Tomomi Inada

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Inada Tomomi (2008)

Tomomi Inada (jap. 稲田 朋美, Inada Tomomi; * 20. Februar 1959 in Imadate, heute: Echizen, Präfektur Fukui) ist eine japanische Politikerin, Abgeordnete im Shūgiin, dem japanischen Unterhaus, für den 1. Wahlkreis Fukui und seit 2012 Ministerin beim Kabinettsbüro für „Regulierungsreform“ (kisei kaikaku). Inada ist Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin gehört sie der Machimura-Faktion[1] an.

Inada, Absolventin der juristischen Fakultät der Waseda-Universität, wurde 1985 bei der Anwaltskammer Ōsaka (später: Anwaltskammer Fukui) registriert. In die Politik wechselte sie bei der Shūgiin-Wahl 2005, der „Postprivatisierungswahl“, als sie für die LDP unter Jun’ichirō Koizumi als „Attentäter“-Kandidatin gegen den LDP-Rebellen Isao Matsumiya im Wahlkreis Fukui 1 antrat. Unter drei kompetitiven Kandidaten – Inada, Matsuyama und Ryūzō Sasaki für die Demokratische Partei – setzte sie sich mit knappem Vorsprung mit 33,4 % und weniger als 500 Stimmen Vorsprung auf Sasaki durch. Bei den Wahlen von 2009 und 2012 konnte sie ihr Mandat verteidigen.

2009 wurde Inada Vorsitzende des LDP-Präfekturverbandes Fukui, 2010 Vizegeneralsekretärin der zentralen Parteiorganisation. Sie übernahm 2012 den Vorsitz im Justizunterausschuss des PARC. In der Oppositionszeit der LDP gehörte sie 2010 und 2012 den Schattenkabinetten von Sadakazu Tanigaki und Shinzō Abe an, jeweils für das Justizministerium: 2010 als Vizeministerin, 2012 als Ministerin. Im Dezember 2012 berief sie der Parteivorsitzende Shinzō Abe bei Regierungsübernahme als Ministerin für Regulierungsreform in sein zweites Kabinett und übertrug ihr die Zuständigkeiten für Verwaltungsreform, Beamtenreform, die Cool-Japan-Strategie und die Regierungsinitiative Sai-Challenge.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Seiwa Seisaku Kenkyūkai (Machimura-Faktion): Abgeordnete (japanisch)