Stephan Schröer

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Stephan Schröer OSB (* 1. März 1940 in Freienohl) ist ein deutscher Benediktinermönch. Er war von 1976 bis 2001 Abt der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Abitur studierte Paul Schröer in den Jahren 1960 bis 1964 Volkswirtschaft in Münster und Köln und schloss mit dem Grade eines Diplom-Kaufmanns ab. Von 1964 bis 1967 war er in einer Bank tätig, bevor er 1967 in die Benediktinerabtei Königsmünster eintrat und den Ordensnamen Stephan annahm. Als junger Ordensmann studierte er von 1968 bis 1972 Theologie in Freiburg im Breisgau und Würzburg. 1972 wurde er zum Priester geweiht. Sodann schloss er von 1972 bis 1974 noch ein Studium für das Lehramt an Gymnasien in Bonn an. 1974 bis 1976 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Würzburg tätig, bevor er am 23. August 1976 vom Ordenskapitel als Nachfolger von Abt Harduin Bießle zum zweiten Abt der Benediktinerabtei Königsmünster gewählt wurde. Sein Wahlspruch lautet: Ihr seid zur Freiheit berufen. (Gal 5,13)

Am 23. August 2001, dem 25. Jahrestag seiner Wahl, resignierte er. Sein Nachfolger wurde Pater Dominicus Meier.

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er durch seine Freundschaft mit Campino, dem Sänger der Gruppe „Die Toten Hosen“, mit dem er gemeinsam in verschiedenen Talkshows im Fernsehen auftrat.

Schroer ist seit 1959 Mitglied der KDB Alania zu Münster im RKDB.[1]

Ehrung[Bearbeiten]

Altabt Stephan erhielt am 21. November 2002 die Auszeichnung „Westfälische Ehrengalerie“.

Mitgliedschaft in Gremien[Bearbeiten]

Altabt Stephan Schröer ist stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates der Georges-Anawati-Stiftung, welche sich insbesondere für den Interreligiösen Dialog einsetzt

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Hanno Dockter, Markus Dockter (Hrsg.): Ring-Angehörigen-Verzeichnis des RKDB und des RKAB. Bonn 2008.