Sachsen-Paule

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Sachsen-Paule (* 27. Oktober 1969 in Borna; eigentlich Heiko Herlofson), später auch Sachsen-Haiko, ist ein ehemaliger deutscher Pornodarsteller.

Herlofson ist gelernter Instandhaltungsmechaniker für Textilmaschinen und Bürokaufmann aus Leipzig und wurde unter dem Pseudonym Sachsen-Paule bekannt, nannte sich aus namensrechtlichen Gründen aber im späteren Verlauf seiner Karriere Sachsen-Haiko. Bis 1996 war er als Landwirtschaftsgehilfe auf dem Bauernhof seines Vaters beschäftigt.

„Entdeckt“ wurde er in einer nachmittäglichen Talkshow im Privatfernsehen, in der er sich bis auf die (Feinripp)-Unterhose entkleidete und verkündete, der neue Stern am Pornohimmel zu sein. Seine Mutter unterstützte ihn bei dem Bestreben, Pornodarsteller zu werden, und kommentierte in dieser Sendung seine Qualitäten wohlwollend. Dieser Auftritt machte eine große Filmfirma aus dem Pornogeschäft auf ihn aufmerksam. Das Privatfernsehen begleitete seine Erotikkarriere von Anfang an und bescherte ihm so eine gewisse Bekanntheit.

Sein hoher Wiedererkennungswert begründet sich im Fehlen vieler für Pornodarsteller typischer Merkmale: Herlofson ist eine eher dürre, blasse Erscheinung und fällt auch mit seinem starken sächsischen Dialekt aus dem Rahmen.

Im TV war Herlofson außerdem vom 25. März bis zum 23. August 2004 regelmäßig zu sehen, als er für 151 Tage im Big-Brother-Haus der fünften Staffel lebte.

Herlofson lebt heute in Leipzig.

[Bearbeiten] Filme

  • 2001 – Sachsen Paule 1: Der Lady-Killer aus dem Osten
  • 2001 – Sachsen Paule 2: Der Ossi Rammler
  • 2001 – Sachsen Paule 3: Tote Hose im Osten?
  • 2001 – Sachsen Paule 4: Der Ossi-Picasso

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • 2001: Venus Award: Auszeichnung als bester Nachwuchsdarsteller in Deutschland

[Bearbeiten] Weblinks

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