Stephen Ambrose

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Dieser Artikel behandelt den Historiker. Für den Schauspieler, siehe Stephen Ambrose (Schauspieler)
Stephen Ambrose (Jim Wallace, 2001)

Stephen Edward Ambrose (* 10. Januar 1936 in Decatur, Illinois; † 13. Oktober 2002 in Bay St. Louis, Mississippi) war ein US-amerikanischer Historiker und Biograf der US-Präsidenten Dwight Eisenhower sowie Richard Nixon.

Er war Sohn eines Arztes in Whitewater und verbrachte seine Jugend in Wisconsin. Er schrieb mehrere Kriegsbücher (D-Day, Citizen Soldiers und The Victors) und war als Geschichtsprofessor an verschiedenen Hochschulen und Universitäten tätig. Außerdem schrieb er Skripte für mehrere zeitgeschichtliche Dokumentarspielfilme (Band of Brothers, The World at War).

In scharfe Kritik kam Stephen Ambrose, als bekannt wurde, dass er in vielen seiner Werke ganze Passagen von anderen Autoren kopiert und als eigenes Werk ausgegeben hatte. Seinen Ruf als seriöser Wissenschaftler konnte er bis zu seinem Tod nicht wieder herstellen, insbesondere auch, weil er die den Urhebern zugesagte Überarbeitung seiner Werke laufend verzögerte und diese mit leeren Versprechen vertröstete.

Stephen Ambrose starb 2002 an Lungenkrebs und wurde in Bay St. Louis, Mississippi bestattet.

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