Sergei Grigorjewitsch Wolkonski

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Sergei Wolkonski

Sergei Grigorjewitsch Wolkonski (russisch Серге́й Григо́рьевич Волко́нский, wiss. Transliteration Sergej Grigor'evič Volkonskij, * 8. Dezember 1788; † 28. November 1865) war ein russischer Fürst und einer der aktivsten Dekabristen.

Sergei Grigorjewitsch Wolkonski war der Sohn von Fürst Grigorij Semjonowitsch Wolkonski (1742–1824) und Fürstin Alexandra Nikolajewna Repnina (1756–1834). Im Januar 1825 heiratete er Maria Nikolajewna Rajewskaja, wurde im Dezember 1825 unter Anklage gestellt und im Juli 1826 im Zusammenhang mit dem Dekabristenprozess zu 20 Jahren Zwangsarbeit und Verbannung nach Sibirien verurteilt. Seine Frau folgte ihm freiwillig in die Verbannung. In der Verbannung wurden auch ihr Sohn Michail und die Tochter Elena geboren. Die Erinnerungen des Fürsten Sergei Grigorjewitsch Wolkonski erschienen 1907 im Gutenberg-Verlag, Hamburg.

Literatur[Bearbeiten]

  • Walentin Janin u. a.: Otetschestwennaja istorija: istorija Rossii s drewneischich wremen do 1917 goda : Tom 1. Bolschaja Rossijskaja enziklopedija, Moskau 1994, S. 441. ISBN 5-85270-076-2. (russisch)

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