TeamSpeak

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TeamSpeak
Logo von TeamSpeak
Entwickler TeamSpeak Systems GmbH[1]
Erscheinungsjahr 2001
Aktuelle Version 3.0.14 (Client) / 3.0.10.3 (Server)
(13. März 2014 /
6. Januar 2013)
Betriebssystem Windows, Linux, FreeBSD (Server), Mac OS X, iOS (Client), Android[2]
Programmier­sprache C++/Qt4
Kategorie VoIP
Lizenz proprietär
Deutschsprachig ja
www.teamspeak.com

TeamSpeak ist eine proprietäre Sprachkonferenzsoftware, die den Benutzern ermöglicht, über das Internet oder ein LAN per Sprache und Text miteinander zu kommunizieren sowie Dateien auszutauschen. TeamSpeak ist für die Nutzung parallel zu Online-Spielen optimiert.[3][4]

TeamSpeak nutzt ein eigenes, proprietäres Protokoll, dessen Spezifikation nicht veröffentlicht ist. Es gibt keine Unterstützung für andere Protokolle.

Entwicklung[Bearbeiten]

TeamSpeak 1.5[Bearbeiten]

Teamspeak 1.5 wurde im Oktober 2001 veröffentlicht. Es war als Freeware verfügbar und die erste Version mit einer Client-Server-Architektur. Der Support ist inzwischen eingestellt.[5]

TeamSpeak 2[Bearbeiten]

TeamSpeak 2 wurde in Borland Delphi für Windows-Systeme geschrieben und mit Kylix auf Linux portiert. Für Mac OS X gab es nur einen inoffiziellen Client mit dem Namen TeamSpeex.

Diese Version unterstützt die Codecs CELP, GSM und Speex in Stufen von 5,1 kbit/s bis zu 25,9 kbit/s. Der Client ist grundsätzlich kostenfrei. Der Server ist für nicht kommerzielle Zwecke ebenfalls kostenfrei. Es dürfen hierbei maximal 1.000 Slots (Plätze für Benutzer) auf bis zu 10 Server aufgeteilt werden. Für die kommerzielle Nutzung muss eine kostenpflichtige Lizenz erworben werden. Die Vergabe von Non-Profit-Lizenzen für die Erstellung einer größeren Anzahl an Servern wurde für TeamSpeak 2 eingestellt.[6]

TeamSpeak 3[Bearbeiten]

Die Nachfolgeversion TeamSpeak 3 verwendet C++, was eine Portierung auf andere Betriebssysteme vereinfachte. So erscheint neben der Windows- und Linux-Version auch eine Version für Mac OS X. Versionen für iOS und Android werden kostenpflichtig angeboten.[7]

Die erste Beta-Version von TeamSpeak 3 erschien am 19. Dezember 2009, die finale Version wurde am 10. August 2011 freigegeben. TeamSpeak 3 unterstützt das Vorlesen von eingegebenem Text. Bei einer Konferenzschaltung können die Teilnehmer in einem virtuellen Raum angeordnet werden (links, rechts, vorne, hinten), dadurch soll es leichter sein dem Gespräch zu folgen. Dies funktioniert, sofern man über zwei oder mehr Ausgabekanäle verfügt. Für Anwender stehen ferner Skins zur Personalisierung zur Verfügung.[8] Es wurde weiterhin Unterstützung für den latenzarmen Codec CELT eingeführt. Die Unterstützung für CELP und GSM wurde hingegen eingestellt. Für beide Codecs können Latenz und Qualität unabhängig voneinander konfiguriert werden (weniger Latenz und mehr Qualität entsprechen jeweils mehr Bandbreite), womit sich Bitraten zwischen 2,6 und 114 kbit/s ergeben.

Die Serversoftware kann für nicht kommerzielle Zwecke kostenlos genutzt werden. Standardmäßig erlaubt sie die Erstellung eines einzigen Servers mit 32 Slots. Mit der Registrierung für eine kostenlose Non-Profit-Lizenz (NPL) können nicht kommerzielle Organisationen (z.B. Computerspiel-Clans) und Privatpersonen bis zu 512 Slots auf 10 Server frei verteilen. Auch bei TeamSpeak 3 ist für die kommerzielle Nutzung eine slotabhängige monatliche Lizenzgebühr zu entrichten.

Technik von TeamSpeak 3 wurde in diverse Produkte integriert, z.B. in die Militärsimulation America’s Army 3 oder Vendetta Online.[9] TeamSpeak kooperiert mit Overwolf, das TeamSpeak 3 mit Funktionen ähnlich denen von Xfire oder der Steam Community verbindet.

Konzept[Bearbeiten]

Um miteinander kommunizieren zu können, muss sich jeder Benutzer mit einem Server verbinden, der wiederum in mehrere Channels unterteilt sein kann.

Server[Bearbeiten]

Server können entweder bei Hosting-Anbietern (z. B. viele Anbieter für Gameserver) für eine meist monatliche Gebühr gemietet oder mithilfe der Serversoftware auf einem eigenen Server oder dem eigenen Rechner installiert werden. Hat man eine Lizenz, kann man entsprechend mehrere Server mit derselben Installation der Serversoftware erstellen. Die Serversoftware kann auch auf weniger leistungsstarken VServern eingesetzt werden, was in aller Regel viel günstiger als das Mieten eines Servers ist, wenn man eine Non-Profit-Lizenz einsetzen darf.

Die Verwaltung der meisten Einstellungen eines einzelnen Servers funktionieren mit einer grafischen Oberfläche des Clients. Für die Verwaltung einer Serverinstallation (Instanz genannt) und einigen detaillierten Einstellungen gibt es bei TeamSpeak 2 ein Webinterface auf Port 14534, während bei TeamSpeak 3 standardmäßig nur die Nutzung mittels Telnet auf Port 10011 zur Verfügung steht.[10] Es gibt jedoch auch Webinterfaces und Software, mit der sich die Verwaltung von TeamSpeak 3 grafisch darstellen lässt. Beim ersten Start der Serversoftware wird automatisch ein Server auf Port 8767 (TeamSpeak 2) bzw. 9987 (TeamSpeak 3) erstellt.

Channel[Bearbeiten]

Die Channel kann man wörtlich übersetzt als Kanäle innerhalb eines Servers sehen, zwischen denen man wechseln kann, ähnlich wie auch beim CB-Funk. Die Channel werden als Baumansicht dargestellt, ähnlich der Ordner im Windows Explorer. Durch Doppelklicken auf einen Channel tritt man diesem bei. Dann kann man hören, was die anderen Benutzer (in der Baumansicht üblicherweise durch grüne, bei Teamspeak 3 als blaue, Lämpchen dargestellt) sagen und selbst mit ihnen reden. Anders als beim CB-Funk können beliebig viele Benutzer gleichzeitig reden.

Funktionen[Bearbeiten]

Neben der Kommunikation mit anderen Clients im selben Channel, bietet Teamspeak weitere Funktionen, die teilweise auch in anderen VoIP-Programmen implementiert sind.

Whispern[Bearbeiten]

Neben dem normalen "Sprechen" in Teamspeak gibt es auch noch die Funktion "Whispern" (von engl. "whisper", flüstern). Die Kommunikation findet dann nur mit den ausgewählten Personen und/oder Channel statt.

Anstupsen[Bearbeiten]

Das Anstupsen in Teamspeak ist eine Art der Kommunikation um, in Begleitung eines Tons, auf sich aufmerksam zu machen. Es wird meist genutzt, um einem abwesendem Nutzer eine Nachricht zu überbringen, die sich via Pop-up bei diesem öffnet.

Ähnliche Software[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.teamspeak.com/?page=about
  2. http://www.teamspeak.com/?page=downloads
  3. TeamSpeak Systems GmbH: "What is TeamSpeak?", (pdf; 2,1 MB)
  4. Hiawatha Bary: Game On; Players Add Verbal Jabs To Online Arsenal. In: The Boston Globe, 29. Oktober 2003. 
  5. TeamSpeak Classic. teamspeak, 13. August 2012, abgerufen am 13. August 2012.
  6. TeamSpeak 2. teamspeak, 20. August 2013, abgerufen am 20. August 2013.
  7. TeamSpeak Systems GmbH: "What's New in TeamSpeak3?", (pdf; 1,2 MB)
  8. Teamspeak 3 Merkmale. de.tavweb.com. 25. Januar 2010. Abgerufen am 25. Januar 2010.
  9. Guild Software and TeamSpeak announce the Integration of TeamSpeak 3 within Vendetta Online. Florence Espinoza, 1. Juli 2008, abgerufen am 25. Oktober 2012.
  10. TeamSpeak Systems GmbH: "TEAMSPEAK 3 SERVERQUERY MANUAL", 29. Februar 2012 (pdf; 936 kB)