The Dark Side of the Moon (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel The Dark Side of the Moon
Originaltitel The Dark Side of the Moon
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1990
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie D.J. Webster
Drehbuch Carey Hayes,
Chad Hayes
Produktion Masahiro Nishizawa,
Keith Walley,
Paul White
Musik Phil Davies,
Mark Ryder
Kamera Russ T. Alsobrook
Schnitt John A. O'Connor,
Peter Teschner
Besetzung

The Dark Side of the Moon (1990) ist ein Science-Fiction- und Horrorfilm von Regisseur D.J. Webster.

Handlung[Bearbeiten]

Im Jahr 2022 befindet sich das Raumschiff Spacecore 1 auf einer Routinemission, um mit Nuklearwaffen bestückte Satelliten zu warten. Als Captain Flynn und sein Stellvertreter Giles Stewart den nächsten Satelliten anpeilen möchten, kommt es zum Ausfall sämtlicher Bordsysteme. Das Notsystem, welches sofort anspringt, kann die Crew jedoch nur für 24 Stunden am Leben halten. Die Spacecore 1 steuert antriebslos auf den unerforschten, dunklen Teil des Mondes, im Film auch Centrus B 40 genannt, zu. Der Bordcomputer stellt jedoch fest, dass alle Systeme ordnungsgemäß funktionieren würden. Nachdem die Crew das Schiff von Hand untersuchte und keine Fehler gefunden wurden, sieht Alex McInny beim gemeinsamen Teetrinken durch das Bullauge ein altes Space Shuttle auf die Spacecore 1 zusteuern. Auf Anrufe über Funk meldet sich das Andockmaßnahmen einleitende Space Shuttle jedoch nicht.

Bei der Erkundung des scheinbar unbemannten Shuttles entdecken Flynn und Giles NASA-Uniformen und bergen den toten Michael C. Gotier, der eine dreieckige Wunde im Bauch hat. Als der Bordcomputer nach der Herkunft des Shuttles befragt wird, erfährt die Crew dass es sich um die angeblich 1992 im Bermudadreieck verschollene Discovery-18 handelt. Giles findet mit Hilfe des Bordcomputers schließlich heraus, dass die Spacecore 1 genau auf der Verbindungslinie zwischen Bermudadreieck und Centrus B 40 liegt, und das 666te Schiff sei, welches im Bermudadreieck bzw. seiner Verlängerung in den Raum verloren gegangen ist.

Währenddessen erwacht Gotiers Leiche auf der Krankenstation wieder zum Leben und attackiert Alex, welche von der herbeieilenden Crew bewusstlos aufgefunden und auf einem Bett angegurtet wird.

Im weiteren Verlauf des Filmes wird versucht, vom Space Shuttle Ersatzteile für die beschädigte Spacecore 1 zu bergen und mit Hilfe des Satelliten einen Notruf abzusetzen. Die Crew wird jedoch nach und nach dezimiert bis nur noch Giles lebt, welcher die Spacecore 1 schließlich mit einer Atomrakete zerstören lässt.

Der Film endet mit einem Maydayruf des Raumschiffes Tiberius, welches hilflos auf Centrus B 40 zusteuert.

Kritik[Bearbeiten]

„Der Film ist technisch versiert und so einfallsreich erzählt, daß man über die deutlichen ‚Anleihen‘ bei ‚Alien‘ oder ‚Lifeforce‘ gern hinwegsieht. Fazit: Für einen B-Film-Schocker überaus kreativ gemacht.“

Cinema[1]

„Eine triviale Weltraum-Odyssee mit paranormalem Überbau und einem Übermaß an billigen Klang- und Lichteffekten; thematisch unausgegoren und kaum spannend.“

Lexikon des Internationalen Films[2]

Hintergrund[Bearbeiten]

Dark Side of the Moon ist einer der ersten Filme, in dem Science-Fiction und Horror mit okkulten Elementen kombiniert werden. Die Idee des Filmes wurde 1997 mit dem Film Event Horizon – Am Rande des Universums aufgegriffen.

Die Black Metal-Band Nargaroth veröffentlichte ein Lied mit dem Titel „The Dark Side of the Moon“, welches nur aus Sprachsamples dieses Films besteht.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cinema.de: Filmkritik
  2. The Dark Side of the Moon im Lexikon des Internationalen Films