The Black Belles

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The Black Belles (englisch für "Die schwarzen Schönheiten") ist ein Alternative-/Rock-/Gothic-All-Girl-Quartett aus Nashville. Die Band besteht aus Ruby Rogers (Bass), Olivia Jean (Gesang, Orgel, Gitarre), Shelby Lynne (Schlagzeug) und Lil' Boo (auch bekannt als Tina NoGood) (Synthesizer). Entdeckt wurden sie von Jack White, der ihnen kurz darauf einen Plattenvertrag bei Third Man Records anbot.[1][2]

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Shelby Lynne wuchs in Kalifornien auf.[3] Sie begann Schlagzeug zu spielen und lernte auf einer Mädchenschule Ruby Rogers und Olivia Jean kennen. Die Bassistin Ruby Rogers wurde schon früh wegen ihres auffälligen Erscheinens geächtet. Sie lernte schon früh sich selber zu beschäftigen und war eine Art Außenseiter. Ihre Familie unterstützte sie musikalisch schon seit ihrer Kindheit. Ruby Rogers entwickelte eine Vorliebe für frühen Rock n' Roll, Film, Literatur, Comics, Zeichnungen und Fotografie. Die Sängerin und Gitarristin Olivia Jean aus Detroit begann ein Solo-Surf-Projekt mit dem Namen "Idee Fixe".[4] In Nashville, Tennessee lernte sie sie ihre späteren Bandmitglieder kennen, die ähnliche Interessen zu haben schienen. Als Lil' Boo zur Band dazu stieß, waren die Black Belles im Jahr 2009 komplett.[5]

Aufnahmen mit Third Man Records[Bearbeiten]

Jack White (Produzent und Bandmitglied bei The White Stripes, The Dead Weather und The Raconteurs) entdeckte The Black Belles und erkannte ihr Potenzial.[1] In den Aufnahmestudios von Third Man Records wurden kurz danach die Songs What Can I Do? und Lies aufgenommen.[2] Die erste Single What Can I Do? erschien im Jahr 2010.[6] Diese beiden Songs waren ihre ersten Veröffentlichungen, zu denen unter der Leitung von Jack White auch zwei Musikvideos gedreht wurden. Die Lieder sind nur als Single erhältlich und nicht wie üblicherweise auf dem gleichnamigen Album The Black Belles.

Eine weitere Single mit dem Titel Charlene II (I'm Over You) entstand in Zusammenarbeit mit Stephen Colbert.[7] Am 8. November 2011 erschien ihr Debütalbum.[8]

Stil[Bearbeiten]

Ihre Musik ist durch Garage-Sound und Soul-Elemente der 1960er Jahre gekennzeichnet.

Helle Haut, Schwarzweißfotografie und ein allgemein mystisches Auftreten verleihen den Black Belles ein düsteres Image und einen besonderen Wiedererkennungswert. Ein Markenzeichen sind ihre schwarzen Haare, schwarzen Lippen und übergroßen schwarzen Hüte.[5]

Auftritte[Bearbeiten]

Am 23. Juni 2011 erschienen The Black Belles in einer Episode von The Colbert Report, einer satirischen Sendung von Stephen Colbert. Dort traten sie als Backgroundsängerinnen für einen von Stephen Colbert geschriebenen Song auf, Charlene II.[5][7]

Musik in den Medien[Bearbeiten]

Ihr Lied What I Can Do? wurde als Titellied für die Fernsehsendung Elvira's Movie Macabre, die Cassandra Peterson moderiert, verwendet.[9][10]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • What Can I Do?
  • Lies
  • Charlene II (I'm Over You)
  • Honky Tonk Horror

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Pat Long: Jack White as a svengali? Here's how not to do it .... The Guardian. 8. Februar 2011. Abgerufen am 25. Dezember 2011.
  2. a b Jack Coyle: Stephen Colbert, Jack White cut a record together. Salon. 23. Juni 2011. Abgerufen am 27. Juni 2011.
  3. The Black Belles Hex Their Self-Titled auf liquidhip.com vom 15. November 2011
  4. http://sharemyplaylists.com/artists/Id%C3%A9e+Fixe
  5. a b c Freddie Campion: Band of the week auf vogue.com vom 15. November 2011, abgerufen am 25. Dezember 2011
  6. http://www.brooklynvegan.com/archives/2011/06/jack_white_step.html
  7. a b Jack White and Stephen Colbert Release Single bei Pitchfork Media vom 24. Juni 2011
  8. Stream: The Black Belles – The Black Belles (CoS Premiere) 1. November 2011, abgerufen am 26. Dezember 2011
  9. Tiffany Lee: Who Are The Black Belles? The Garage-Goth Band Pre-Dates Colbert Yahoo Music, 24. Juni 2011
  10. Jack White Produces Theme for Re-'Vamped' Elvira's Movie Macabre, 3. September 2011
  11. Drew Morgan: Review des Debütalbum bei znemusic.com vom 7. November 2011
  12. Ryan Taylor: Review des Debütalbums bei popmatters.com vom 15. Dezember 2011
  13. Katjusa Cisar: Review des Debütalbums auf consequenceofsound.net vom 11. November 2011