SeaWiFS

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Baikalsee, aufgenommen von SeaWiFS
Das untere Falschfarbenbild von SeaWiFS zeigt den Chlorophyll-Gehalt des oberflächennahen Meerwassers vor der kalifornischen Küste.

SeaWiFS (Abkürzung von Sea-viewing Wide Field-of-view Sensor) ist das einzige wissenschaftliche Instrument an Bord des GeoEye-Satelliten Orb-View-2 (auch bekannt unter dem Namen SeaStar). SeaWiFS ist das Nachfolgeexperiment des Coastal Zone Color Scanners an Bord von Nimbus 7. Das Instrument wurde am 1. August 1997 mit einer Pegasus-Rakete in die Erdumlaufbahn gebracht und nahm am 18. September gleichen Jahres den wissenschaftlichen Betrieb auf. Das Projekt SeaWiFS gehört zum NASA-Programm Earth Observing System.

Die Aufgabe des Instruments besteht darin, große Mengen an Daten über die biooptischen Eigenschaften der Ozeane zu sammeln. Kaum sichtbare Unterschiede in der Farbe der Ozeane weisen auf verschiedene Arten und Konzentrationen von Phytoplankton hin.

Der Sensor zeichnet Bilddaten in den folgenden Wellenlängen auf:

Band Wellenlänge
1 402–422 nm
2 433–453 nm
3 480–500 nm
4 500–520 nm
5 545–565 nm
6 660–680 nm
7 745–785 nm
8 845–885 nm

Weblinks[Bearbeiten]