Teng Biao

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Teng Biao

Teng Biao (chinesisch 滕彪; * 2. August 1973 in Huadian) ist ein chinesischer Menschenrechtsaktivist und Anwalt. Teng ist Dozent an der China University of Political Science and Law in Peking.

Nachdem er zusammen mit 20 anderen Kollegen erklärte, Tibeter vor Gericht verteidigen zu wollen, entzog die Regierung ihm seine Lizenz zur Verteidigung in politischen Fällen.[1] Zuvor war ihm bereits sein Reisepass entzogen worden, und er war vom chinesischen Geheimdienst für zwei Tage entführt worden.[2]

Westliche Medien teilten am 20. Februar 2011 mit, Teng sei - zeitnah zu den auf die Proteste in der arabischen Welt folgenden Protesten in China 2011 - verhaftet.[3] Am 19. Februar hatte Teng in seiner letzten Twitter-Nachricht vor der Festnahme[3] ironisch angemerkt, bei Verhören [in China] werde wohl kein Jasmintee gereicht.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

  • TENG Biao beim Writers in Prison Committee – Independent Chinese PEN Center (ICPC)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Chinesischer Bürgerrechtler Teng Biao im Interview (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → ErläuterungTagesschau.de, 3. Juni 2008.
  2. Buckley, C., 'Human rights lawyer released but gagged', The Guardian, 9. März 2008.
  3. a b dpa-Nachricht, unter anderem abgedruckt als:
  4. Twitter-Nachricht Teng Biaos (19. Februar 2011) (abgerufen 28. Februar 2011)