Steffen Brand

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Steffen Brand (* 10. März 1965 in Recklinghausen) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet.

Steffen Brand stand lange im Schatten des nahezu gleichaltrigen Dieter Baumann, wurde aber 1990, Baumann war verletzt, Deutscher Meister im 5000-Meter-Lauf. 1992 stieg Steffen Brand zum Hindernislauf um. Über 3000 Meter Hindernis war er 1992, 1993 und 1996 Deutscher Meister.

1992 wurde er Olympiafünfter, 1996 wurde er Olympiasechster. 1993 war er Sechster bei den Weltmeisterschaften, 1995 belegte er den vierten Platz.

Von 1992 bis 1996 gehörte er zu den weltbesten 3000-Meter-Hindernisläufern und war meist neben Alessandro Lambruschini bester Europäer bei den Saisonhöhepunkten. Ausgerechnet im Jahr der Europameisterschaften 1994 war er allerdings nicht in Bestform.

Von 1985 bis 1993 startete er für den TV Wattenscheid 01, ab 1994 für die LG Bayer 04 Leverkusen. Seine persönliche Bestleistung im 3000-Meter-Hindernislauf liegt bei 8:14,37 min aus dem Jahr 1995.

1997 wurde Steffen Brand der Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis verliehen.

Dr. Steffen Brand ist heute als Sportmediziner tätig.

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft