The Man From Earth

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Filmdaten
Deutscher Titel The Man from Earth
Originaltitel The Man from Earth
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2007
Länge 89 Minuten
Stab
Regie Richard Schenkman
Drehbuch Jerome Bixby
Produktion Emerson Bixby,
Eric D. Wilkinson,
Richard Schenkman
Besetzung

The Man from Earth ist ein 2007 erschienener Science-Fiction-Film von Richard Schenkman nach einem Drehbuch von Jerome Bixby. Er erzählt die Geschichte von John Oldman, der behauptet, ein 14.000 Jahre alter Cro-Magnon-Mensch zu sein. Die Handlung des Films findet hauptsächlich in einem einzigen Zimmer statt.

Handlung[Bearbeiten]

In der ersten Szene des Filmes ist Professor John Oldman dabei seinen Pick-Up Truck mit Umzugskartons und anderen Gegenständen zu beladen, als er überraschend von seinen Freunden und Kollegen besucht wird. Alle wollen sich von ihm verabschieden, da sie wissen, dass er weggehen will. Sie sind neugierig zu erfahren warum er geht und wohin. Bei den Bekannten handelt es sich um eine Runde von Wissenschaftlern, bestehend aus Harry (Biologe), Edith (Kunstwissenschaftlerin und bibelfeste Christin), Dan (Anthropologe) und Sandy (Historikerin). Kurz darauf treffen noch Art (ein Archäologe) und seine Studentin Linda ein. Nachdem es sich alle im Wohnzimmer gemütlich gemacht haben,offenbart Sandy in einer ruhigen Minute John beim Einpacken, dass sie in ihn verliebt sei und seinen Wegzug bedauere.

Als in der Runde immer wieder die Frage nach dem Grund für Johns Wegzug aufkommt, weicht er diesen Fragen aus. Doch seine Freunde lassen nicht locker und John stellt ihnen eine Frage: „Angenommen, ein Mensch aus der Altsteinzeit hätte bis heute überlebt, was wäre er für ein Mensch?“ Im weiteren Verlauf der Diskussion zu dieser Frage stellt sich heraus, dass John sich selbst meint. Nach einigen Erzählungen von John (aus seiner 14.000-jährigen Erinnerung) erklärt er, dass er nun – wie schon oft – weiterziehen muss, da den Menschen in seinem Umfeld nach einigen Jahren auffällt, dass er nicht altert.

John erzählt daraufhin, dass er einst als Höhlenmensch gelebt habe. Art wird skeptisch und ruft einen allseits bekannten Dr. Will Gruber (Psychiater) an, um ihn zu bitten zu kommen. Nachdem John erklärt, dass er Buddha und Hammurabi gekannt hat, erscheint Will und hört sich auch Johns Geschichten an. Auch historische Personen wie Christoph Kolumbus und van Gogh will er persönlich gekannt haben. Die Wissenschaftler verfallen immer tiefer in Diskussionen über die Beweisbarkeit seiner Behauptung und andere philosophische und theologische Probleme. Die Situation eskaliert plötzlich und Will bedroht John mit einer, wie sich später herausstellt, ungeladenen Waffe.

Schließlich erklärt John, dass er einst Jesus war und nur versucht hat, die Weisheiten seines Lehrers Buddha an die Rituale der damaligen Zeit anzupassen. Edith bezeichnet ihn daraufhin als Blasphemiker und Will – noch immer wie die meisten sehr skeptisch – meint, man müsse John so behandeln wie einen Geisteskranken, der glaubt, dass er Napoleon sei. Trotzdem sitzt die Runde dann um den Kamin (der John an das Feuer in der Höhle seiner Kindheit erinnert) und hört sich zur 7. Sinfonie von Beethoven weitere Erzählungen von John an.

Will droht John mit einer Zwangseinweisung und fordert ihn auf, seine Erzählung als Lügengeschichte zu enttarnen. John kommt dem nach und erklärt, dass alles nur eine Erfindung war und die Runde löst sich langsam auf, obwohl einige inzwischen geneigt sind, an Johns Geschichte zu glauben. Nachdem alle gegangen sind außer Sandy und Will, der jedoch im Hintergrund bleibt, nennt John seiner Freundin Sandy einige Namen, die er in seiner Vergangenheit verwendet habe. Als Will einen dieser Namen hört, erkennt er, dass John sein Vater sein muss und fällt aufgrund einer Herzattacke vor Schock um. Der herbeigerufene Rettungswagen kann jedoch nur noch den Tod von Will feststellen. John ist sehr aufgewühlt, weil er noch nie ein eigenes Kind hat sterben sehen, da er jede Familie nach einigen Jahren verlassen musste. John steigt in sein Auto und fährt los. Kurz darauf hält er an und lässt Sandy einsteigen.

Finanzierung und Web-Erfolg[Bearbeiten]

Das Budget des Filmes soll 200.000 US-Dollar betragen haben.[1] Der Film hatte in der P2P-Community einen so gewaltigen Erfolg, dass der Regisseur sich auf diversen Torrent-Webseiten bedankte. Gleichzeitig bat er darum, die DVD zu bestellen oder über die Filmwebsite zu spenden.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2007 – 1st Place – Best Feature - Rhode Island International Film Festival, NY, USA
  • 2007 – Grand Prize – Best Screenplay - Rhode Island International Film Festival, NY, USA
  • 2008 – Best Film – Montevideo Fantastic Film Festival of Uruguay
  • 2008 – Audience Choice Award – Montevideo Fantastic Film Festival of Uruguay
  • 2008 – Best Director - Fantaspoa – International Fantastic Film Festival of Porto Alegre, Brazil
  • 2008 – 2nd Place – Best Feature - Rio de Janeiro International Fantastic Film Festival (RioFan)
  • 2008 – Audience Award: Best Feature Film – Fixion-Sars Horror & Fantastic Film Festival of Santiago, Chile
  • 2008 – Jury Award: Best Screenplay – Fixion-Sars Horror & Fantastic Film Festival of Santiago, Chile
  • 2008 – Best Sci-Fi Screenplay - International Horror & Sci-Fi Film Festival, Phoenix, AZ, USA
  • 2008 – Best Screenplay - Buenos Aires Rojo Sangre – Int’l Independent Horror, Fantasy & Bizarre, Argentina
  • 2008 – DVD Critics Award – Best Non-Theatrical Movie

Ähnliche Thematik, siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jay A. Fernandez: A sci-fi writer's final words are brought to life, Los Angeles Times. 25. Juli 2007. Abgerufen am 26. Februar 2013.