Tim Wallburger

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Tim Wallburger 2012

Tim Wallburger (* 18. August 1989 in Dresden) ist ein deutscher Schwimmer. Bis 2004 startete er für den Dresdner SC 1898. Danach wechselte er nach Berlin zur SG Neukölln in die Trainingsgruppe von Norbert Warnatzsch, in der auch Britta Steffen und Benjamin Starke trainierten. Seit Oktober 2012 wird Tim Wallburger durch Lasse Frank trainiert.

Sportlicher Werdegang[Bearbeiten]

Tim Wallburger begann 1997 mit dem Sportschwimmen und nahm 2000 zum ersten Mal an Süddeutschen Meisterschaften teil. Bereits bei seinem ersten Start bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2003 gewann er über 1500 Meter Freistil die Bronzemedaille. In den Folgejahren erzielte er regelmäßig Podestplatzierungen über die langen Freistil- und Schmetterlings- sowie beiden Lagenstrecken bei Süddeutschen und Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. 2007 gelang dann der Durchbruch in die nationale Spitze der offenen Klasse mit einem dritten Platz über 400 Meter Lagen bei den Deutschen Meisterschaften. International trat Wallburger 2009 mit der Teilnahme am Weltcup in Berlin und an den Jugendeuropameisterschaften in Antwerpen erstmals in Erscheinung. Seine erste internationale Medaille gewann Wallburger mit der 4 x 200 Meter Freistilstaffel bei den Schwimmeuropameisterschaften 2010 in Budapest. An der Seite von Paul Biedermann, Clemens Rapp und Robin Backhaus wurde er hinter den siegreichen Russen Vize-Europameister. Im Einzel über 200 Meter Freistil verpasste er als Neunter um eine Zehntelsekunde ganz knapp das Finale. Seine erste internationale Einzelmedaille holte er sich bei den Kurzbahn-Europameisterschaften 2010 in Eindhoven (Silber über 200 Meter Schmetterling). 2011 sicherte er sich seinen ersten Deutschen Meistertitel auf der langen 50-Meter-Bahn über 200 Meter Schmetterling und qualifizierte sich als Deutscher Vizemeister für die 4 x 200 Meter Freistilstaffel bei den Schwimmweltmeisterschaften 2011 in Shanghai, wo er zusammen mit Paul Biedermann, Benjamin Starke und Christoph Fildebrandt hinter den USA, Frankreich und China WM-Vierter wurde. Zuvor verfehlte Tim Wallburger bei seinem WM-Einzelstart über 200 Meter Freistil um eine hundertstel Sekunde den Einzug ins Halbfinale. Bei den europäischen Titelkämpfen 2012 Debrecen wurde Tim Wallburger an der Seite von Paul Biedermann, Dimitri Colupaev und Clemens Rapp mit der 4x200m Freistilstaffel Europameister. Eine EM-Einzelmedaille über 200m Freistil verfehlte er um drei hundertstel Sekunden. 29 Hundertstel fehlten am Ende zur Bronzemedaille bei seinen ersten Olympischen Spielen. In London trat die 4x200m Freistilstaffel in der erfolgreichen EM-Besetzung an. Tim Wallburger ist seit 2009 B-Bundeskader des deutschen Schwimmverbandes (DSV).

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele 2012

  • 4. Platz über 4 x 200 m Freistil

Europameisterschaften 2012

  • 4. Platz über 4 x 200 m Freistil

Deutsche Meisterschaften 2013

  • Silber über 400 m Freistil
  • Bronze über 200 m Freistil

Deutsche Meisterschaften 2011

  • Gold über 200 m Schmetterling
  • Silber über 400 m Lagen
  • Silber über 200 m Lagen
  • Bronze über 100 m Schmetterling

Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften 2011

  • Silber über 4 × 200 m Freistil
  • 9. Platz über 200 m Freistil

Europameisterschaften 2010

  • Silber über 200 m Schmetterling

Kurzbahn-Europameisterschaften 2010

  • Silber über 200 m Freistil
  • Bronze über 200 m Lagen

Deutsche Meisterschaften 2010

  • Gold über 200 m Schmetterling
  • Bronze über 200 m Lagen

Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften 2010

  • Silber über 200 m Schmetterling
  • Silber über 200 m Lagen

Deutsche Meisterschaften 2009

  • Silber über 200 m Schmetterling

Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften 2007

  • Bronze über 400 m Lagen

Deutsche Meisterschaften 2007

  • 5. Platz über 200 m Schmetterling

Junioren-Europameisterschaften 2007

  • Gold über 400 m Freistil, 400 m Lagen und 200 m Schmetterling

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 2007

  • Medaillen über 1500 m Freistil, 400 m Lagen, 400 m Freistil, 200 m Schmetterling, 200 m Lagen und 200 m Freistil

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 2003 bis 2006

  • Silber- und Bronzemedaillen bei Mannschaftstitelkämpfen

DMS-J (2000, 2001) und DMS (2006, 2007, 2008)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]