Strenči

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Strenči sds
Wappen von Strenči
Strenči (Lettland)
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Basisdaten
Staat: Lettland
Landschaft: Livland (lettisch: Vidzeme)
Verwaltungsbezirk: Strenču novads
Koordinaten: 57° 38′ N, 25° 44′ O57.627525.735Koordinaten: 57° 37′ 39″ N, 25° 44′ 6″ O
Einwohner: 2.010
Fläche: 5,7 km²
Bevölkerungsdichte: 352,63 Einwohner je km²
Höhe:
Webseite: www.strenci.lv
Postleitzahl:
ISO-Code:

Strenči (deutsch Stackeln) ist eine Kleinstadt im Norden Lettlands und Zentrum der gleichnamigen Verwaltungseinheit (lett. Strenču Novads).

Geschichte[Bearbeiten]

Alter Industriebetrieb in Strenči

Das erste Mal findet sich der Platz auf einer Karte des Postweges von Riga nach Dorpat (estnisch. Tartu) verzeichnet. Im 18. Jahrhundert wurden hier Baumstämme der umliegenden Güter die Gauja hinunter geflößt. Die Eröffnung der Station Stackeln an der Bahnlinie Riga - Pleskau 1889 brachte wirtschaftlichen Aufschwung mit sich. Ab 1903 wurde auf Initiative der Livländischen Ritterschaft die Psychiatrische Klinik des Gouvernements Livland erbaut, welche zu den modernsten in Europa zählte. Die Gebäude und Parkanlagen wurden von August Reinberg entworfen. Nach 1945 wurden hier Industriebetriebe angesiedelt, so dass die Einwohnerzahl 1979 2666 betrug.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Alljährlich findet in Strenči ein großes Flößerfest statt.

Partnerstädte[Bearbeiten]

Strenču novads[Bearbeiten]

Seit 2009 besteht eine Verwaltungsgemeinschaft mit Seda und zwei Landgemeinden. (Siehe auch: Verwaltungsgliederung Lettlands)

Literatur[Bearbeiten]

  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.