Schottische Kronjuwelen

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Die Kronjuwelen von Schottland sind als Ehrenzeichen Schottlands, als Honours of Scotland bekannt und bestehen aus Krone, Staatsschwert und Zepter. Im ganzen gesehen stellen die Ehrenzeichen eine der ältesten Sammlungen königlicher Insignien der Christenheit dar.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte der schottischen Kronjuwelen beginnt 1306, als Robert the Bruce mit einem Reif aus Gold gekrönt wurde. Es wird im Allgemeinen angenommen, daß dieser Goldreif noch Bestandteil der heutigen Krone ist.

Während der Herrschaft von James IV. kamen das Schwert und das Zepter als Geschenke von Papst Julius II. nach Schottland. Das Zepter 1494 und das Schwert, die Scheide und der Gürtel 1507. James IV. war der erste König, der bei seiner Krönung eine sogenannte Königskrone, d. h. eine mit gewölbten Bügeln überspannte Krone trug.

James V. ließ 1525 den Handschutz des Schwertes erneuern, das Zepter verlängern und mit mehr Gold und Edelsteinen die Krone neu schaffen. Eine Purpurhaube wurde geschneidert und mit Hermelinfell besetzt.

1543 wurden die veränderten Ehrenzeichen das erste Mal verwendet, als Mary Stuart zur Königin gekrönt wurde. Der letzte König, der mit den Ehrenzeichen gekrönt wurde, war Charles II. 1651. 1707, nach der Union mit England, wurden die Ehrenzeichen in eine Truhe im Kronzimmer von Edinburgh Castle eingeschlossen, und als Sir Walter Scott 111 Jahre später die Erlaubnis bekam, die Truhe zu öffnen, lagen sie noch genauso da, wie man sie 1707 hingelegt hatte. Heute sind die Ehrenzeichen im Rahmen einer Dauerausstellung im Edinburgh Castle zu besichtigen.