Tagesanbruch Bibelstudien-Vereinigung
Die Tagesanbruch Bibelstudien-Vereinigung (engl. Dawn Bible Students Association) ist ein gemeinnütziger Verlag der Ernsten Bibelforscher mit Hauptbüro in den USA, New Jersey. Das deutsche Zweigbüro befindet sich in Freinsheim.
Die Ernsten Bibelforscher entstanden aus der Bibelforscherbewegung, die gegen Ende des 19 Jahrhunderts von Pastor[1] Charles Taze Russell gegründet wurde. Nach seinem Tod im Jahre 1916 entstand in dieser Bewegung eine Spaltung, die schließlich die Bildung verschiedener Gruppierungen hervorbrachte. Die Ernsten Bibelforscher folgen dabei den ursprünglichen Ansichten von Russell.
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[Bearbeiten] Kurze Geschichte
Die Vereinigung wurde 1931 in New York City, nur wenige Häuserblocks von der Wachtturm-Gesellschaft entfernt, von der ansässigen Brooklyner Bibelforschergemeinde gegründet. Ab 1944 übersiedelte der Verlag nach New Jersey. Die Absicht der Gründung dieses Verlages war von Anfang an, das Schriftentum Russells wieder herauszugeben und zu verbreiten, da die Wachtturmgesellschaft deren Verbreitung ab 1928 einstellte.
[Bearbeiten] Gegenwart
Bis heute werden von der Tagesanbruch Bibelstudien-Vereinigung „Die sechs Bände der Schriftstudien“,[2] „Die Stiftshütte“, „Das Photo-Drama der Schöpfung“ und viele weitere Broschüren und Traktate herausgegeben. Unter anderem erscheint zweimonatlich die Zeitschrift „Der Tagesanbruch“. Des Weiteren werden auch Radio- und Fernsehprogramme produziert. Die Tagesanbruch Bibelstudien-Vereinigung arbeitet eng mit dem Pastoralen Bibel-Institut zusammen, um gemeinsam den Ernsten Bibelforschern auf der ganzen Welt christliche Literatur zur Verfügung zu stellen.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelbelege
- ↑ Russell, ein Kaufmann, machte keine theologische Ausbildung an einem Seminar, aber er wurde von seinen Anhängern als "Pastor" bezeichnet, im Sinne eines von Gott beauftragten Hirten.
- ↑ Band 2 jedoch bisher nur in einer stark gekürzten Fassung, so dass der Leser nicht genau erfährt, was Russell für 1914 vorausgesagt hatte. Das "Vorwort der Herausgeber" von 1953 erweckt den Eindruck, Russell habe den 1.Weltkrieg vorausgesagt.