San Andrés (Teneriffa)
| San Andrés Ortsteil von Santa Cruz de Tenerife
|
||
San Andrés
|
||
| Karte der Kanarischen Inseln | ||
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Autonome Gemeinschaft: | ||
| Provinz: | Provinz Santa Cruz de Tenerife | |
| Insel: | Teneriffa | |
| Municipio: | Santa Cruz de Tenerife | |
| Eingemeindung: | 1850 | |
| Koordinaten | 28° 30′ N, 16° 12′ W28.504505555556-16.193161111111Koordinaten: 28° 30′ N, 16° 12′ W | |
| Fläche: | 209,152 km² | |
| Einwohner: | 4.677 (2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 22,36 Einw,/km² | |
| Gründung: | Guanchen; vor 1494 | |
| Postleitzahl: | 38120 | |
| Nächster Flughafen: | Flughafen Teneriffa Nord | |
San Andrés ist ein Ort in der Gemeinde Santa Cruz de Tenerife auf der kanarischen Insel Teneriffa. Er liegt im Nordosten der Insel, etwa 10 km von der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife entfernt oberhalb der Küste in den Vorläufern des Anaga-Gebirges. San Andrés hat etwa 4700 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
In Zeiten der Ureinwohner hatte der Ort mehrere Namen: Abicor, Abicoré und Ibaute. Am 16. Januar 1850 wurde der bis dahin eigenständige Ort nach Santa Cruz eingemeindet.[2] Bis 1940 war San Andrés nur auf einem in die Felsen geschlagenen Trampelpfad zu erreichen. Hier fand man bei Ausgrabungen auch eine der bekannten Mumien der Guanchen.[3]
[Bearbeiten] Schloss und Kirche
- Castillo de San Andrés (Kastell San Andrés): Ursprünglich existierte hier einmal auch eine Festung, wovon der 1706 errichtete, mittlerweile allerdings von mehreren Unwettern (1740 und 1896) zerstörte Festungsturm zeugt. Ein Teil der Burg ist noch intakt.[4]
- Die Iglesia de San Andrés (Kirche San Andrés) ist eine der ältesten katholischen Kirchen der Kanarischen Inseln mit einer bemerkenswerten Kolonialarchitektur. Sie wurde zwischen 1505 und 1510 gebaut.[5]
[Bearbeiten] Wirtschaft
Die Bewohner San Andrés leben noch immer vom Fischfang. Doch der Tourismus hat auch hier zahlreiche Arbeitsplätze am Strand geschaffen, wobei das Dorf selbst ursprünglich geblieben ist. Im Ort selbst gibt es keine Hotels und Pensionen, lediglich einige Appartements sind zu mieten. Spanische Gerichte stoppten 1984 den Bau größerer Touristikanlagen.
1973 schüttete die Verwaltung der Insel diesen dort befindlichen Strand Las Teresitas mit 4 Millionen Säcken Saharasand auf, schuf eine Infrastruktur mit Duschen, Parkplätzen und Imbissbuden. Viele Einwohner der nahe gelegenen Metropole kommen in der Freizeit an diesen Vorzeigestrand, an dem eine vorgelagerte, hafenähnliche Barriere die Brandung dämpft.[6]
[Bearbeiten] Visuelle Impressionen
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Einwohnerzahl des Instituto Nacional de Estadística
- ↑ Juan Carlos Cardell Cristellys: La Palma, francesa: y otros artículos sobre el 25 de julio. Ediciones IDEA, 2007, ISBN 978-84-8382-114-5, S. 31.
- ↑ David E. Sentinella: El enigma de las momias. Claves históricas del arte de la momificación en las antiguas civilizaciones. Ediciones Nowtilus, 2007, ISBN 978-84-9763-345-1, S. 87f.
- ↑ Irene Börjes: Teneriffa. Michael Müller- Verlag, Erlangen 2002, ISBN 3-923278-36-5, S. 215.
- ↑ Historia ampliada de la Iglesia de San Andrés. Gobierno de Canarias
- ↑ Teneriffa-Bd.323, Verlag HB Bildatlas, ISBN 3-616-06582-8, S. 31, 34