Konin

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Konin (Begriffsklärung) aufgeführt.
Konin
Wappen von Konin (Warthe)
Konin (Polen)
Konin
Konin
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Großpolen
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 82,00 km²
Geographische Lage: 52° 13′ N, 18° 15′ O52.21666666666718.25Koordinaten: 52° 13′ 0″ N, 18° 15′ 0″ O
Höhe: 88 m n.p.m
Einwohner: 77.224
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 62-500 bis 62-510
Telefonvorwahl: (+48) 63
Kfz-Kennzeichen: PN
Wirtschaft und Verkehr
Straße: PosenWarschau
BydgoszczBreslau
Nächster int. Flughafen: Posen-Ławica
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Fläche: 82,00 km²
Einwohner: 77.224
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 942 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 3062011
Verwaltung (Stand: 2011)
Stadtpräsident: Józef Nowicki
Adresse: pl. Wolności 1
62-500 Konin
Webpräsenz: www.konin.pl
Das Rathaus
Bartholomäuskirche

Konin [ˈkɔɲin], an der Warthe gelegen, ist eine Stadt in der Wojewodschaft Großpolen – etwas weniger als 100 Kilometer südöstlich der Stadt Posen und rund 50 Kilometer nördlich der Stadt Kalisz. Sie liegt verkehrsgünstig im Zentrum Polens auf der Europa-Route BerlinWarschauMoskau (Berlin-Warszawa-Express).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wird in der Geographia[2] des Ptolemäus als Setidava erwähnt.

1795–1807 war Konin Teil von Südpreußen und erlebte eine deutsche Einwanderung.

Während des Zweiten Weltkrieges gehörte Konin zu den von Deutschland als « Reichsgau Wartheland » annektierten Gebieten. In den Wäldern im Umkreis der Stadt wurden von den nationalsozialistischen Besatzern Massenexekutionen an Polen jüdischen Glaubens vorgenommen. Im Konin der Vorkriegszeit waren 30% der Bevölkerung jüdischen Glaubens

Stadtteile[Bearbeiten]

Beniów, Chorzeń, Cukrownia Gosławice, Czarków, Gaj, Glinka, Gosławice, Grójec, Janów, Krykawka, Kurów, Laskówiec, Łężyn, Maliniec, Marantów, Międzylesie, Morzysław, Niesłusz, Nowy Dwór, Nowy Konin, Osada-Konin, Pątnów, Pawłówek, Pociejewo, Przydziałki, Starówka, Wilków, Zatorze, Rumin

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Meilenstein in Konin, errichtet durch Piotr Maluszkiewicz im Jahre 1151, steht 52 km von Kalisz und von Kruszwica entfernt (ältestes Straßensymbol Polens).
  • Gotische Bartholomäuskirche (gebaut im 14. und 15. Jahrhundert).
  • Gotische Burg (erbaut 1420–1426) – bald Sitz des Kreismuseums.
  • Apostel-Andreas-Kirche (Weihe 1444).
  • Kloster des Reformordens, gebaut und umgebaut im 12. beziehungsweise 18. Jahrhundert.
  • Klassizistisches Rathaus, von 1796 bis 1803 erbaut.
  • Synagoge (erbaut in den Jahren 1825–1829).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Konin unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wichtigste Industriezweige der Stadt sind die Braunkohleförderung und die Aluminiumverhüttung.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 14. Juni 2014.
  2. Claudius Ptolemäus: Geographike Hyphegesis Buch 2, Kap. 10
  3. über die Auslöschung der Juden in Konin. In Englisch