Tilman Hornig

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Tilman Hornig (* 1979 in Zittau) ist ein zeitgenössischer deutscher Künstler. Von 2000 bis 2006 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 2006 hat er ebendort das Meisterschülerstudium bei Professor Martin Honert begonnen. Neben der Malerei macht er von der Fotografie und der Bildhauerei als Medium Gebrauch. Tilman Hornig wird von der Galerie Gebr. Lehmann (Berlin/Dresden) vertreten. Er lebt und arbeitet in Dresden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stil

Eine oftmals bühnenartige Darstellung von Räumlichkeit verdeutlicht, dass es Hornig in seinen Arbeiten nicht um die Darstellung der Realität geht. Menschen fungieren in seinen Werken als Stellvertreter eines Standes, nicht als Individuen. Häufig tragen sie die traditionelle Kleidung einer Zunft. Wie auch den Gegenstände in seinen Arbeiten kommt ihnen eine symbolische Bedeutung zu. Auch der naive, bisweilen volkstümlich anmutende Stil Hornigs geht damit konform.

Ein augenfälliges Merkmal seines Schaffens ist das Zitat. Hornig setzt sich über epochale oder gattungsspezifische Verbindlichkeiten hinweg und zieht nach eigenem Gutdünken die Kunstgeschichte heran.

[Bearbeiten] Stipendien und Preise

[Bearbeiten] Ausstellungen (Auswahl)

  • 2004 Siehe Oben, 7. Stock, Dresden
  • 2005 Spuk, Kustodie Leipzig
  • 2005 xxxMiles, Galerie Seidluken, Oslo
  • 2006 Dark Dreams 2, Johnen + Schoettle, Köln
  • 2007 Reizen, Galerie Rothamel, Frankfurt am Main
  • 2007 Marion- Ermer-Preis, Oktogon, Hochschule für Bildende Künste Dresden
  • 2008 The Newromanzer, Galerie Gebr. Lehmann, Dresden
  • 2009 New York, Galerie Gebr. Lehmann, Berlin
  • 2011 2010, Galerie Gebr. Lehmann, Dresden

[Bearbeiten] Weblinks

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