Strzelno

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Strzelno
POL Strzelno COA.svg
Strzelno (Polen)
Strzelno
Strzelno
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Landkreis: Mogilno
Fläche: 4,46 km²
Geographische Lage: 52° 37′ N, 18° 10′ O52.61666666666718.166666666667Koordinaten: 52° 37′ 0″ N, 18° 10′ 0″ O
Höhe: 96 m n.p.m
Einwohner:

5899
(31. Dez. 2010)[1]

Postleitzahl: 88-320
Telefonvorwahl: (+48) 52
Kfz-Kennzeichen: CMG
Wirtschaft und Verkehr
Straße: InowrocławKonin
WłocławekPosen
Nächster int. Flughafen: Posen-Ławica
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 37 Ortschaften
Fläche: 185,3 km²
Einwohner:

12.121
(31. Dez. 2010) [2]

Bevölkerungsdichte: 65 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0409043
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Ewaryst Matczak
Adresse: ul. Cieślewicza 2
88-320 Strzelno
Webpräsenz: www.strzelno.pl

Strzelno (deutsch Strelno) ist eine Stadt im Powiat Mogileński der Woiwodschaft Kujawien-Pommern in Polen. Es liegt etwa 18  Kilometer südlich von Inowrocław an der Gnesener Seenplatte (Pojezierze Gnieźnieńskie).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Eine Siedlung ist für das 11. Jahrhundert nachgewiesen. Im 12. Jahrhundert stiftete der Woiwode Piotr Włostowic dort eine Kirche Zum Heiligen Kreuz. Vielleicht 1133 – wie es Jan Długosz in seiner Chronik angibt –, wohl eher aber Ende des 12. Jahrhunderts wurde mit der Rotunde des hl. Prokop eine weitere Kirche errichtet, die heute eines der ältesten romanischen Bauwerke Polens darstellt. Der Ort gehörte zunächst dem Kloster der Regularkanoniker in Trzemeszno, dann den Prämonstratenser-Chorfrauen, die dort ein Kloster unterhielten (1148-1838). In jener Zeit entstand die 1216 geweihte Dreifaltigkeitskirche. 1231 erhielt Strzelno die Stadtrechte. Mit der Ersten Teilung Polens fiel Strzelno 1772 an Preußen. 1837 wurde das Kloster aufgelöst. Seit 1887 erlebte Strelno als Kreisstadt (bis 1932) einen wirtschaftlichen Aufschwung, zu dem auch der Anschluss ans Eisenbahnnetz 1892 beitrug. 1919 wurde Strzelno nach dem Großpolnischen Aufstand wieder polnisch. Während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche Polen erschossen. Die Leichen wurden 1944 in aller Eile exhumiert und verbrannt.

St.-Prokop-Rotunde
Romanische Säule in der Dreifaltigkeitskirche

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Gmina

Zur Stadt- und Landgemeinde Strzelno gehören die folgenden Ortschaften:

polnischer Name deutscher Name
(1815-1918)
deutscher Name
(1939-45)
Bławatki Blumenberg (zu Blumendorf)
Bławaty Blawaty, später Blumenberg
Bożejewice Gut Bozejewice
1906-18 Gut Bozejewitz
Götzingen
Bronisław Bronislaw Amaliendorf
Busewo Bussewo, später Buß
Ciechrz Ciechrz Blumendorf
Ciencisko Ciencisko
1906-18 Deutschrode
Deutschrode
Dąbek Dombek
Górki Gut Gorki Gorki
Jaworowo Jaworowo
Jeziorki Gut Amalienhof Amalienhof
Kijewice Gut Kijewitz Stockheim
Książ Xionz Wiesental
Kurzebiela Forsthaus Lonke
Łąkie Lonke Lonke
Laskowo Laskowo
Markowice Markowitz Markowitz
Miradz Gut Mirau Mirau
Mirosławice Gut Miroslawice
1906-18 Gut Miroslawitz
Lindenhof
Młynice Mlynice
1908-18 Mühlgrund
Mühlgrund
Młyny Mlyny Mühlfließ
Młyny-Wybudowanie
Niemojewko Gut Niemojewko Ebersfelde
Ostrowo Ostrowo bei Gembitz 1939-43 Scharfenburg
1943-45 Scharfenwerder
Przedbórz Nordbrück Nordbrück
Rzadkwin Rzadkwin Seedorf
Sławsko Dolne Kaisersthal Kaiserstal
Sławsko Małe Kaisershöh, zuvor Klein-Slawsk Kaisershöh
Starczewo Vorwerk Busch Busch
Stodólno Königsbrunn Königsbrunn
Stodoły Hochkirch Hochkirch
Strzelno Strelno Strelno
Strzelno Klasztorne Gut Waldau Waldau
Strzelno-Wybudowanie
Tomaszewo Thomaschewo Thomaschewo
Witkowo Gut Witkowo Wittenau
Wronowy Gut Wronowy
1906-18 Frohenau
Frohenau
Wymysłowice Möllendorf Möllendorf
Żegotki Gut Rzegotki Wiesengrund
Ziemowity Wilhelmowo Wilhelmowo
Zofijówka Sophienhof Sophienhof

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Strzelno – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 9. Juli 2011.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 9. Juli 2011.
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