaft 2009/10
Logo des ÖFB
2008/09
Bundesliga 2009/10
Logo
20100513 Finalspiel Sturm Salzburg DSCN1743 (155).JPG
Meister Red Bull Salzburg
Meister FC Red Bull Salzburg
Champions League FC Red Bull Salzburg
Europa League SK Sturm Graz
FK Austria Wien
SK Rapid Wien
Absteiger SK Austria Kärnten
Mannschaften 10
Spiele 180
Tore 528  (ø 2,93 pro Spiel)
Zuschauer 1.416.393  (ø 7.869 pro Spiel)
Torschützenkönig DeutschlandDeutschland Steffen Hofmann
Erste Liga 2009/10
Logo
FC Wacker Innsbruck-RB Salzburg Juniors pasching 2010 01.jpg
Meister Wacker Innsbruck
Meister FC Wacker Innsbruck
Absteiger FC Dornbirn 1913
FC Red Bull Salzburg II
FK Austria Wien II
Mannschaften 12
Spiele 198
Tore 578  (ø 2,92 pro Spiel)
Zuschauer 369.311  (ø 1.865 pro Spiel)
Torschützenkönig OsterreichÖsterreich Patrick Bürger

Die österreichische Fußballmeisterschaft 2009/10 der Herren war die 98. Spielzeit einer höchsten österreichischen Profi-Meisterschaft (Bundesliga) sowie die 35. Spielzeit einer zweithöchsten Spielklasse (Erste Liga). Die Bundesliga begann am 17. Juli 2009 und endete am 13. Mai 2010 mit der 36. Bundesligarunde. Auftaktspiel war das Match zwischen dem SC Magna Wiener Neustadt und SK Austria Kärnten im Wiener Neustädter Stadion. Österreichischer Meister wurde der FC Red Bull Salzburg, der seinen Titel somit erfolgreich verteidigte. Es war dies der sechste Titel für die Salzburger und der dritte seit der Übernahme des Vereins durch Red Bull. Meister der zweithöchsten Spielklasse, die am 11. Juli 2008 mit allen sechs Partien begann und am 29. Mai 2009 endete, wurde der FC Wacker Innsbruck, der damit nach zwei Jahren wieder in die höchste Spielklasse zurückkehrte. Sieger des österreichischen Fußball-Cups 2009/10, der zum 75. Mal stattfand, wurde der SK Sturm Graz.

Saisonergebnis[Bearbeiten]

Saisonergebnis in der Meisterschaft[Bearbeiten]

In der höchsten Spielklasse, der tipp3-Bundesliga, spielten zehn Teams um drei internationale Startplätze, einen Champions-League-Platz (zweite Qualifikationsrunde) und zwei Europa-League-Plätze (zweite Qualifikationsrunde). Darüber hinaus musste der Letztplatzierte in die zweithöchste Liga, die ADEG Erste Liga, absteigen. Während Red Bull Salzburg sich mit dem Meistertitel den Champions-League-Platz sicherte, bekamen Vizemeister FK Austria Wien und der Drittplatzierte SK Rapid Wien einen Startplatz in der Europa-League-Qualifikation. Der SK Sturm Graz sicherte sich mit dem Cup-Sieg den letzten Europa-League-Startplatz für Österreich (dritte Qualifikationsrunde). Der Letztplatzierte, der seit der 32. Runde als SK Austria Kärnten feststand, hätte in die zweitklassige Erste Liga absteigen müssen. Da den Kärntner aus wirtschaftlichen Gründen seitens der Bundesliga keine Lizenz erteilt wurde, muss der SK Austria Kärnten direkt in die Regionalliga Mitte absteigen.[1] Torschützenkönig wurde Steffen Hofmann (Rapid Wien) mit 20 Toren (davon vier Elfmetertore), der sich als nomineller Mittelfeldspieler gegenüber allen Stürmern durchsetzte.

In der ADEG Ersten Liga spielten zwölf Teams um einen Aufstiegsplatz in die Bundesliga. Des Weiteren mussten die drei letztplatzierten Vereine je nach Zugehörigkeit in die Regionalligen Ost, Mitte oder West absteigen. Im Duell um den Meistertitel und somit um den Aufstieg in die Bundesliga, konnte sich Wacker Innsbruck vor dem FC Admira Wacker Mödling und dem im Vorjahr abgestiegenen SC Rheindorf Altach behaupten. Wegen einer neuen Klassenreform, die besagt, dass zweite Mannschaften von Bundesligavereinen nicht mehr für die zweithöchste Leistungsstufe zugelassen sind, standen bereits vor Beginn der Saison die Amateure von Red Bull Salzburg und Austria Wien als Fixabsteiger fest. Der Neuntplatzierte der Ersten Liga, der First Vienna FC 1894, hätte in einer Relegation gegen den Meister der Regionalliga West, den SV Grödig um den Klassenerhalt antreten müssen. Aufgrund der Tatsache, dass dem SK Austria Kärnten die Bundesligalizenz verweigert wurde, durften die Wiener ohne Relegation in der Ersten Liga verbleiben.[1] Der letztplatzierte FC Dornbirn 1913 stieg nach einem Jahr wieder in die Regionalliga ab. Torschützenkönig wurde Patrick Bürger vom aufgestiegenen TSV Hartberg mit 18 Treffern (davon vier Elfmetertore).

In den drei Regionalligen Ost, Mitte und West spielten je 16 Klubs um jeweils einen Platz für die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Erste Liga. In dieser Relegation hätte der Meister der Regionalliga Ost gegen jenen der Regionalliga Mitte antreten sollen. Da der Meister der Regionalliga Ost, der FC Waidhofen/Ybbs, jedoch keinen Lizenzantrag stellte und die Amateure der Admira als Zweitplatzierte wegen der neuen Klassenreform nicht antraten durften, spielte schlussendlich der SC-ESV Parndorf 1919 als Drittplatzierter gegen den Meister der Regionalliga Mitte, den WAC/St. Andrä, der sich gegen Parndorf durchsetzte. Der Meister der Regionalliga West, der SV Grödig, hätte in der Relegation gegen den Neuntplatzierten der Ersten Liga, den First Vienna FC 1894, spielen müssen, doch entfiel diese Relegation wegen der Nichterteilung der Lizenz für den SK Austria Kärnten. Der SV Grödig qualifizierte sich damit ein Jahr nach dem Abstieg aus der Ersten Liga wieder für diese. Weiters mussten ursprünglich die jeweils drei letztplatzierten Mannschaften nach Zuordnung in eine der neun Landesligen absteigen. Da Parndorf in der Regionalliga Ost den Aufstieg nicht schaffte und die Amateure der Austria Wien von der Ersten Liga abstiegen, musste ein weiterer Verein absteigen. Ebenso musste in der Regionalliga West ein weiterer Verein den Gang in die Landesliga antreten, da aus der Ersten Liga zwei Vereine abstiegen. In der Regionalliga Mitte kam es wegen internen Klubproblemen ebenfalls zu vier Absteigern.[2] Torschützenkönig der Regionalliga Ost wurde Jailson Severiano Alves (SC-ESV Parndorf 1919) mit 19 Toren (davon ein Elfmetertor), der Regionalliga Mitte Gerald Hack (SC Weiz) mit 26 Toren (davon drei Elfmetertore) und der Regionalliga West Armin Hobel (WSG Wattens) mit 31 Toren (davon zwei Elfmetertore).

Saisonergebnis im Europa-Cup[Bearbeiten]

Für den ÖFB traten in der Saison 2009/10 der FC Red Bull Salzburg in der UEFA Champions League (zweite Qualifikationsrunde) sowie in der neu gestalteten UEFA Europa League der FK Austria Wien (dritte Qualifikationsrunde), der SK Rapid Wien und der SK Sturm Graz (jeweils zweite Qualifikationsrunde) an. Die Anzahl der Startplätze sowie der Zeitpunkt des Einstieges werden durch die UEFA-Fünfjahreswertung geregelt. Österreich belegte vor dieser Saison Platz 20.[3]

Der FC Red Bull Salzburg, der von der UEFA als FC Salzburg gelistet wird, erhielt in der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League den irischen Meister Bohemians Dublin zugelost, den die Salzburger knapp mit 1:1 (H) und 1:0 (A) besiegten. In Runde drei traf der FC Salzburg auf den kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Es folgte wiederum ein 1:1-Unentschieden zu Hause, doch mit dem 2:1-Auswärtssieg sicherten sich die Salzburger den Einzug in das Play-off. Dort wartete der israelische Meister Maccabi Haifa, dem die Salzburger sowohl im Hinspiel als auch im Rückspiel mit 1:2 (H) und 0:3 (A) unterlegen waren. Trotz verpasster Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League durften die Salzburger als Verlierer des Play-offs in der Gruppenphase der Europa League weiterspielen. Dort bekamen es der FC Salzburg in Gruppe G mit dem FC Villarreal (spanischer Fünfter), Lazio Rom (italienischer Pokalsieger) und Lewski Sofia (bulgarischer Meister) zu tun. Überraschend gewannen die “Mozartstädter” alle sechs Partien als bisher einzige Mannschaft in der Europa League. Im Sechzehntelfinale wurde den Salzburgern der belgische Meister Standard Lüttich zugelost. Auswärts verlor der FC Salzburg mit 2:3, konnte den Aufstieg im Rückspiel mit einem 0:0 nicht mehr fixieren und schied so aus dem internationalen Bewerb aus.

Der FK Austria Wien trat in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League zuerst auswärts gegen den serbischen Pokalsieger FK Vojvodina Novi Sad an. Nach einem 1:1 konnten die Austrianer im Rückspiel mit einem 4:2 in das Play-off einziehen. Dort wurde dem Verein der ukrainische Vierte Metalurh Donezk zugelost. Mit einem 2:2 auswärts, schaffte es der FK Austria Wien in der Verlängerung das Heimspiel 3:2 zu gewinnen. In Gruppe L bekamen es die “Veilchen” mit Werder Bremen (deutscher Pokalsieger), Athletic Bilbao (spanischer Cup-Verlierer) und Nacional Funchal (portugiesischer Vierter) zu tun. In dieser Gruppe errang der FK Austria Wien je ein Remis daheim gegen Nacional Funchal (1:1) und daheim gegen Werder Bremen (2:2) und schied als Letztplatzierter aus.

Der SK Rapid Wien traf in der zweiten Qualifikationsrunde der Europa League auf KS Vllaznia Shkodra (albanischer Zweiter), den sie mit 5:0 (H) und 3:0 (A) bezwangen. In Runde drei wartete der zypriotische Pokalsieger APOP Kinyras Peyias, den die Rapidler mit 2:1 daheim und auswärts in der Verlängerung mit 2:2 schlugen. Somit zog der SK Rapid Wien in das Play-off ein. Dort bekamen sie mit den englischen Sechsten, Aston Villa, zugelost. Aufgrund der Auswärtstorregel stiegen die Rapidler mit einem 1:0 (H) und 1:2 (A) in die Gruppenphase auf. Dort traf die Mannschaft in der Gruppe C auf den Hamburger SV (deutscher Fünfter), Celtic Glasgow (schottischer Meister) und Hapoel Tel Aviv (israelischer Pokalsieger). Die “Hütteldorfer” erreichten trotz eines guten Starts (3:0 daheim gegen den Hamburger SV und 1:1 auswärts gegen Celtic Glasgow) nur noch am letzten Spieltag ein 3:3 daheim gegen die Schotten und schieden als Letztplatzierte aus.

Der SK Sturm Graz musste in der zweiten Qualifikationsrunde der Europa League gegen den bosnischen Cup-Verlierer NK Široki Brijeg ran, den die Grazer mit einem 2:1 (H) und 1:1 (A) ausschalteten. In Runde drei trafen sie auf den montenegrinischen Pokalsieger OFK Petrovac, den sie mit 1:2 (A) und 5:0 (H) bezwangen. So zog auch der SK Sturm Graz als vierter österreichischer Verein in das Play-off ein. Gegen den ukrainischen Dritten Metalist Charkiw erreichten die Grazer daheim ein 1:1-Unentschieden. Durch einen 1:0-Auswärtssieg qualifizierten sich die Grazer für die Gruppenphase. In Gruppe F trat der SK Sturm Graz gegen Galatasaray Istanbul (türkischer Fünfter), Panathinaikos Athen (griechischer Dritter) und Dinamo Bukarest (rumänischer Dritter) an. Dort waren die “Blackies” die einzige Mannschaft, die Gruppensieger Galatasaray Istanbul mit einem 1:1 auswärts und einem 1:0-Sieg daheim Punkte abknöpfen konnte. Jedoch verloren sie alle anderen Partien und schieden als Letztplatzierte aus.

Insgesamt gesehen war die Saison 2009/10 die Beste seit langem. Alle vier Klubs schafften den Einzug in die Gruppenphase der Europa League, verloren jedoch alle bis auf den FC Salzburg. Für die Salzburger war eine Runde später ebenfalls Schluss. Österreichs Vereine errangen zusammen 20 Siege (davon zwölf in Qualifikation), 13 Remis (davon sieben in Qualifikation) und 15 Niederlagen (davon drei in Qualifikation). Dies ergibt für die UEFA-Fünfjahreswertung insgesamt 37,5 Punkte, die durch die Anzahl der teilnehmenden Teams ausgerechnet 9,375 ergeben. Somit war Österreich die acht-erfolgreichste Nation in der Saison 2009/10, rutschte aber nur auf Platz 19 vor, da die Punkte der ebenfalls guten Saison 2004/05 wegfielen.[4][5]

Bundesliga[Bearbeiten]

Vereine der tipp3-Bundesliga 2009/10
Meisterteller der österreichischen Fußball-Bundesliga
Sky Österreich übertrug alle Spiele live

Die Bundesliga, die höchste Spielklasse im österreichischen Fußball, wurde in der Saison 2009/10 zum insgesamt 90. Mal ausgetragen. Sie wurde wie im Vorjahr von Tipp3 als Hauptsponsor und von T-Mobile Austria als Subsponsor unterstützt. Die offizielle Ligabezeichnung lautete daher tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile.[6][7]

Aufsteiger aus der Ersten Liga war der 2008 neu formierte SC Magna Wiener Neustadt, der damit schon in zweiten Vereinsjahr in der höchsten Spielklasse Österreichs vertreten ist. Zugleich ist nach drei Saisonen wieder ein niederösterreichischer Verein in der Bundesliga. Der SC Magna Wiener Neustadt ersetzte den SC Rheindorf Altach, der 2008/09 abgestiegen war. Mit Ausnahme von Tirol und Vorarlberg waren so alle österreichischen Bundesländer in der Bundesliga vertreten. Wien, Oberösterreich und die Steiermark stellten dabei jeweils zwei Vereine.

Der Pay-TV-Sender Sky Österreich, vormals Premiere, hatte die Rechte, alle Spiele in voller Länge zu zeigen. Hierbei wurden vier Spiele am Samstagabend in einer Konferenzschaltung und ein Spiel am Sonntagnachmittag übertragen.[8] Daneben hatte der öffentlich-rechtliche ORF die Rechte jeweils das „Topspiel der Runde“ als Einzelpartie immer sonntags zu übertragen (bei Spielen unter der Woche war dies das Dienstags-Spiel). Weiters durfte der ORF eine 45-minütige Zusammenfassung von den restlichen vier Partien pro Runde zeigen, was meist im Rahmen der Sendung Sport am Sonntag zusammen mit einem ORF-Fußballexperten gemacht wurde.[9]

Im „Topspiel der Runde“ war der FK Austria Wien am häufigsten zu sehen (16 Mal), gefolgt von dem SK Rapid Wien (13 Mal), dem FC Red Bull Salzburg (elf Mal), dem SK Sturm Graz (neun Mal) und dem LASK Linz (sieben Mal). Lediglich vier Mal war die SV Mattersburg und gar nur drei Mal die SV Ried, der SC Magna Wiener Neustadt, die SV Kapfenberg und der SK Austria Kärnten zu sehen.

Modus[Bearbeiten]

In der Saison 2009/10 treten wie in vergangenen Jahren zehn Klubs in insgesamt 36 Runden gegeneinander an. Jedes Team spielte hierbei zweimal zu Hause und zweimal auswärts gegen jedes der neun anderen Teams. In der tipp3-Bundesliga spielen die zehn Teams um drei internationale Startplätze, einen Champions-League-Platz und zwei Europa-League-Plätze. Der Letztplatzierte muss in die zweithöchste Liga, die ADEG Erste Liga, absteigen. Zusätzlich qualifiziert sich der Öfb-Cupsieger für die Europa League. Wird der Cup-Sieger gleichzeitig österreichischer Meister , ist der Cup-Final-Verlierer für die Europa League qualifiziert.

Saisonverlauf[Bearbeiten]

Im Kampf um den Meistertitel kam es in der ersten Saisonhälfte zu einem spannenden Kampf. Insgesamt führten bis dahin sechs verschiedene Vereine die Bundesliga zumindest eine Runde lang an. Nach viermaligem Führungswechsel in den ersten fünf Runden gelang es dem FC Red Bull Salzburg schließlich den ersten Platz für sechs Runden zu übernehmen. Die “Mozartstädter” blieben von dem SK Rapid Wien, dem FK Austria Wien und dem SK Sturm Graz verfolgt. Da die Salzburger im zweiten Quartal vor allem durch Unentschieden glänzten, wurden sie sowohl von den Austrianern als auch von den Rapidlern überholt, die bis zur Winterpause die Führung behielten. Im Frühjahr spielte der FC Red Bull Salzburg dann aber auf und verlor im dritten Quartal kein einziges Spiel. Bereits mit der 20. Runde sicherten sich die Salzburger Platz eins. Der FK Austria Wien verlor inzwischen wie auch die “Hütteldorfer” an Boden. Im Finish um den Meistertitel wurde es in den letzten Runden noch einmal eng. Nur knapp konnten die Salzburger, die insgesamt 23 Mal die Bundesliga anführten, ihren Titel vor dem sehr starken FK Austria Wien verteidigen, die im vierten Quartal nur zwei Punkte hergaben. Der SK Rapid Wien platzierte sich durch gute Leistungen schließlich auf Platz drei.

Im Mittelfeld der Liga kam es zu einigen Tiefs und Hochs. War der SK Sturm Graz anfangs noch im Titelkampf verstrickt, duellierten er sich bis zu Saisonhalbzeit mit der SV Ried um Platz vier, doch die Grazer behielten die Oberhand. Der anfangs starke LASK Linz gewann im zweiten Quartal kein einziges Spiel und rutschte schnell ins hintere Mittelfeld ab. Die SV Mattersburg und der SC Wiener Neustadt zeigten konstante Leistungen und profitierten vom Fall der Linzer. Im Frühjahr konnte die SV Ried, die im dritten Quartal nur vier Punkte erzielte, nicht mehr mit den Grazern mithalten, die wesentlich bessere Ergebnisse erzielten. Der LASK Linz schaffte es sich zu rehabilitieren und landete schlussendlich auf Platz sieben, während sich die Neustädter durch eine gute Leistung hinter dem SK Sturm Graz positionierten. Die SV Mattersburg eroberte durch weiterhin konstante Leistungen Platz sechs. Die “Innviertler” wurden zwar etwas besser, aber es reichte nur für den achten Rang.

Im Abstiegskampf waren von Beginn an die Kapfenberger SV und der SK Austria Kärnten verwickelt. Die Startschwächen der SV Mattersburg wurden bald behoben. Die Kärntner blieben vorerst hinter den Steirern. Im zweiten Quartal gelang es der Kapfenberger SV, sich einen kräftigen Punktepolster zu holen, den die Kärntner nicht mehr gut machen konnten. So stand der SK Austria Kärnten bereits seit der 32. Runde als Absteiger fest. Sie führten die Rote Laterne insgesamt 35 Mal. Der Kapfenberger SV gelang es sogar fast noch, den anfangs starken LASK Linz einzuholen, doch die Linzer spielten im letzten Quartel dann wieder besser.

Transfers[Bearbeiten]

Spielerwechsel[Bearbeiten]

Wie gewohnt gab es zwei Zeiträume an denen Spielertransfers getätigt werden konnten. Diese erstreckten sich im Sommer von 1. Juli bis 31. August sowie im Winter vom 1. Januar bis zum 31. Januar. Insgesamt waren beinahe alle Bundesligavereine recht aktiv, wodurch sich einige stark veränderte Mannschaften ergaben. Die meisten Zugänge verzeichneten der SK Austria Kärnten und die Kapfenberger SV mit je 17. 21 Spieler verließen die Kärntner während der gesamten Saison, so viele wie bei keinem anderen Team. Mit lediglich sechs neuen Spielern rüstete sich die SV Mattersburg auf, die auch nur vier Abgänge hinnehmen musste.

Da der FC Red Bull Salzburg erneut für die Qualifikation an der Champions-League-Gruppenphase antrat, besorgte sich der Verein mehrere Verstärkungen an internationalem Rang. Mit dabei waren unter anderem Dušan Švento, Nikola Pokrivač und Christian Schwegler. Allerdings gab der Klub auch einige renommierte Spieler her, darunter Johan Vonlanthen, László Bodnár und René Aufhauser. Niko Kovač beendete seine Karriere vor Saisonbeginn.

Auch die Europa-League-Starter SK Rapid Wien, FK Austria Wien und SK Sturm Graz rüsteten auf. Die Rapidler ließen ihre beiden Top-Stürmer Erwin Hoffer und Stefan Maierhofer ziehen, kassierten dabei allerdings fünf Millionen für Hoffer[10] und zwei Millionen für Maierhofer[11]. Ersatz erfolgte mit Hamdi Salihi und Nikica Jelavić. Aber auch Ragnvald Soma und Milan Jovanović wechselten zu den “Hütteldorfern”. Sowohl die Austrianer als auch die Grazer verstärkten sich maßgeblich.

Wegen der großen Abgänger-Zahl beim SK Austria Kärnten, LASK Linz und der Kapfenberger SV hieß es Handeln. Die Kärntner bauten mit insgesamt 38 Transfers die Mannschaft komplett um. Selbst trotz Zugängen wie Jocelyn Blanchard, Fernando Troyansky und Martin Hiden machten die Kärntner einen schlechten Eindruck und landeten schlussendlich auf Platz zehn in der Liga. Der LASK Linz verlor einige wichtige Spieler, konnte diese aber nur mäßig ersetzen. So auch die Kapfenberger SV.

Aufsteiger SC Magna Wiener Neustadt hingegen stockte aufgrund der neuen Herausforderung auf. Mit Diego Viana, Ronald Gercaliu und Pavel Kostál versuchte man Abgänge wie Sanel Kuljić, Yüksel Sariyar und Sebastián Martínez zu kompensieren. Die SV Ried und die SV Mattersburg blieben einigermaßen sparsam.

Trainerwechsel[Bearbeiten]

Mit Huub Stevens (FC Red Bull Salzburg; anstelle von Co Adriaanse[12] ) und Matthias Hamann (LASK Linz; anstelle von Hans Krankl[13] ) waren zwei neue Trainer vor Saisonbeginn vertreten. Hamann wurde allerdings wegen wenig erfolgreichen Ergebnissen am 2. Februar 2010 (nach der 19. Runde) entlassen und an dessen Stelle Helmut Kraft eingestellt.[14] Binnen zwei Saisonen war dies der fünfte Trainerwechsel beim Linzer Fußballverein. Kraft selbst trennte sich am 14. Dezember 2009 (nach der 18. Runde) von dem SC Wiener Neustadt. Sein Amt übernahm Peter Schöttel.[15] Auch beim Schlusslicht, dem SK Austria Kärnten, musste Frenk Schinkels am 21. November 2009 (nach 16. Runde) Joze Prelogar weichen.[16]

Meisterschaftsendstand[Bearbeiten]

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Logo der Bundesliga
Platz Verein Sp S U N Tore TD P Qualifikation/ Abstieg
UEFA Champions League.svg 01. FC Red Bull Salzburg logo.svg FC Red Bull Salzburg (M) 36 22 10 04 68:27 +41 76 UEFA Champions League 2010/11 (2. Qualifikationsrunde)
UEFA Europa League.svg 02. Austria Wien.svg FK Austria Wien (C) 36 23 06 07 60:34 +26 75 UEFA Europa League 2010/11 (2. Qualifikationsrunde)
UEFA Europa League.svg 03. Logo SK Rapid Wien.svg SK Rapid Wien 36 21 10 05 80:38 +42 73 UEFA Europa League 2010/11 (2. Qualifikationsrunde)
UEFA Europa League.svg 04. SK Sturm Graz Logo.svg SK Sturm Graz 36 16 10 10 50:36 +14 58 UEFA Europa League 2010/11 (3. Qualifikationsrunde)1
05. SC Magna Wiener Neustadt.svg SC Magna Wiener Neustadt (N) 36 13 08 15 54:58 -04 47
06. SV Mattersburg.svg SV Mattersburg 36 12 05 19 45:71 -26 41
07. LASK Linz.svg LASK Linz 36 09 13 14 59:70 -11 40
08. SV Ried.svg SV Ried 36 10 08 18 39:47 -08 38
09. Kapfenberger SV logo.svg Kapfenberger SV 36 08 09 19 44:67 -23 33
Red Arrow Down.svg 10. Sk-austria-kaernten.svg SK Austria Kärnten 36 02 09 25 29:80 -51 15 Absteiger in die Regionalliga Mitte2
Erläuterung: (M) = amtierender Meister, (C) = amtierender Cupsieger, (N) = Aufsteiger aus der Ersten Liga
1 Als Cupsieger für diese qualifiziert 2 Nachdem dem Absteiger SK Austria Kärnten aus finanziellen Gründen die Lizenz für die Bundesliga verweigert wurde, darf der Verein nicht an der Ersten Liga teilnehmen, sondern muss in die Regionalliga Mitte absteigen.[17]

Ergebnisse[Bearbeiten]

Insgesamt gab es 136 Siege beziehungsweise Niederlagen sowie 44 Unentschieden. Mit 23 Siegen war der FK Austria Wien dabei am öftesten erfolgreich. Hingegen siegte der SK Austria Kärnten lediglich zwei Mal. Die meisten Niederlagen (25) musste ebenfalls der SK Austria Kärnten einstecken, die wenigsten der FC Red Bull Salzburg mit insgesamt vier. Die meisten Remis erreichte der LASK Linz mit 13, die wenigsten die SV Mattersburg mit fünf.

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der mittleren Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

Hinrunde (Runden 1–18) 2009/10 Rückrunde (Runden 19–36)
Red Bull Salzburg Rapid Wien Austria Wien Sturm Graz SV Ried Sk-austria-kaernten.svg Kapfenberger SV LASK Linz SV Mattersburg SC Magna Wiener Neustadt Verein Red Bull Salzburg Rapid Wien Austria Wien Sturm Graz SV Ried Sk-austria-kaernten.svg Kapfenberger SV LASK Linz SV Mattersburg SC Magna Wiener Neustadt
0:0 2:1 4:2 1:1 7:1 4:0 3:2 2:0 1:1 Red Bull Salzburg 1:1 0:1 3:0 2:0 1:0 1:0 3:0 2:0 1:1
2:2 4:1 2:1 1:0 5:1 3:1 4:1 4:0 3:1 SK Rapid Wien 0:1 2:0 4:1 2:1 1:0 5:3 0:0 3:0 3:0
1:0 1:1 1:0 1:1 1:0 3:0 3:0 1:0 2:1 FK Austria Wien 1:1 1:0 1:0 2:0 4:1 4:3 0:1 5:1 1:0
0:0 1:0 0:1 0:2 4:0 0:0 3:3 2:0 3:0 SK Sturm Graz 0:2 1:1 2:2 1:0 3:2 1:1 0:1 4:0 1:0
1:0 1:1 0:2 1:2 1:0 3:0 5:2 0:0 3:0 SV Ried 1:2 1:3 0:1 1:2 3:1 2:1 2:2 3:0 0:1
1:2 1:3 2:1 1:3 0:0 1:1 1:1 0:3 0:0 SK Austria Kärnten 0:2 2:4 0:2 0:3 1:0 0:1 2:2 2:4 2:2
0:2 0:1 1:0 0:1 0:1 3:2 7:2 0:1 3:1 Kapfenberger SV 2:0 2:2 1:1 0:3 1:1 0:0 2:0 2:2 2:3
0:0 3:3 4:5 2:2 2:2 3:1 4:0 4:0 4:2 LASK Linz 0:0 4:2 0:1 1:2 3:0 0:0 1:1 2:0 1:1
2:3 2:1 1:3 0:2 3:0 4:1 4:1 3:2 1:3 SV Mattersburg 1:6 1:3 1:1 0:0 3:1 1:1 3:1 2:1 1:0
2:3 0:4 4:3 0:0 2:1 3:1 2:3 4:1 3:0 SC Magna Wiener Neustadt 2:4[18] 2:2 0:1 0:0 2:0 2:1 3:1 4:0 2:1

Torstatistik[Bearbeiten]

Torschützenkönig Steffen Hofmann (2009)

In der Saison 2009/10 wurde der Saison-Torrekord von 2008/09 (588 Tore) mit 528 Toren um 60 Treffer verfehlt. Es war dies die zweit-torreichste Saison in der Geschichte der Bundesliga. Im Schnitt ergab das 2,93 Tore pro Spiel. Der SK Rapid Wien erzielte hierbei mit 80 Toren die meisten und der SK Austria Kärnten mit 29 die wenigsten Tore. Die wenigsten Treffer erhielt der FC Red Bull Salzburg (27), während der SK Austria Kärnten mit 80 Toren die meisten Gegentreffer zu verzeichnen hatte. Das torreichste Spiel war sowohl das Spiel LASK Linz gegen FK Austria Wien in der zweiten Runde (4:5), als auch das Match Kapfenberger SV gegen LASK Linz in der 14. Runde (7:2). Den höchsten Sieg und höchsten Heimsieg feierte der FC Red Bull Salzburg in der 10. Runde gegen den SK Austria Kärnten (7:1). Der höchsten Auswärtssieg gelang ebenfalls den Salzburgern gegen die SV Mattersburg in der 27. Runde (1:6). Das höchste Unentschieden lautete 3:3 und wurde in der siebten Runde bei der Partie SK Sturm Graz gegen LASK Linz und in der 15. Runde beim Spiel LASK Linz gegen SK Rapid Wien erreicht. Insgesamt gab es 14 Nullnummern. Die torreichste Runde war die 14., in der insgesamt 23 Tore (Schnitt = 4,6) fielen. Die wenigsten Tore gab es in der 24. Runde, mit sechs Treffern (Schnitt = 1,2).[19]

Das erste Tor der Saison schoss Thomas Hinum (SK Austria Kärnten) in der 15. Minute im Spiel SC Wiener Neustadt gegen SK Austria Kärnten, das letzte Tor erzielte Michael Tieber (Kapfenberger SV) in der 92. Minute in der Partie Kapfenberger SV gegen LASK Linz.

Torschützentabelle[Bearbeiten]

Tabellenführer der Bundesliga

Rang Tore (Elfm.) Name Land Verein(e)
01 20 (4) Steffen Hofmann DeutschlandDeutschland SK Rapid Wien
02 19 (1) Roman Wallner OsterreichÖsterreich LASK Linz / FC Red Bull Salzburg
03 18 (1) Marc Janko OsterreichÖsterreich FC Red Bull Salzburg
18 00 Nikica Jelavic KroatienKroatien SK Rapid Wien
05 17 (1) Hamdi Salihi AlbanienAlbanien SV Ried / SK Rapid Wien
06 14 00 Róbert Waltner UngarnUngarn SV Mattersburg
07 11 00 Daniel Beichler OsterreichÖsterreich SK Sturm Graz
08 10 (4) Milenko Ačimovič SlowenienSlowenien FK Austria Wien
10 (3) Johannes Aigner OsterreichÖsterreich SC Magna Wiener Neustadt
10 00 Christian Mayrleb OsterreichÖsterreich LASK Linz
11 09 (1) Srdjan Pavlov SerbienSerbien Kapfenberger SV
21 06 00 Atdhe Nuhiu OsterreichÖsterreich SV Ried
28 05 00 Leonhard Kaufmann OsterreichÖsterreich SK Austria Kärnten

Erzielte Tore nach Minuten[Bearbeiten]

Rang
Verein 01–15
15–30
30–45
45–60
60–75
75–90
90+
1. Hz
2. Hz
Gesamt
01 FC Red Bull Salzburg 009 010 015 011 012 010 001 034 034 068
02 FK Austria Wien 009 012 005 010 012 009 003 026 034 060
03 SK Rapid Wien 009 013 005 015 012 022 004 027 053 080
04 SK Sturm Graz 005 007 008 010 012 007 001 020 030 050
05 SC Magna Wiener Neustadt 010 010 005 006 010 010 003 025 029 054
06 SV Mattersburg 007 004 004 014 007 008 001 015 030 045
07 LASK Linz 008 010 016 008 005 011 001 034 025 059
08 SV Ried 001 003 011 012 003 008 001 015 024 039
09 Kapfenberger SV 003 006 010 009 006 007 003 019 025 044
10 SK Austria Kärnten 004 004 005 003 004 009 000 013 016 029
Gesamt 065 079 084 098 083 101 018 228 300 528

Kartenstatistik[Bearbeiten]

Michael Mörz erhielt eine rote und elf gelbe Karten (2009)

Schlusslichter der Bundesliga

In den 180 Spielen der Bundesligasaison 2009/10 wurden von den Schiedsrichtern insgesamt 831 Karten verteilt. 781 Mal (durchschnittlich 4,6 Mal pro Spiel) wurden Spieler mit der gelben Karte verwarnt, 33 Mal (durchschnittlich jedes fünfte Spiel) musste ein Spieler aufgrund der gelbroten Karte vorzeitig vom Platz und 17 Mal (durchschnittlich in jeder zehnten Begegnung) wurden Spieler mit der roten Karte vom Feld verwiesen. Der Kapfenberger Milan Fukal brachte dabei das Kunststück zuwege, gleich zweimal während einer Saison mit der Ampelkarte vom Feld verwiesen zu werden. Den Rekord an Verwarnungen hält der Mattersburger Markus Schmidt mit zwölf gelben Karten, gefolgt von seinem Mannschaftskollegen Michael Mörz und dem Rieder Thomas Burgstaller, die elf Mal verwarnt wurden.

Die Fairnesswertung – dabei wird für jede gelbe Karte ein Punkt, für jede gelb-rote Karte drei Punkte und für jede rote Karte fünf Punkte berechnet – wird vom SK Sturm Graz mit nur 62 Punkten angeführt, während sich am Ende der Kapfenberger SV (130) und die SV Mattersburg (133) ein knappes Rennen lieferten. In der Spielerwertung liegen Michael Mörz (16 Punkte) und Ilčo Naumoski (15) voran.

Spieler[Bearbeiten]

Rang
Name Verein rote Karten
gelb/rote Karten
gelbe Karten
Punkte
01 Mörz, MichaelMichael Mörz SV Mattersburg 1 0 11 16
02 Naumoski, IlčoIlčo Naumoski SV Mattersburg 1 1 07 15
03 Fukal, MilanMilan Fukal Kapfenberger SV 0 2 08 14
04 Johana, PetrPetr Johana SC Magna Wiener Neustadt 1 1 06 14
05 Klapf, WolfgangWolfgang Klapf SC Magna Wiener Neustadt 1 1 06 14
06 Dollinger, MatthiasMatthias Dollinger SK Austria Kärnten 1 0 08 13
07 Schellander, RobertRobert Schellander Kapfenberger SV 0 1 10 13
08 Hierländer, StefanStefan Hierländer SK Austria Kärnten 1 1 04 12
09 Salvatore, MarcoMarco Salvatore SK Austria Kärnten 0 1 09 12
10 Markus Schmidt SV Mattersburg 0 0 12 12
11 Seidl, ManuelManuel Seidl SV Mattersburg 0 1 09 12
12 Bubenik, WolfgangWolfgang Bubenik LASK Linz 0 1 08 11
12 Burgstaller, ThomasThomas Burgstaller SV Ried 0 0 11 11
15 Schiemer, FranzFranz Schiemer FC Red Bull Salzburg 0 1 07 10
23 Bąk, JacekJacek Bąk FK Austria Wien 1 0 04 09
23 Dober, AndreasAndreas Dober SK Rapid Wien 0 0 09 09
43 Ehrenreich, MartinMartin Ehrenreich SK Sturm Graz 0 1 04 07

Vereine[Bearbeiten]

Rang
Verein rote Karten
gelb/rote Karten
gelbe Karten
Punkte
01 SK Sturm Graz 00 01 059 062
02 FC Red Bull Salzburg 00 03 070 079
03 FK Austria Wien 03 02 058 079
04 SV Ried 00 03 072 081
05 SK Rapid Wien 02 02 074 090
06 SC Magna Wiener Neustadt 02 04 079 101
07 SK Austria Kärnten 04 06 066 104
08 LASK Linz 01 03 092 106
09 Kapfenberger SV 02 05 105 130
10 SV Mattersburg 03 04 106 133
Gesamt 17 33 781 965

Spielorte, Spielstätten und Zuschauer[Bearbeiten]

Österreichs modernste Spielstätte: das Wörtherseestadion in Klagenfurt.
Mannschaftskapitän Eddie Gustafsson, der auch zum besten Torhüter der Saisongewählt wurde, mit dem Meisterteller.
Mit knapper Mehrheit wurde Salzburgs Kamerun-Legionär Somen Tchoyi zum besten Spieler der Saison gewählt.

Die 180 Spiele der Bundesligasaison 2009/10 wurden von insgesamt 1.416.393 Zuschauern besucht, was gegenüber der vorigen Saison ein Minus von 12,8 Prozent bedeutet. Der Durchschnitt lag bei 7.869 Personen pro Spiel. Den besten Schnitt hatte wie in den letzten Jahren Rapid Wien mit 15.343 Zusehern.

Wie 2008/09 verzeichnete der Kapfenberger SV den niedrigsten Schnitt von nur 3.049 Zuschauern. Das bestbesuchte Spiel dieser Saison war jenes von Meister Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien am 23. April in der Salzburger Red Bull Arena, das 25.819 Zuschauer anlockte. Auch beim zweiten Heimspiel der Salzburger gegen Rapid am 29. November sowie beim Spiel Salzburg gegen Austria Wien am 9. Mai kamen knapp über 20.000 Besucher. Die beiden Heimspiele Kärntens in der Hypo Group Arena am 6. März gegen Mattersburg und am 5. Mai gegen den LASK waren die am schlechtesten besuchten in dieser Saison mit lediglich je rund 1.500 Zusehern.

Stadt Einwohner
Verein Stadion Kapazität
Gesamt
Schnitt
± zu
2008/09
Graz 254.6050 SK Sturm Graz UPC-Arena 15.323 212.884 11.827 -08,2 %
Kapfenberg 21.8980 Kapfenberger SV Franz-Fekete-Stadion 12.000 054.889 03.049 -16,6 %
Klagenfurt 93.5710 SK Austria Kärnten Hypo Group Arena 27.559 090.621 05.035 -48,8 %
Linz 189.2840 LASK Linz Linzer Stadion 18.000 146.329 08.129 -09,7 %
Mattersburg 6.8870 SV Mattersburg Pappelstadion 15.100 098.057 05.448 -13,2 %
Ried im Innkreis 11.5060 SV Ried Keine Sorgen Arena 7.500 091.914 05.106 -01,5 %
Salzburg 147.6850 FC Red Bull Salzburg Red Bull Arena 31.000 222.095 12.339 -13,3 %
Wien 1.697.9820 FK Austria Wien Franz-Horr-Stadion 13.135 157.127 08.729 +14,5 %
Wien 1.697.9820 SK Rapid Wien Gerhard-Hanappi-Stadion 17.500 276.168 15.343 -2,8 %
Wiener Neustadt 40.6000 SC Magna Wiener Neustadt Wiener Neustädter Stadion 7.036 66.309 03.684 +42,0 %

Die Meistermannschaft des FC Red Bull Salzburg[Bearbeiten]

(In Klammern werden die Einsätze und Tore angegeben.)

1. FC Red Bull Salzburg
FC Red Bull Salzburg logo.svg

* René Aufhauser (7/-) und Saša Ilić (1/-) haben den Verein während der Saison verlassen.

Spielerauszeichnungen[Bearbeiten]

Zum Saisonende wurden von einer Jury, bestehend aus den Trainern, Managern und Präsidenten aller Bundesligavereine die besten Spieler der Saison 2009/10 gewählt. Dabei konnte jedes Jurymitglied jeweils drei Nennungen abgeben. Der Erstgereihte erhielt fünf Punkte, der Zweite drei Punkte und der Dritte einen Punkt. Damit waren maximal 135 Punkte zu erreichen. Aus dem eigenen Klub durften keine Spieler genannt werden. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:[20]

Feldspieler
Rang Name Nation Verein Punkte
01 Somen Tchoyi Kameruner FC Red Bull Salzburg 38
02 Steffen Hofmann Deutscher SK Rapid Wien 36
03 Milenko Ačimovič Slowene FK Austria Wien 35
Rabiu Afolabi Nigerianer FC Red Bull Salzburg 35
05 Nikica Jelavić Kroate SK Rapid Wien 30
06 Christoph Leitgeb Österreicher FC Red Bull Salzburg 26
07 Zlatko Junuzović Österreicher FK Austria Wien 18
08 Franz Schiemer Österreicher FC Red Bull Salzburg 10
09 Jakob Jantscher Österreicher SK Sturm Graz 10
10 Daniel Beichler Österreicher SK Sturm Graz 07
Torhüter
Rang Name Nation Verein Punkte
01 Eddie Gustafsson Schwede Amerikaner FC Red Bull Salzburg 129
02 Christian Gratzei Österreicher SK Sturm Graz 055
03 Sašo Fornezzi Slowene SC Magna Wiener Neustadt 023
04 Raimund Hedl Österreicher SK Rapid Wien 015
05 Raphael Wolf Deutscher Kapfenberger SV 013
06 Thomas Gebauer Deutscher SV Ried 011
07 Jürgen Macho Österreicher LASK Linz 010
08 Heinz Lindner Österreicher FK Austria Wien 007
09 Helge Payer Österreicher SK Rapid Wien 004
10 Stefan Bliem Österreicher SV Mattersburg 002

Erste Liga[Bearbeiten]

Vereine der ADEG Ersten Liga 2009/10
Meisterteller der österreichischen Ersten Liga

Die Erste Liga, welche in der Saison 2009/10 zum 35. Mal ausgetragen wurde und die zweithöchste Eben im österreichischen Fußball darstellt, begann am 14. Juli 2009 mit sechs Partien und endete am 28. Mai 2010. Seit der letzten Saison wird die Erste Liga von ADEG als Hauptsponsor geführt. Anfang 2010 wurde bekannt, dass die Saison 2009/10 jedoch die letzte für ADEG sein wird.[21] Neben dem Bundesliga-Absteiger SC Rheindorf Altach komplettierten die drei Regionalliga-Aufsteiger die zwölf Mannschaften der Ersten Liga. Es sind dies aus der Regionalliga West der FC Dornbirn 1913 aus Vorarlberg, aus der Regionalliga Mitte der TSV Hartberg aus der Steiermark und aus der Regionalliga Ost der First Vienna FC 1894 aus Wien. Mit Ausnahme von Burgenland, Oberösterreich und Kärnten waren alle Bundesländer in der Ersten Liga vertreten. Wien, Niederösterreich und die Steiermark stellen hierbei je zwei Vereine, Vorarlberg sogar vier.

Der Pay-TV-Sender Sky Österreich, vormals Premiere, hatte wie in der Bundesliga die Rechte, alle Spiele in voller Länge zu zeigen. Hierbei wurden fünf Spiele am Freitagabend (oder alle sechs Partien am Dienstagabend wenn unter Woche) in einer Konferenzschaltung und ein Spiel als „Topspiel der Runde“ am Samstagnachmittag übertragen. Der ORF hatte das Recht Zusammenfassungen aller sechs Partien pro Runde zu zeigen, die meist am Samstag ausgestrahlt wurden.[9]

Im „Topspiel der Runde“ wurde der FC Admira Wacker Mödling (zehn Mal), gefolgt vom FC Wacker Innsbruck und dem SC Rheindorf Altach mit je neun Mal sowie dem SC Austria Lustenau mit sieben Mal am häufigsten gezeigt. Vier Mal war der SKN St. Pölten, je drei Mal der FC Gratkorn und der First Vienna FC 1894, je zwei Mal der TSV Hartberg und der FC Lustenau 07 sowie ein Mal der FC Dornbirn 1913 vertreten. Die Amateure des FK Austria Wien und des FC Red Bull Salzburg waren hingegen gar nicht zu sehen.

Modus[Bearbeiten]

Klassenreform[Bearbeiten]

Im Vorfeld der Meisterschaft kam es zu einer neuen Klassenreform, die sich bereits auf die Saison 2009/10 auswirkte. Sie wurde am 25. Juni 2009 von der Hauptversammlung der Bundesliga beschlossen und hatte folgendes Ergebnis:

  • die Erste Liga ab der Saison 2010/11 auf zehn Mannschaften zu reduzieren,
  • die Meisterschaft der Ersten Liga ab der Saison 2010/11 ebenfalls in vier Durchgängen auszutragen und
  • zweite Mannschaften von Bundesligavereinen nicht mehr für die zweithöchste Leistungsstufe zuzulassen.

Die Zahl der Absteiger wurde ab der Saison 2010/11 mit zwei festgelegt, wobei der Neunplatzierte gegen eine Regionalligamannschaft um den Verbleib in der Ersten Liga anzutreten hat. Der Letztplatzierte wird durch eine Regionalligamannschaft ersetzt, die sich aus der Relegation zwischen zwei Regionalligen ergibt. Für die Regionalligamannschaften wurde ein wechselnder Modus der Relegationsspiele beschlossen.[22][23]

Gespielter Modus[Bearbeiten]

In der Saison 2009/10 traten demnach zum letzten Mal zwölf Klubs in insgesamt 33 Runden gegeneinander an. Da 33 eine ungerade Zahl ist, hatten die zweit- bis sechstplatzierten Klubs der vorherigen Saison sowie der Absteiger aus der Bundesliga (FC Wacker Innsbruck, FC Admira Wacker Mödling, SC Austria Lustenau, SKN St. Pölten, FK Austria Wien Amateure und SC Rheindorf Altach) ein Heimspiel mehr als die übrigen sechs Klubs (FC Red Bull Salzburg Juniors, FC Gratkorn, FC Lustenau 07, FC Dornbirn 1913, TSV Hartberg und First Vienna FC 1894). Jedes Team spielte somit gegen jeden insgesamt dreimal.

Der Meister der Saison, der FC Wacker Innsbruck, stieg in die tipp3-Bundesliga auf. Wäre jedoch einer der beiden Amateurklubs am Ende der Saison auf Rang eins gestanden wäre der zweitplatzierte Klub in die höchste Spielklasse aufgestiegen, es sei denn dieser wäre wiederum ein Amateurklub gewesen, sodass der drittplatzierte Verein für den Aufstieg berechtigt gewesen wäre. Wegen der neuen Klassenreform kam es zu einer Änderung im Abstiegskampf. Da zweite Mannschaften von Bundesligavereine nicht mehr zulässig waren, wurden die beiden Klubs FK Austria Wien Amateure und FC Red Bull Salzburg Juniors ungeachtet ihrer Punkte als Elftplatzierte und Zwölftplatzierte und somit als Fixabsteiger behandelt. Hinzu kam der letztplatzierte Verein der Ersten Liga, der FC Dornbirn 1913, der den Weg in die Regionalliga West antreten musste. Nachdem ab der Saison 2010/11 die Erste Liga nur mehr mit zehn Mannschaften gespielt wird, wären der Neunplatzierte der Ersten Liga und die drei Meister der dritten Leistungsstufe verpflichtet gewesen und den Klassenerhalt beziehungsweise Aufstieg in die zweite Spielklasse zu spielen. Da dem Bundesligaklub SK Austria Kärnten keine Lizenz für die Erste Liga vom Senat 5 zugeteilt wurde und der Verein direkt in die Regionalliga Mitte absteigen musste, wurde das Relegationsspiel zwischen dem Neunplatzierten First Vienna FC 1894 und dem Meister der Regionalliga West, dem SV Grödig, hinfällig. Die Wiener durften in der Ersten Liga verbleiben und die Salzburger durften direkt aufsteigen.

Die Klubs konnten sich nur durch den Gewinn des ÖFB-Cups, für die UEFA Europa League qualifizieren (dritte Qualifikationsrunde). Dem FC Admira Wacker Mödling und dem SC Austria Lustenau gelang es das Viertelfinale zu erreichen, doch beide scheiterten an dem SK Sturm Graz beziehungsweise an der SV Ried.

Saisonverlauf[Bearbeiten]

Der Kampf um den Titel und den damit verbundenen Aufstiegsplatz in die Bundesliga blieb während der gesamten Saison spannend. Durch einen guten Start konnte sich zunächst der SC Rheindorf Platz eins sichern. Die Vorarlberger kamen dann jedoch kurzzeitig in ein Tief und wurden erst vom FC Lustenau 07 (nach der fünften Runde) und dann vom FC Wacker Innsbruck (nach der sechsten Runde) verdrängt. Der FC Lustenau 07 glitt allerdings gegen Ende des ersten Drittels in das Mittelfeld ab. Auch die Tiroler gaben durch den überragenden SC Austria Lustenau nach der siebten Runde die erste Position her, die sie bis zur elften Runde behielten. Die Lustenauer wurden dan aber wie ihre Lokalrivalen schwächer, sodass die Altacher wieder kurzerhand die Spitze übernahmen, bevor der FC Wacker Innsbruck wieder knapp in Führung ging. Gefahr drohte nun auch vom FC Admira Wacker Mödling, der seine Startschwierigkeiten durch ein sensationelles zweites Drittel – er verlor kein einziges Spiel – vollständig kompensierten. Den Niederösterreichern gelang es schlussendlich auch nach der 20. Runde die Tiroler zu verdrängen. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn der FC Wacker Innsbruck holte sich Platz eins eine Runde später wieder zurück. Gefolgt vom FC Admira Wacker Mödling und vom SC Rheindorf Altach ging es in den letzten Durchgang. Alle drei Mannschaften ließen aber auch hier nichts anbrennen und blieben auf den Positionen. Den Vorarlbergern gelang es zweimal kurzzeitig Platz eins zu erobern, doch die Tiroler verteidigten die Führung souverän und wurden knapp vor dem FC Admira Wacker Mödling und dem SC Rheindorf Altach Meister.

Im Mittelfeld der Liga kam es zu einigen Tiefs und Hochs. Der Anfangs starke FC Lustenau 07 glitt gegen Ende des ersten Drittels vom Titelkampf ins Mittelfeld ab. Der FC Gratkorn, der SKN St. Pölten und der FC Admira Wacker Mödling zeigten konstante Leistungen und profitierten vom Fall der Vorarlberger. Die Mödlinger kamen dann durch sehr gute Leistungen in den Kampf um den Titel. Neben dem FC Lustenau 07, schwächelte auch der Lokalrivale SC Austria Lustenau sowie der FC Gratkorn im zweiten Drittel. Vom Absteigsduell kamen der TSV Hartberg und die FC Red Bull Salzburg Juniors ins Mittelfeld hoch. Der SKN St. Pölten blieb weiterhin hinter dem Führungstrio auf Platz vier. Während im letzten Durchgang der FC Lustenau 07 und der FC Gratkorn wieder besser wurden, verschlechterte sich der SC Austria Lustenau, der aber dank seines guten Starts insgesamt Platz fünf belegte. Der Lokalrivale platzierte sich auf Rang acht, ein Rang hinter dem FC Gratkorn. Der TSV Hartberg blieb wie die FK Austria Wien Amateure im hinteren Mittelfeld und positionierten sich auf Platz neun beziehungsweise zehn. Der SKN St. Pölten und die Salzburger schafften es durch gute Leistungen auf Platz vier beziehungsweise sechs.

Da die beiden zweiten Mannschaften vom FC Red Bull Salzburg und vom FK Austria Wien wegen der neuen Klassenreform als Fixabsteiger behandelt wurden, gab es nur noch einen weiteren Abstiegsplatz für den Letztplatzierten sowie einen Relegationsplatz für den Vorletztplatzierten. Schon von Anfang an waren der TSV Hartberg, der FC Dornbirn 1913, der First Vienna FC 1894 und die beiden Amateurvereine in den letzten Rängen zu finden. Gegen Ende des ersten Drittels schafften es der TSV Hartberg und die FC Red Bull Salzburg Juniors sich vom hinteren Feld zunächst abzusetzen. Nachdem bereits die Steirer und die Wiener die “rote Laterne” trugen, übernahm sie nach der achten Runde der FC Dornbirn 1913. Die Salzburger kämpften sich durch gute Ergebnisse im zweiten Drittel ins Mittelfeld vor und blieben dort bis Saisonschluss. Die Klubs im hinteren Teil der Tabelle wurden im zweiten Durchgang insgesamt besser. Die Vorarlberger belegten jedoch weiterhin den Letzten Platz. Noch war der Abstiegskampf offen. In den letzten elf Runden setzten sich aber nun auch der TSV Hartberg und die Austrianer ab, wodurch sich der FC Dornbirn 1913 mit dem First Vienna FC 1894 ein Rennen um den Abstieg lieferte. Die Wiener hatten aber bereits mehrere Punkte Vorsprung, die die Vorarlberger – sie holten insgesamt vier Punkte im letzten Durchgang – nicht mehr gut machen konnten. Der FC Dornbirn 1913 positionierte sich am letzten Tabellenrang und musste somit den Gang in die Regionalliga antreten. Der First Vienna FC 1894 musste als Vorletztplatzierter ursprünglich Relegation spielen, die jedoch wegen des direkten Abstieges des SK Austria Kärnten in die Regionalliga entfiel.

Transfers[Bearbeiten]

Spielerwechsel[Bearbeiten]

Wie gewohnt gab es zwei Zeiträume an denen Spielertransfers getätigt werden konnten. Diese erstreckten sich im Sommer von 1. Juli bis 31. August sowie im Winter vom 1. Januar bis zum 31. Januar. Insgesamt waren gut die Hälfte aller Erstligavereine recht aktiv, wodurch sich einige stark veränderte Mannschaften ergaben. Die meisten Zugänge verzeichneten der SC Rheindorf Altach und der FC Dornbirn 1913 mit je 21. 25 Spieler verließen den SC Rheindorf Altach während der gesamten Saison, so viele wie bei keinem anderen Team. Mit lediglich sieben neuen Spielern rüstete sich der SC Austria Lustenau auf. Der First Vienna FC 1894 gab nur fünf Mann her.

Nach dem Abstieg des SC Rheindorf Altach, waren nicht gerade viele Spieler begeistert in der zweithöchsten Spielklasse weiter zu machen. Die Vorarlberger verloren jedoch nicht an Qualität, da die massenreichen Abgänge – darunter zum Beispiel Markus Kiesenebner, Zé Elias und Josef Schicklgruber - durch ordentliche Zugänge wettgemacht werden konnte. Jürgen Pichorner, Martin Kobras und Philipp Netzer halfen unter anderem den SC Rheindorf Altach fast wieder in die Bundesliga zu befördern.

Der FC Wacker Innsbruck, der den Titel anvisierte und schlussendlich auch erreichte, blieb einigermaßen sparsam. Hingegen war der FC Admira Wacker Mödling umso aktiver. Mit Muhammet Akagündüz, Gernot Plassnegger, Vladimír Janočko und Patrik Jezek holten die Niederösterreicher einige renommierte Namen. Ersatz für Sandro Zakany, Almedin Hota, Christoph Mattes und Froylán Ledezma wurde geboten.

Die beiden Amateur-Mannschaften vom FC Red Bull Salzburg und dem FK Austria Wien, wurden vor allem durch neue Akademie-Spieler verstärkt. Ebenfalls wurden ein paar Mann an die Profi-Mannschaft in der Bundesliga abgegeben. So zum Beispiel Christoph Kröpfl und Alexander Aschauer beziehungsweise Heinz Lindner und Marin Leovac.

38 Transfers beim FC Dornbirn 1913 zeugten eine zu große Unstimmigkeit in der Mannschaft, die sich durch den Abstieg in die Regionalliga auszeichnete. Mit nur 14 Wechseln gelang es dem First Vienna FC 1894 sich aber auch nicht wesentlich besser zu platzieren; trotz neuen Gerald Krajic, Marcel Toth und Sebastián Martínez.

Im Mittelfeld der Liga tat sich auch einiges in der Kaderplanung. Prominente Zugänge waren unter anderem Lukas Mössner (zum SKN St. Pölten), Thomas Fröschl und Stephan Palla (beide zum FC Lustenau 07) Prominente Abgänge waren unter anderem Martin Ehrenreich, Anton Ehmann (beide vom FC Gratkorn) und Mario Mijatovic (vom FC Lustenau 07).

Trainerwechsel[Bearbeiten]

Mit Adi Hütter (SC Rheindorf Altach, anstelle von Georg Zellhofer[24]) und Niko Kovac (FC Red Bull Salzburg Juniors, anstelle von Adi Hütter[25]) waren zwei neue Trainer zu Saisonbeginn vertreten. Nach der 27. Runde am 26. April 2010 kam es gleich zu zwei weiteren Amtsaustritten. Dietmar Kühbauer ersetzte Walter Schachner bei dem FC Admira Wacker Mödling[26] und Frenk Schinkels übernahm den Posten von Peter Stöger beim First Vienna FC 1894[27].

Meisterschaftsendstand[Bearbeiten]

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Platz Verein Sp S U N Tore TD P Anmerkung
Green Arrow Up Darker.svg 01. Wacker Innsbruck NEU klein.svg FC Wacker Innsbruck 33 21 06 06 67:26 +41 69 Für die Bundesliga 2010/11 qualifiziert
02. Fc trenkwalder admira.svg FC Admira Wacker Mödling 33 20 07 06 68:22 +46 67
03. SC Rheindorf Altach.svg SC Rheindorf Altach (Ab) 33 20 06 07 60:27 +33 66
04. Skn st poelten.png SKN St. Pölten 33 14 09 10 44:42 +02 51
05. SC Austria Lustenau.svg SC Austria Lustenau 33 15 05 13 43:46 -03 50
06. Fc gratkorn.svg FC Gratkorn 33 11 10 12 57:51 +06 43
07. true FC Lustenau 07 33 12 05 16 42:52 -10 41
08. TSV Hartberg.jpg TSV Hartberg (Auf) 33 11 05 17 36:68 -32 38
09. First Vienna Footballclub (seit 2004).svg First Vienna FC 1894 (Auf) 33 08 06 19 37:57 -20 30 1)
Red Arrow Down.svg 10. FC Dornbirn 1913.svg FC Dornbirn 1913 (Auf) 33 06 04 23 24:81 -57 22 Absteiger in die Regionalliga West
Red Arrow Down.svg 11. FC Red Bull Salzburg logo.svg FC Red Bull Salzburg II 33 13 05 15 58:49 +09 44 Fixabsteiger in die RL West wegen Klassenreform
Red Arrow Down.svg 12. Austria Wien.svg FK Austria Wien II 33 09 08 16 42:57 -15 35 Fixabsteiger in die RL Ost wegen Klassenreform
Erläuterung: (Ab) = Absteiger aus der Bundesliga, (Auf) = Aufsteiger aus der Regionalliga,
1) Anmerkung: Aufgrund des Tabellenstandes hätte der First Vienna FC 1894 gegen den Meister der Regionalliga West, den SV Grödig, zwei Relegationsspiele um den Klassenerhalt spielen müssen. Nachdem dem Absteiger aus der Bundesliga, dem SK Austria Kärnten, die Lizenz für die Erste Liga verweigert wurde, verbleibt der First Vienna FC 1894 ohne Relegation in der Ersten Liga. Der FC Dornbirn wäre stattdessen nachgerückt, er stieg aber aufgrund einer ebenfalls verweigerten Lizenz ohne Relegationsspiel in die Regionalliga ab.[17]

Ergebnisse[Bearbeiten]

Insgesamt gab es 160 Siege beziehungsweise Niederlagen sowie 38 Unentschieden. Mit 21 Siegen war der FC Wacker Innsbruck dabei am öftesten erfolgreich. Hingegen siegte der FC Dornbirn 1913 lediglich sechs Mal. Die meisten Niederlagen (23) musste ebenfalls der FC Dornbirn 1913 einstecken, die wenigsten der FC Wacker Innsbruck sowie der FC Admira Wacker Mödling mit he sechs. Die meisten Remis erreichte der FC Gratkorn mit 10, die wenigsten der FC Dornbirn 1913 mit vier.

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

Ergebnisse 2009/10
Vereine SC Rheindorf Altach FC Wacker Innsbruck FC Admira Wacker Mödling SC Austria Lustenau SKN St. Pölten FK Austria Wien Amateure FC Red Bull Salzburg Juniors FC Gratkorn FC Lustenau 07 TSV Hartberg First Vienna FC 1894 FC Dornbirn 1913
SC Rheindorf Altach 4:1 3:0 0:0 2:0 1:2 0:3 1:2 3:1 2:0 3:1 4:2 1:1 4:1 4:0 3:0 0:0 2:0
FC Wacker Innsbruck 2:1 0:1 1:0 5:0 2:2 2:1 2:0 2:1 2:1 0:0 1:2 1:0 1:0 6:0 3:0 7:0 2:0
FC Admira Wacker Mödling 2:0 2:2 0:0 1:0 2:1 0:0 2:1 1:1 3:0 1:0 3:0 3:4 0:1 0:1 3:0 2:0 4:0
SC Austria Lustenau 0:2 2:2 2:2 1:0 1:0 1:0 2:1 2:1 0:2 2:1 1:2 4:1 3:0 0:3 2:1 3:0 1:0
SKN St. Pölten 0:2 1:0 1:0 2:4 1:0 0:4 1:1 0:3 2:2 2:0 3:2 3:0 2:0 2:0 1:1 0:2 2:0
FK Austria Wien Amateure 0:1 2:1 0:5 2:2 0:0 1:3 4:1 1:0 2:3 0:0 1:2 3:0 3:2 2:3 1:4 2:1 1:1
FC Red Bull Salzburg Juniors 1:2 2:2 0:2 1:3 4:0 3:0 3:3 2:0 1:1 3:3 1:2 1:3 7:0 5:1 2:1 4:2
FC Gratkorn 3:1 1:2 0:3 0:1 2:2 2:2 1:1 4:1 4:0 1:2 3:2 1:2 0:0 1:1 1:2 5:0
FC Lustenau 07 0:1 0:1 0:3 1:2 0:0 3:0 0:2 0:2 0:1 3:3 3:1 2:2 3:1 2:0 1:1 2:0
TSV Hartberg 0:2 1:1 0:2 0:3 0:4 2:0 1:2 0:1 2:2 2:1 2:1 0:3 1:0 1:5 2:0 5:3
First Vienna FC 1894 0:0 1:3 0:1 0:4 1:0 0:2 2:0 2:2 0:2 1:2 4:2 1:1 1:3 2:0 1:2 2:0
FC Dornbirn 1913 0:2 0:4 0:3 0:4 1:8 3:2 0:0 0:3 2:1 0:1 0:2 1:2 2:0 1:1 2:1 2:1

Torstatistik[Bearbeiten]

Torschützenkönig Patrick Bürger (2009)

In der Saison 2009/10 wurden mit 578 Toren um 25 mehr Treffer erzielt als im Vorjahr. Im Schnitt ergab das 2,92 Tore pro Spiel. Der FC Admira Wacker Mödling erzielte hierbei mit 68 Toren die meisten und der FC Dornbirn 1913 mit 24 die wenigsten Tore. Die wenigsten Treffer erhielt der FC Admira Wacker Mödling (22), während der FC Dornbirn 1913 mit 81 Toren die meisten Gegentreffer zu verzeichnen hatte. Das torreichste Spiel war das Match FC Dornbirn 1913 gegen FC Admira Wacker Mödling in der 31. Runde (1:8), das gleichzeitig den höchsten Auswärtssieg darstellte. Den höchsten Heimsieg feierte sowohl der FC Red Bull Salzburg Juniors gegen den TSV Hartberg in der neunten Runde als auch der FC Wacker Innsbruck in der zehnten Runde gegen den FC Dornbirn 1913 mit je 7:0. Das höchste Unentschieden lautete 3:3 und wurde in der zweiten Runde bei der Partie FC Red Bull Salzburg Juniors gegen FC Gratkorn, in der 14. Runde beim Spiel FC Red Bull Salzburg Juniors gegen SKN St.Pölten sowie in der 21. Runde beim Match FC Lustenau 07 gegen FC Gratkorn erreicht. Insgesamt gab es elf Nullnummern. Die torreichste Runde war die zehnte, in der insgesamt 24 Tore (Schnitt = 4,0) fielen. Die wenigsten Tore gab es in der 17.  und 32. Runde mit je zwölf Treffern (Schnitt = 2,0).

Das erste Tor der Saison schoss Georges Panagiotopoulos (FC Gratkorn) in der 11. Minute im Spiel FC Gratkorn gegen First Vienna FC 1894, das letzte Tor erzielte Marcel Schreter (FC Wacker Innsbruck) in der 85. Minute in der Partie FC Red Bull Salzburg Juniors gegen FC Wacker Innsbruck.

Torschützentabelle[Bearbeiten]

Tabellenführer der Ersten Liga

Rang Tore (Elfm.) Name Land Verein
01 18 (4) Patrick Bürger OsterreichÖsterreich Österreich TSV Hartberg
02 17 (2) Marcel Schreter OsterreichÖsterreich Österreich FC Wacker Innsbruck
0 17 (4) Tomi Correa SpanienSpanien Spanien SC Rheindorf Altach
04 14 (3) Rade Đokić Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina FK Austria Wien Amateure
14 (2) Günter Friesenbichler OsterreichÖsterreich Österreich FC Admira Wacker Mödling
14 00 Marcus Hanikel OsterreichÖsterreich Österreich FC Admira Wacker Mödling
07 13 (5) Osman Bozkurt TurkeiTürkei Türkei First Vienna FC 1894
08 11 (2) Marin Matos KroatienKroatien Kroatien FC Red Bull Salzburg Juniors
0 11 00 Julius Perstaller OsterreichÖsterreich Österreich FC Wacker Innsbruck (2002)
10 10 (2) Đorđe Rakić SerbienSerbien Serbien FC Red Bull Salzburg Juniors
10 (2) Michael Wojtanowicz OsterreichÖsterreich Österreich SKN St. Pölten
17 07 (1) Thomas Fröschl OsterreichÖsterreich Österreich FC Lustenau 07
07 00 Edin Salkic OsterreichÖsterreich Österreich SC Austria Lustenau
07 00 Thomas Stadler OsterreichÖsterreich Österreich FC Dornbirn 1913
23 06 00 Adam Cichon DeutschlandDeutschland Deutschland FC Gratkorn

Erzielte Tore nach Minuten[Bearbeiten]

Rang
Verein 01–15
15–30
30–45
45–60
60–75
75–90
90+
1. Hz
2. Hz
Gesamt
01 FC Wacker Innsbruck 001 012 014 017 007 013 003 027 040 067
02 FC Admira Wacker Mödling 007 008 010 015 011 017 000 025 043 068
03 SC Rheindorf Altach 008 015 007 008 007 015 000 030 030 060
04 SKN St. Pölten 006 001 011 04 012 009 001 018 026 044
05 SC Austria Lustenau 002 004 004 008 010 013 002 010 033 043
06 FC Gratkorn 009 013 008 005 006 014 002 030 027 057
07 FC Lustenau 07 006 007 009 006 006 005 003 022 020 042
08 TSV Hartberg 005 008 006 003 010 002 002 019 017 036
09 First Vienna FC 1894 007 007 005 010 004 004 000 019 018 037
10 FC Dornbirn 1913 002 004 004 002 005 007 000 010 014 024
11 FC Red Bull Salzburg Juniors 007 009 009 008 013 008 004 025 033 058
12 FK Austria Wien Amateure 006 005 007 008 009 006 001 018 024 042
Gesamt 066 093 094 094 100 113 018 253 325 578

Kartenstatistik[Bearbeiten]

Edin Salkić bekam eine rote und 13 gelbe Karten (2009)

Schlusslichter der Ersten Liga[28]

In den 198 Spielen der Ersten Liga 2009/10 wurden von den Schiedsrichtern insgesamt 1051 Karten verteilt. 1001 Mal (durchschnittlich 5,1 Mal pro Spiel) wurden Spieler mit der gelben Karte verwarnt, 30 Mal (durchschnittlich jedes siebte Spiel) musste ein Spieler aufgrund der gelbroten Karte vorzeitig vom Platz und 20 Mal (durchschnittlich in jeder zehnten Begegnung) wurden Spieler mit der roten Karte vom Feld verwiesen. Den Rekord an Verwarnungen hält der Harald Pichler (FC Red Bull Salzburg Juniors) mit 16 gelben Karten, gefolgt von Edin Salkic (SC Austria Lustenau) mit zwölf gelben und einer roten Karte sowie von Thomas Thürauer, der 13 Mal mit Gelb verwarnt wurde.

Die Fairnesswertung – dabei wird für jede gelbe Karte ein Punkt, für jede gelb-rote Karte drei Punkte und für jede rote Karte fünf Punkte berechnet – wird vom FC Wacker Innsbruck mit 77 Punkten angeführt. Am Tabellenende ist der SC Austria Lustenau mit 112 Punkten zu finden, die nur knapp hinter dem TSV Hartberg und dem SC Rheindorf Altach Platz Zwölf belegen. In der Spielerwertung liegen Edin Salkic (18 Punkte) und Harald Pichler (16) voran.

Spieler[Bearbeiten]

Rang
Name Verein rote Karten
gelb/rote Karten
gelbe Karten
Punkte
01 Salkic, EdinEdin Salkic SC Austria Lustenau 1 0 13 18
02 Pichler, HaraldHarald Pichler FC Red Bull Salzburg Juniors 0 0 16 16
03 Rotspuller, LukasLukas Rotspuller FK Austria Wien Amateure 1 1 05 13
04 Hopfer, MatthiasMatthias Hopfer FC Gratkorn 0 1 10 13
Netzer, PhilippPhilipp Netzer SC Rheindorf Altach 0 1 10 13
06 Thürauer, LukasLukas Thürauer SKN St. Pölten 0 0 13 13
07 Pichorner, JürgenJürgen Pichorner SC Rheindorf Altach 1 0 07 12
08 Puntigam, GeraldGerald Puntigam FC Gratkorn 0 2 06 12
09 Speiser, MarkusMarkus Speiser SKN St. Pölten 0 1 09 12
10 Guem, AlexanderAlexander Guem SC Rheindorf Altach 0 0 12 12
Mair, AndreasAndreas Mair FC Dornbirn 1913 0 0 12 12
Strohmayer, RichardRichard Strohmayer First Vienna FC 1894 0 1 08 11
Harding, GeorgGeorg Harding FC Wacker Innsbruck 0 0 11 11
Omladic, NejcNejc Omladic TSV Hartberg 0 0 11 11
Mijatovic, MarioMario Mijatovic FC Lustenau 07 1 0 05 10
{{{2}}}, Daniel TothDaniel Toth FC Admira Wacker Mödling 0 0 10 10

Vereine[Bearbeiten]

Rang
Verein rote Karten
gelb/rote Karten
gelbe Karten
Punkte
01 FC Wacker Innbsbruck 01 03 0063 0077
02 FC Admira Wacker Mödling 03 02 0069 0090
03 FC Red Bull Salzburg Juniors 00 05 0077 0092
04 FC Lustenau 07 04 01 0070 0093
05 First Vienna FC 1894 01 02 0084 0095
06 FC Dornbirn 1913 02 00 0087 0097
07 FK Austria Wien Amateure 04 02 0077 0103
08 FC Gratkorn 01 06 0086 0106
09 SKN St. Pölten 02 03 0087 0106
10 TSV Hartberg 00 02 0104 0110
11 SC Rheindorf Altach 01 02 0099 0110
12 SC Austria Lustenau 01 03 0098 0112
Gesamt 20 30 1001 1051

Spielorte, Spielstätten und Zuschauer[Bearbeiten]

Die Red Bull Arena in Wals-Siezenheim.

Die Erste Liga konnte im Spieljahr 2009/10 einen enormen Anstieg beim Zuschauerinteresse verzeichnen. Die 198 Spiele wurden von insgesamt 369.311  Besuchern verfolgt, womit der Durchschnitt bei 1.865 Zuschauern pro Spiel lag, womit der höchste Durchschnitt seit Bestehen der Ersten Liga verzeichnet werden konnte.[29] Dabei wurden diese Zahlen durch die schlechten Werte der Zweitmannschaften der Bundesligavereine noch gedrückt. Gegenüber der letzten Saison entspricht dies einer Steigerung um 25,5 Prozent. Der Zuschaueranstieg hatte einerseits in den vielen Derbys der vier vorarlberger Vereine und andererseits mit dem Ausscheiden der zuschauerschwachen Vereine 1. FC Vöcklabruck, DSV Leoben und SV Grödig seine Ursache. Größter Zuschauermagnet war der Bundesligaabsteiger SCR Altach mit durchschnittlich 4.534 Besuchern. Bemerkenswerterweise hatte der FC Wacker Innsbruck trotz Gewinns des Meistertitels nur um 0,2 Prozent mehr Fans als in der letzten Saison aufzuweisen. Die größten Einbußen hatte der SKN St. Pölten aufzuweisen, dessen Heimspiele im Durchschnitt 33,8 Prozent weniger Zuschauer besuchten. Der FC Gratkorn erreichte mit einem Durchschnitt von 326 Zuschauern pro Spiel und einem Rückgang um 30,1 Prozent nicht einmal Landesliganiveau.

Stadt Einwohner
Verein Stadion Kapazität
Sp1)
Gesamt
Schnitt
± zu
2008/09
Altach 6.3020 SC Rheindorf Altach Cashpoint-Arena 8.5000 17 77.0760 4.5340 Bundesliga
Dornbirn 44.8160 FC Dornbirn 1913 Stadion Birkenwiese 12.0000 16 24.6700 1.5420 Regionalliga
Gratkorn 7.3160 FC Gratkorn Sportstadion Gratkorn 3.0000 16 5.2190 3260 -30,1 %
Hartberg 6.6330 TSV Hartberg Stadion Hartberg 6.0000 16 22.2960 1.3940 Regionalliga
Innsbruck 119.2500 FC Wacker Innsbruck Tivoli-Neu 17.4000 17 77.0510 4.5320 -05,2 %
Lustenau 20.8430 FC Lustenau 07 Reichshofstadion 11.0000 16 21.0360 1.3150 +03,1 %
Lustenau 20.8430 SC Austria Lustenau Reichshofstadion 11.0000 17 62.3990 3.6710 +17,0 %
Maria Enzersdorf 8.7520 FC Admira Wacker Mödling Trenkwalder Arena 12.0000 17 25.1370 1.4790 -11,0 %
Salzburg 149.4700 Red Bull Salzburg Juniors Red Bull Arena 31.0630 16 7.1160 4450 -13,4 %
St. Pölten 51.5300 SKN St. Pölten Voithplatz 8.0000 17 17.8550 1.0500 -33,8 %
Wien 1.691.4680 First Vienna FC 1894 Hohe Warte 5.5000 16 25.2620 1.5790 Regionalliga
Wien 1.691.4680 FK Austria Wien Amateure Franz-Horr-Stadion 12.5000 17 4.1940 2470 -13,1 %
Gesamt 198 369.3110 1.8650 +24,2 %
Anmerkung: 1) Die unterschiedliche Anzahl der Heimspiele ergibt sich aus der Tatsache, dass drei Durchgänge gespielt wurden.

Die Meistermannschaft des FC Wacker Innsbruck[Bearbeiten]

Wacker Innsbruck NEU klein.svg
Stand nach Meisterschaftsende[30]

Spielerauszeichnungen[Bearbeiten]

Zum Saisonende wurden von einer Jury, bestehend aus den Trainern, Managern und Präsidenten aller Vereine der Ersten Liga die besten Spieler der Saison 2009/10 gewählt. Dabei konnte jedes Jurymitglied jeweils drei Nennungen abgeben. Der Erstgereihte erhielt fünf Punkte, der Zweite drei Punkte und der Dritte einen Punkt. Damit waren maximal 165 Punkte zu erreichen. Aus dem eigenen Klub durften keine Spieler genannt werden. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:[31]

Feldspieler
Rang Name Nation Verein Punkte
01 Patrick Bürger Österreicher TSV Hartberg 79
02 Christoph Kröpfl Österreicher FC Red Bull Salzburg II 40
03 Marcel Schreter Österreicher FC Wacker Innsbruck 38
04 Fabiano Brasilianer FC Wacker Innsbruck 24
05 Patrick Scherrer Österreicher SC Rheindorf Altach 20
Tomi Spanier SC Rheindorf Altach 20
Torhüter
Rang Name Nation Verein Punkte
01 Pascal Grünwald Österreicher FC Wacker Innsbruck 90
02 Martin Kobras Österreicher SC Rheindorf Altach 77
03 Thomas Mandl Österreicher FC Admira Wacker Mödling 40
04 Heinz Lindner Österreicher FK Austria Wien II 38
05 Christian Dobnik Österreicher FC Lustenau 24
06 Thomas Vollnhofer Österreicher SKN St. Pölten 19

Regionalligen[Bearbeiten]

Modus[Bearbeiten]

Die Regionalligen Ost, Mitte und West bilden im österreichischen Fußball die dritte Leistungsstufe. Die Regionalliga Ost wird von den Vereinen des Wiener, Niederösterreichischen und Burgenländischen Fußball-Verbands gebildet. Die Regionalliga Mitte setzt sich aus Vereinen des Oberösterreichischen, Kärntner und Steirischen Fußball-Verbands an. Die Regionalliga West setzt sich aus Vereinen des Salzburger, Tiroler und Vorarlberger Fußball-Verbands zusammen. In diesen drei Ligen wird um je einen Platz in der Relegation um den Aufstieg in die Erste Liga gespielt. Voraussetzung hierfür ist die Lizenzerteilung durch den Senat 5 der Bundesliga. Für die Regionalligamannschaften wurde ein wechselnder Modus der Relegationsspiele vereinbart. Demnach musste in dieser Saison die Regionalliga West gegen den Neuntplatzierten der Ersten Liga und die Regionalliga Ost gegen die Regionalliga Mitte antreten.[32]

Die Zahl der Absteiger beträgt pro Regionalliga grundsätzlich drei. Diese kann sich jedoch dann verändern, wenn einerseits der Meister nicht in die Erste Liga aufsteigt oder wenn die Abstiegsränge durch die Klasseneinteilung der Absteiger beeinflusst wird. In jedem Fall muss jedoch immer der Letztplatzierte die Liga verlassen.

Regionalliga Ost[Bearbeiten]

Die Mannschaft des SC-ESV Parndorf 1919, die sich mit dem dritten Platz für die Relegation qualifizierte

Neu in die Regionalliga kamen der SV Schwechat (aus der Wiener Stadtliga), der ASK Baumgarten (aus der Landesliga Burgenland) und der SV Gaflenz (aus der Landesliga Niederösterreich) hinzu. Dem SV Schwechat und dem ASK Baumgarten gelang damit ein Jahr nach dem Abstieg die Rückkehr in die dritthöchste Spielklasse Somit waren in der Regionalliga Ost sechs Vereine aus den Bundesländern Niederösterreich und Wien sowie vier Mannschaften aus dem Burgenland vertreten.

Der FC Waidhofen/Ybbs wurde zwar Meister, stellte aber keinen Lizenzantrag, womit er nicht für die Relegationsspiele qualifiziert war. Der Zweitplatzierte Verein, der FC Admira Wacker Mödling II, durfte als Amateurverein nicht teilnehmen, sodass schließlich der drittplatzierte SC-ESV Parndorf 1919 den Kampf um den Aufstieg bestreiten durfte. Allerdings mussten sich die Burgenländer gegen den WAC/St. Andrä (Regionalliga Mitte) mit 1:0 (H) und 1:4 (A) geschlagen geben, wodurch der Verein in der Liga verbleiben musste.

Da kein Fußballklub aus der Regionalliga Ost aufstieg, jedoch die FK Austria Wien Amateure von der Ersten Liga abstiegen, kam es zu insgesamt vier Absteigern: SV Wienerberg, SV Gaflenz, SV Würmla und SC Zwettl.

Meisterschaftsendstand[Bearbeiten]

Platz Verein Sp S U N Tore TD P Anmerkung
01. FC Waidhofen/Ybbs 30 17 07 06 57:31 +26 58 Meister1)
02. FC Admira Wacker Mödling II 30 17 04 09 45:34 +11 55 1)
03. SC-ESV Parndorf 1919 30 16 06 08 63:32 +31 54 Relegationsteilnehmer gegen WAC/St. Andrä1)
04. SV Horn * 30 16 06 08 51:30 +21 54
05. SK Rapid Wien II 30 14 08 08 49:30 +19 50
06. SC Ostbahn XI ** 30 13 09 08 44:32 +12 48
07. SC Neusiedl am See 30 13 08 09 52:44 +08 47
08. Wiener Sportklub 30 15 01 14 59:50 +09 46
09. ASK Baumgarten (Auf) 30 12 05 13 41:60 -19 41
10. SV Mattersburg II * 30 12 05 13 51:46 +05 41
11. FAC Team für Wien 30 11 07 12 49:53 -04 40
12. SV Schwechat (Auf) 30 9 012 9 36:35 +01 39
Red Arrow Down.svg 13. SV Wienerberg 30 11 06 13 46:49 -03 39 Absteiger in die Landesliga Wien2)
Red Arrow Down.svg 14. SV Gaflenz * (Auf) 30 06 05 19 27:74 -47 23 Absteiger in die Landesliga Niederösterreich
Red Arrow Down.svg 15. SV Würmla 30 04 05 21 33:66 -33 17 Absteiger in die Landesliga Niederösterreich
Red Arrow Down.svg 16. SC Zwettl 30 03 08 19 32:69 -37 17 Absteiger in die Landesliga Niederösterreich
Erläuterung: (Auf) = Aufsteiger aus der Landesliga, kein Absteiger aus der Ersten Liga
* = strafbeglaubigt (dies kann wegen verschuldeter Nichtaustragung, verschuldetem Spielabbruch, Einsatz eines unberechtigten Spielers oder unberechtigtem Abtreten erfolgen). Bei Punktegleichheit werden entgegen der Tordifferenz die strafbeglaubigten Spiele berücksichtigt und der Verein auf den schlechteren Platz aller punktegleichen Mannschaft gereiht. Haben mehrere punktegleiche Mannschaften Strafbeglaubigungen erhalten, so zählt deren Anzahl.
Anmerkungen: 1) Nachdem der FC Waidhofen/Ybbs auf einen Lizenzantrag, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen berechtigt hätte, verzichtete und FC Admira Wacker Mödling II nicht an der Ersten Liga teilnehmen darf (Amateur-Vereine dürfen nicht mehr an der Ersten Liga teilnehmen, außerdem spielt die Kampfmannschaft der Mödlinger in der Ersten Liga) ging das Recht zur Teilnahme an den Relegationsspielen an den drittplatzierten SC-ESV Parndorf 1919 über, der das Lizenzierungsverfahren positiv durchlaufen hat.
2) Nachdem der FK Austria Wien II aufgrund der Ligreform der Ersten Liga absteigen musste und der SC-ESV Parndorf 1919 in der Relegation nicht den Aufstieg in die Erste Liga schaffte, musste auch der SV Wienerberg als Viertletzter absteigen.

Aufsteiger aus den Landesligen[Bearbeiten]

Regionalliga Mitte[Bearbeiten]

Die Mannschaft des WAC/St. Andrä qualifizierte sich für die Relegation und schaffte dort den Aufstieg in die Erste Liga

Ursprünglich stiegen in der Ersten Liga der Saison 2008/09 zwei Vereine in die Regionalliga Mitte ab: Der DSV Leoben und der 1. FC Vöcklabruck. Jedoch kam dem 1. FC Vöcklabruck knapp vor Saisonbeginn der Sponsor abhanden, woraufhin der Klub an der Regionalliga Mitte verzichtete und einige Spielklassen darunter einen Neustart wagte. Somit blieb der SV Bad Aussee der Liga erhalten, da ein Abstiegsplatz der Vorsaison entfiel.

Neu hinzu kamen der SC St. Stefan/Lavanttal (aus der Landesliga Kärnten), der FC Pasching (aus der Landesliga Oberösterreich) und der SVL Flavia Solva (aus der Landesliga Steiermark). Mit dem FC Pasching zog der Nachfolgeverein des ASKÖ Pasching in die Regionalliga Mitte ein. Der SV Leibnitz Flavia Solva ging 2003 aus der Fusion des SV Leibnitz mit dem ehemaligen Zweitligisten SV Flavia Solva Wagna (Konkurs und Abstieg 1997) hervor und stieg damit erstmals in die dritthöchste Spielklasse auf. Damit waren in der Regionalliga Mitte vier Mannschaften aus den Bundesländern Oberösterreich und Kärnten vertreten, während die Steiermark acht Mannschaften stellte.

Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich der mit ehemaligen Bundesligaspielern gespickte FC Pasching mit zwei Punkten Vorsprung vor dem WAC/St. Andrä durch. Nachdem der FC Pasching 2008 seine damalige Bundesligalizenz an den SK Austria Kärnten verkauft hatte, wurde dem Verein von der österreichischen Bundesliga eine dreijährige Sperre im Lizenzansuchen auferlegt. Der Verein durfte daher trotz des ersten Platzes nicht um eine Lizenz ansuchen und damit auch nicht an der Relegation um den Aufstieg teilnehmen. Zudem wurde dem Verein 13 Punkte abgezogen, weil er eben nicht um eine Lizenz ansuchte, wodurch auch der vermeintliche Meistertitel aberkannt wurde.[33][34] An der Relegation durfte demnach der zweitplatzierte WAC/St. Andrä teilnehmen, der sich gegen den SC-ESV Parndorf 1919 (Regionanlliga Ost) mit 0:1 (A) und 4:1 (H) durchsetzte.

Es blieb bei drei Absteigern, da der WAC/St. Andrä aufstieg und ein Verein aus einer höheren Spielklasse abstieg. Dieser war mit dem SK Austria Kärnten zwar nicht aus der Ersten Liga, sondern aus der Bundesliga. Flavia Solva Leibnitz, der FC St. Veit und der SV Bad Aussee mussten den Gang in die Landesliga antreten.

Meisterschaftsendstand[Bearbeiten]

Platz Verein Sp S U N Tore TD P Anmerkung
Green Arrow Up Darker.svg 01. WAC/St. Andrä1) 30 18 07 05 66:032 +034 61 Meister und Aufsteiger in die Erste Liga
02. FC Blau-Weiß Linz 30 15 10 05 49:031 +018 55
03. SC St. Stefan/Lavanttal (Auf) 30 16 03 11 51:037 +014 51
04. FC Pasching1) (Auf) 30 18 09 03 77:024 +053 50
05. Grazer AK 30 14 08 08 57:040 +017 50
06. Union St. Florian 30 14 05 11 58:038 +020 47
07. SV Allerheiligen 30 13 07 10 57:049 +008 46
08. SC Weiz 30 13 06 11 54:048 +006 45
09. ASK Voitsberg 30 13 06 11 48:044 +004 45
10. DSV Leoben (Ab) 30 12 06 12 46:046 ±000 42
11. SAK Klagenfurt 30 11 06 13 40:050 -010 39
12. FC Wels 30 11 04 15 44:050 -006 37
13. SK Sturm Graz II 30 11 02 17 50:050 ±000 35
Red Arrow Down.svg 14. Flavia Solva Leibnitz (Auf) 30 06 09 15 46:059 -013 27 Absteiger in die Landesliga Steiermark
Red Arrow Down.svg 15. FC St. Veit 30 07 04 19 36:076 -040 25 Absteiger in die Landesliga Kärnten
Red Arrow Down.svg 16. SV Bad Aussee 30 01 02 27 14:119 -105 05 Absteiger in die Landesliga Steiermark
Erläuterung: (Ab) = Absteiger aus der Ersten Liga, (Auf) = Aufsteiger aus der Landesliga
Anmerkung: 1) Dem FC Pasching wurden nach Saisonende 13 Punkte abgezogen, weil er keinen Antrag auf eine Lizenz für die Erste Liga gestellt hatte.

Aufsteiger aus den Landesligen[Bearbeiten]

Regionalliga West[Bearbeiten]

Aus der Ersten Liga stieg in der letzten Saison der SV Grödig nach nur einer Saison in der Ersten Liga wieder in die Regionalliga West ab. Neu in die Regionalliga kamen zudem der TSV Neumarkt am Wallersee (aus der Landesliga Salzburg), der FC Wacker Innsbruck II (aus der Landesliga Tirol) und der SC Rheindorf Altach II (aus der Landesliga Vorarlberg) hinzu. Damit waren in der Regionalliga West jeweils fünf Mannschaften aus den Bundesländern Salzburg und Vorarlberg vertreten, während das Bundesland Tirol sechs Mannschaften stellte.

Meister wurde der von der zweiten Spielklasse abgestiegen SV Grödig, der gegen den Neuntplatzierten der Ersten Liga, der First Vienna FC 1894, spielen hätte sollen. Da dem SK Austria Kärnten keine Lizenz erteilt wurde, bekam der FC Dornbirn 1913 die Chance auf das Relegationsspiel. Zu diesem Zeitpunkt war den Vorarlbergern bereits die Lizenz für einen Erstligaplatz in zweiter von maximal drei Instanzen verweigert worden. Da der FC Dornbirn 1913 auf den Gang zum Ständigen Neutralen Schiedsgericht, der letzten Instanz in Lizenzfragen, verzichtete konnten die Salzburger ohne Relegationsspiel aufsteigen.

Trotz des Aufstieges des SV Grödig mussten insgesamt vier Vereine den gang in die Landesliga antreten, da von der Ersten Liga mit dem FC Dornbirn 1913 und den Amateuren des FC Red Bull Salzburg gleich zwei Klubs in die Regionalliga West runterkamen. Die Absteiger waren der SC Schwaz, der FC Blau-Weiß Feldkirch, der SPG Axams/Götzens und der VfB Hohenems.

Meisterschaftsendstand[Bearbeiten]

Platz Verein Sp S U N Tore TD P Anmerkung
Green Arrow Up Darker.svg 01. SV Grödig (Ab) 30 24 04 02 100:023 +077 76 Meister und Aufsteiger in die Erste Liga1)
02. WSG Wattens 30 18 07 05 078:039 +039 61
03. USK Anif 30 18 05 07 082:047 +035 59
04. FC Wacker Innsbruck II (Auf) 30 16 05 09 064:046 +018 53
05. FC Kufstein 30 15 06 09 069:051 +018 51
06. SV Seekirchen 1945 30 15 06 09 070:054 +016 51
07. SC Bregenz 30 14 08 08 076:044 +032 50
08. FC Hard 30 14 07 09 082:053 +029 49
09. TSV St. Johann im Pongau 30 12 06 12 066:064 +002 42
10. TSV Neumarkt am Wallersee (Auf) 30 12 04 14 048:057 -009 40
11. SVg Reichenau/Union Innsbruck 30 10 06 14 073:075 -002 36
12. SC Rheindorf Altach II (Auf) 30 11 03 16 043:062 -019 36
Red Arrow Down.svg 13. SC Schwaz 30 09 06 15 037:064 -027 33 Absteiger in die Landesliga Tirol 2)
Red Arrow Down.svg 14. FC Blau-Weiß Feldkirch 30 08 04 18 050:078 -028 28 Absteiger in die Landesliga Vorarlberg
Red Arrow Down.svg 15. SPG Axams/Götzens 30 04 02 24 054:098 -044 14 Absteiger in die Landesliga Tirol
Red Arrow Down.svg 16. VfB Hohenems 30 00 01 29 019:156 -137 01 Absteiger in die Landesliga Vorarlberg
Erläuterung: (Ab) = Absteiger aus der Ersten Liga, (Auf) = Aufsteiger aus der Landesliga
Anmerkung: 1) Nachdem der SK Austria Kärnten keine Bundesligalizenz erhielt, entfielen die Relegationsspiele gegen den Vorletzten der Ersten Liga, den First Vienna FC 1894. Der SV Grödig war damit direkt für die Erste Liga qualifiziert.
2) Nachdem aus der Ersten Liga mit dem FC Red Bull Salzburg II und dem FC Dornbirn zwei Vereine in die Regionalliga West abstiegen, mussten aus der Regionalliga West in dieser Saison vier Vereine in die Landesligen absteigen.

Aufsteiger aus den Landesligen[Bearbeiten]

Relegation[Bearbeiten]

Slaven Lalic (links), der hier Manuel Kerhe überspielt, war Parndorfs Goldtorschütze zum 1:0-Sieg im ersten Spiel.

In der neuen Klassenreform von 2009 wurde beschlossen, dass die Meister beziehungsweise Aufstiegsanwärter der Regionalligen gemeinsam mit dem Neuntplatzierten der Ersten Liga Relegationsspiele um den Verbleib oder Aufstieg in die Erste Liga bestreiten müssen. Für die Regionalligamannschaften wurde ein wechselnder Modus der Relegationsspiele vereinbart. Demnach musste in dieser Saison die Regionalliga West gegen den Neuntplatzierten der Ersten Liga und die Regionalliga Ost gegen die Regionalliga Mitte antreten.[32]

In der ersten Paarung hätte der Neuntplatzierte der Ersten Liga, der First Vienna FC 1894, gegen den Meister der Regionalliga West, den SV Grödig, spielen müssen. Nachdem dem SK Austria Kärnten die Lizenz für die Erste Liga verweigert wurde und in die Regionalliga Mitte absteigen musste, entfiel diese Relegation. Die Wiener durften in der Ersten Liga verbleibe und die Salzburger durfte ohne Relegation aufsteigen.

In der zweiten Paarung mussten die Aufstiegskandidaten der Regionalligen Ost und Mitte um den Aufstieg in die Erste Liga spielen. Etwas kurios dabei ist, dass keine der beiden Mannschaften in ihren Ligen Meister wurde. Der SC-ESV Parndorf 1919 kam als Tabellendritter der Regionalliga Ost zum Zug, weil Meister FC Waidhofen/Ybbs keinen Lizenzantrag stellte und der FC Admira Wacker Mödling II als zweite Mannschaft eines Bundesligavereins nicht aufsteigen durfte. Wolfsberger AC/SK St. Andrä kam als Vizemeister in die Relegation, weil der FC Pasching nach seiner Gründung nur zwei statt der geforderten drei Jahre in einer Liga seines Landesverbandes gespielt hatte und daher nicht in die Erste Liga aufsteigen durfte.

Datum Heimmannschaft   Gastmannschaft Ergebnis
08.06.2010[36] SC-ESV Parndorf 1919 Wolfsberger AC/SK St. Andrä 1:0 (1:0)
SR: Oliver Drachta Torschützen: 1:0 (6.) Slaven Lalic.
12.06.2010[37] Wolfsberger AC/SK St. Andrä SC-ESV Parndorf 1919 4:1 (3:0)
SR: Bernhard Brugger Torschützen: 1:0 (8.) Markus Kreuz, 2:0 (34.) Marco Reich, 3:0 (42.) Manuel Kerhe, 4:0 (78.) Marco Reich, 4:1 (85.) Pistrol Markus.

Schiedsrichter[Bearbeiten]

Vom Schiedsrichterausschuss des ÖFB wurden am 2. Juni 2009 die Spielleiter für die Saison 2009/10 festgelegt. Insgesamt wurden in den beiden höchsten Spielklassen 28 Schiedsrichter eingesetzt. In der Bundesliga wurden insgesamt 17 österreichische sowie im Rahmen des Schiedsrichteraustauschs drei Schweizer Spielleiter eingesetzt. Ausschließlich in der Ersten Liga kamen acht Schiedsrichter – Christian Dintar, Andreas Kollegger, Dieter Muckenhammer, Dominik Ouschan, Tanja Schett, Michael Schmid, Manuel Schüttengruber, Benjamin Steuer – sowie drei Qualifikanten – Andreas Heiß, Bernd Hirschbichler und Harald Ruiss – zum Einsatz.

In der Bundesliga kamen zu den bestehenden Schiedsrichtern der letzten Saison Markus Hameter und Alexander Harkam neu hinzu. Da zum Jahresende 2009 mit Konrad Plautz und Stefan Meßner zwei Schiedsrichter aus Altersgründen sowie mit Fritz Stuchlik auf eigenen Wunsch ausschieden, wurden keine Abstufungen vorgenommen. In der Ersten Liga kamen mit Manuel Schüttengruber, Benjamin Steurer, Andreas Kollegger und Dominik Ouschan vier neue Spielleiter dazu, während Roland Braunschmidt abgestuft wurde.

Die meisten Schiedsrichter stellt der Landesverband Oberösterreich (5), gefolgt von der Steiermark (4) sowie Wien und Vorarlberg (jeweils 3). Der Landesverband Burgenland ist der Einzige, der mit keinem Schiedsrichter in der Bundesliga vertreten ist.

Wettspielleitungen[Bearbeiten]

Bundesliga (Stand: Meisterschaftsende)[38][39]
Name Geboren
Landes-
verband
Anz. d.
Spiele
Yellow card.svg
Yellow Red Card.svg
Red card.svg
Elf-
meter
Anmerkung
Schörgenhofer, RobertRobert Schörgenhofer 21.02.1973 V 15 72 4 1 5
Brugger, BernhardBernhard Brugger 25.12.1966 S 13 72 5 1 4
Drachta, OliverOliver Drachta 15.05.1977 12 55 3 1 3
Einwaller, ThomasThomas Einwaller 25.04.1977 T 12 57 3 1 3
Eisner, RenéRené Eisner 02.09.1975 ST 12 40 2 1 2
Gangl, ThomasThomas Gangl 04.10.1971 V 12 46 1 0 4
Grobelnik, GerhardGerhard Grobelnik 10.07.1975 W 12 57 6 3 6
Drabek, DietmarDietmar Drabek 30.06.1965 11 41 2 1 1
Hofmann, LouisLouis Hofmann 08.01.1965 S 11 56 2 0 1
Krassnitzer, ManfredManfred Krassnitzer 16.02.1968 K 11 46 1 0 2
Lechner, HaraldHarald Lechner 30.07.1982 W 11 45 0 0 0
Harkam, AlexanderAlexander Harkam 17.11.1981 ST 09 33 1 1 2
Prammer, ThomasThomas Prammer 17.05.1973 09 54 1 1 3
Hameter, MarkusMarkus Hameter 11.04.1980 07 34 1 0 1
Meßner, StefanStefan Meßner 13.12.1964 ST 07 44 4 2 5 06.12.2009 Karriereende
Plautz, KonradKonrad Plautz 16.10.1964 T 06 32 0 0 0 06.12.2009 Karriereende
Stuchlik, FritzFritz Stuchlik 11.02.1966 W 06 26 0 3 0 12.12.2009 Karriereende
Bieri, AlainAlain Bieri 13.03.1979 CH 02 08 0 0 0 Schiedsrichteraustausch
Grossen, BrunoBruno Grossen 14.01.1972 CH 01 04 0 0 0 Schiedsrichteraustausch
Studer, StéphanStéphan Studer 09.10.1975 CH 01 03 0 0 0 Schiedsrichteraustausch
Gesamt 180 825 36 16 42
Durchschnitt pro Spiel 4,58 0,20 0,09 0,23
Erste Liga (Stand: Meisterschaftsende)[40][41]
Name Geboren
Landes-
verband
Anz. d.
Spiele
Yellow card.svg
Yellow Red Card.svg
Red card.svg
Elf-
meter
Anmerkung
Dintar, ChristianChristian Dintar 22.03.1974 B 15 78 2 0 1
Schüttengruber, ManuelManuel Schüttengruber 20.07.1983 14 63 0 4 2
Kollegger, AndreasAndreas Kollegger 04.08.1981 ST 14 87 2 3 6
Steuer, BenjaminBenjamin Steuer 24.05.1986 B 14 65 2 3 6
Muckenhammer, DieterDieter Muckenhammer 12.02.1981 13 68 2 0 5
Ouschan, DominikDominik Ouschan 28.01.1984 V 11 61 2 1 6
Hameter, MarkusMarkus Hameter 11.04.1980 10 59 3 0 3
Schett, TanjaTanja Schett 09.07.1974 K 10 39 0 1 1
Krassnitzer, ManfredManfred Krassnitzer 16.02.1968 K 09 50 3 0 2
Michael Schmid 11.07.1980 09 50 0 0 2
Drachta, OliverOliver Drachta 15.05.1977 08 46 1 0 1
Harkam, AlexanderAlexander Harkam 17.11.1981 ST 08 38 1 2 4
Prammer, ThomasThomas Prammer 17.05.1973 07 37 0 2 2
Eisner, RenéRené Eisner 02.09.1975 ST 06 25 2 0 0
Grobelnik, GerhardGerhard Grobelnik 10.07.1975 W 06 37 3 0 1
Brugger, BernhardBernhard Brugger 25.12.1966 S 05 27 0 1 0
Drabek, DietmarDietmar Drabek 30.06.1965 05 23 0 1 0
Hofmann, LouisLouis Hofmann 08.01.1965 S 05 26 0 0 2
Lechner, HaraldHarald Lechner 30.07.1982 W 04 21 2 0 1
Plautz, KonradKonrad Plautz 16.10.1964 T 04 18 0 2 0 Karriereende
Schörgenhofer, RobertRobert Schörgenhofer 21.02.1973 V 04 19 0 0 1
Einwaller, ThomasThomas Einwaller 25.04.1977 T 03 16 2 0 1
Gangl, ThomasThomas Gangl 04.10.1971 V 03 15 0 0 0
Meßner, StefanStefan Meßner 13.12.1964 ST 03 16 1 0 0 Karriereende
Stuchlik, FritzFritz Stuchlik 11.02.1966 W 02 13 0 1 2 Karriereende
Heiß, AndreasAndreas Heiß 18.04.1983 T 02 13 0 0 0 Qualifikant
Hirschbichler, BerndBernd Hirschbichler 05.05.1984 S 02 11 1 0 0 Qualifikant
Ruiss, HaraldHarald Ruiss 16.07.1981 W 02 05 0 0 2 Qualifikant
Gesamt 198 1026 29 21 51
Durchschnitt pro Spiel 5,18 0,15 0,11 0,26

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatSchiedsgericht: Keine Lizenz für Austria Kärnten. .bundesliga.at, abgerufen am 31. Mai 2010 (HTML, deutsch).
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatDie Brandherde der Regionalliga Mitte. rlmitte.at, abgerufen am 11. August 2010 (HTML, deutsch).
  3. UEFA Country Ranking 2009. xs4all.nl, abgerufen am 13. August 2010 (HTML, englisch).
  4. UEFA Country Coefficients 2009/2010. xs4all.nl, abgerufen am 13. August 2010 (HTML, englisch).
  5. UEFA Country Ranking 2010. xs4all.nl, abgerufen am 13. August 2010 (HTML, englisch).
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Format2008/09 BL-Kooperation mit tipp3 und T-Mobile. Österreichische Fußball-Bundesliga, abgerufen am 2. August 2009 (HTML, deutsch).
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatTipp3 Hauptsponsor der Bundesliga. oe24.at, abgerufen am 2. August 2009 (HTML, deutsch).
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Archivdatum nicht im ISO-FormatPremiere und die Österreichische Fußball Bundesliga verlängern Zusammenarbeit. Austria Presseagentur (ots.at), abgerufen am 2. August 2009 (HTML, deutsch).
  9. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatORF sichert sich Rechte für Bundesliga: Fußball-Paket kostet Sender 8,5 Mio. Euro. news-at, abgerufen am 2. August 2009 (HTML, deutsch).
  10. Erwin Hoffer sorgt für Überraschungscoup: Sturm-Ass wechselt für 5 Mio. nach Napoli. news.at, abgerufen am 19. August 2010.
  11. Wolverhampton zahlt für Maierhofer zwei „Mille“. kleinezeitung.at, abgerufen am 19. August 2010.
  12. Fußball: Huub Stevens neuer Salzburg-Trainer. diepresse.com, abgerufen am 16. August 2010.
  13. Matthias Hamann ist neuer LASK-Trainer. nachrichten.at, abgerufen am 16. August 2010.
  14. Fußball: Helmut Kraft wird neuer Lask-Trainer. diepresse.com, abgerufen am 16. August 2010.
  15. Helmut Kraft geht, Peter Schöttel kommt: Trainerwechsel bei Aufsteiger Wr. Neustadt. news.at, abgerufen am 16. August 2010.
  16. Slowene Joze Prelogar soll A. Kärnten retten. kleinezeitung.at, abgerufen am 16. August 2010.
  17. a b Österreichische Bundesliga: Schiedsgericht: Keine Lizenz für Austria Kärnten (abgerufen am 28. Mai 2010)
  18. Das Heimrecht wurde getauscht.
  19. Bundesliga-Saison-Rückblick 2009/10. oepb.at, abgerufen am 16. August 2010.
  20. Österreichische Bundesliga: Tchoyi und Gustafsson die Besten der Saison (abgerufen am 27. Mai 2010; Ergänzung nach Auskunft der Bundesliga)
  21. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatErste Liga verliert Sponsor ADEG. laola1.at, abgerufen am 16. August 2010.
  22. Österreichische Bundesliga vom 25. Juni 2009: Der Weg "Heute für Morgen" geht weiter (abgerufen am 7. Juni 2010)
  23. ÖFB vom 25. Juni 2009: Bundesliga-Hauptversammlung: 2010/11 ADEG Erste Liga mit 10 Vereinen (abgerufen am 7. Juni 2010)
  24. Adi Hütter neuer Trainer von Absteiger Altach. transfermarkt.at, abgerufen am 19. August 2010.
  25. Niko Kovac trainiert Red Bull Juniors: Ex-Salzburg-Spieler geht in die Coaching-Zone. news.at, abgerufen am 19. August 2010.
  26. Gelungener Einstand von Kühbauer als Admira-Trainer. tt.com, abgerufen am 19. August 2010.
  27. Schinkels neuer Trainer der Vienna. firstviennafc.at, abgerufen am 19. August 2010.
  28. Da die beiden zweiten Mannschaften vom FC Red Bull Salzburg und dem FK Austria Wien wegen der Klassreform als Fixabsteiger geführt werden, werden sie in der Wertung nicht berücksichtigt. Folglich ist das Schlusslicht der Ersten Liga mit dem dritten Abstiegsplatz verbunden.
  29. Österreichische Bundesliga: Zuschauer-Highlight in der ADEG Ersten Liga (abgerufen am 6. Juni 2010)
  30. Bundesliga.at: Spielereinsätze FC Wacker Innsbruck (abgerufen am 21. August 2010)
  31. Österreichische Bundesliga: Die Besten der ADEG Ersten Liga (abgerufen am 27. Mai 2010; Ergänzung nach Auskunft der Bundesliga)
  32. a b Fußball: ÖFB legt Relegationspartien der Regionalligisten fest. diepresse.com, abgerufen am 22. August 2010.
  33. Kleine Zeitung.at: Der Titel am grünen Tisch (abgerufen am 1. Juli 2010)
  34. Oberösterreichische Nachrichten vom 19. Juni 2010: Pasching wurde der Titel gestohlen (abgerufen am 30. Juni 2010)
  35. Regionalliga West: Union Innsbruck steigt in die RLW auf! (abgerufen am 19. Juni 2010)
  36. fussballoesterreich.at: SC/ESV Parndorf : SK St. Andrä/Lavanttal – 1:0 (1:0) (abgerufen am 8. Juni 2010)
  37. fussballoesterreich.at: SK St. Andrä/Lavanttal : SC/ESV Parndorf – 4:1 (3:0) (abgerufen am 8. Juni 2010)
  38. weltfussball.at: Bundesliga 2009/2010 – Schiedsrichter (abgerufen am 1. Juni 2010)
  39. transfermarkt.at: Schiedsrichter – Bundesliga (abgerufen am 1. Juni 2010)
  40. weltfussball.at: Erste Liga 2009/2010 – Schiedsrichter (abgerufen am 1. Juni 2010)
  41. transfermarkt.at: Schiedsrichter – Erste Liga (abgerufen am 1. Juni 2010)