Präfektur Fukui

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur gleichnamigen Stadt siehe Fukui. Alle anderen Bedeutungen sind unter Fukui (Begriffsklärung) aufgeführt.
福井県
Präfektur Fukui
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Über dieses Bild
Basisdaten
Verwaltungssitz: Fukui
Region: Chūbu
Insel: Honshū
Fläche: 4.188,99 km²
Wasseranteil: 0,2 %
Einwohner: 799.104
(1. November 2012)
Bevölkerungsdichte: 191 Einw. pro km²
Landkreise: 7
Gemeinden: 17
ISO 3166-2: JP-18
Gouverneur: Issei Nishikawa
Website: www.pref.fukui.jp
Symbole
Präfekturflagge:
Flagge der Präfektur Fukui
Präfekturbaum: Kiefer
Präfekturblume: Narcissus tazetta var. chinensis
Präfekturvogel: Naumanndrossel
Präfekturfisch: Chionoecetes opilio
Präfekturlied: Fukui-kenminka
(„Lied der Bürger von Fukui“)
Tag der Bürger: 7. Februar

Die Präfektur Fukui (jap. 福井県, Fukui-ken) ist eine der Präfekturen Japans und liegt am Japanischen Meer in der Mitte der japanischen Hauptinsel Honshū. Sie grenzt an die Präfekturen Ishikawa (Norden), Gifu (Osten), Shiga und Kyōto (Süden).

Die Präfektur ist bergig und klimatisch von Regenfällen, hoher Luftfeuchtigkeit und starken Schneefällen geprägt. Wie archäologische Spuren beweisen, gab es in der Fukui schon in der vorgeschichtlichen Zeit Siedlungen. Der Sitz der Präfekturverwaltung, die gleichnamige Stadt Fukui, wurde allerdings erst im 16. Jahrhundert gegründet. Vor der Meiji-Restauration bestand die Provinz aus den beiden Provinzen Echizen und Wakasa. Die beiden Provinzen waren zum größten Teil im Besitz großer Tempel.

Der berühmteste Tempel und die wahrscheinlich wichtigste Sehenswürdigkeit der Provinz ist der Tempel Eihei-ji, der Haupttempel der Sōtō-shū, einer der drei wichtigsten japanischen Schulen des Zen-Buddhismus.

Inhaltsverzeichnis

Politik und Verwaltung [Bearbeiten]

Präfekturverwaltung von Fukui.
Parlamentsgebäude von Fukui.

Issei Nishikawa ist seit 2003 Gouverneur von Fukui, ein ehemaliger Beamter der Zentralregierung und unter Vorgänger Yukio Kurita Vizegouverneur. Zuletzt wurde er bei den Regionalwahlen im April 2011 im Amt bestätigt, bei denen auch das Präfekturparlament neu gewählt wurde. Dort verteidigte die Liberaldemokratische Partei (LDP) mit 25 der insgesamt 37 Sitze eine klare Mehrheit.

Für das Shūgiin, das Unterhaus des nationalen Parlaments, ist Fukui in drei Wahlkreise eingeteilt und gehört zu den wenigen Präfekturen, die auch nach den Wahlen 2009 nur von Liberaldemokraten vertreten werden. Auch ins Sangiin entsendet Fukui, das einen Abgeordneten pro Wahl wählt, nach den Wahlen 2007 und 2010 eine rein liberaldemokratische Delegation. Als Teil der ländlichen Region Hokuriku, in der die LDP generell stark ist, ist Fukui damit ein solides „konservatives Königreich“ (hoshu ōkoku).

Mit einem „Finanzkraftindex“ (zaiseiryoku shisū) um 0,4 gehört Fukui zu den finanzschwächeren Präfekturen des Landes.

Verwaltungsgliederung [Bearbeiten]

Großstädte (, shi) [Bearbeiten]

  • Sitz der Präfekturverwaltung: Fukui

Landkreise (, gun) [Bearbeiten]

Liste der Landkreise der Präfektur Fukui, sowie deren Städte (, chō).

Größte Orte [Bearbeiten]

Gemeinde Einwohner
1. Oktober 2000
Einwohner
1. Oktober 2005
Fukui 252.274 252.224
Echizen 87.699 87.742
Tsuruga 68.145 68.401
Sabae 64.898 66.830
Ōno 39.632 37.175
Maruoka 31.731 32.456
Obama 33.295 32.185
Awara 32.178 31.080
Katsuyama 28.143 26.961

Wirtschaft [Bearbeiten]

An der Küste der Präfektur Fukui stehen sechs Kernkraftwerke. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung Japans und sind lokal oft die größten Steuerzahler und Arbeitgeber.

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Präfektur Fukui – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

35.983055555556136.18305555556Koordinaten: 36° N, 136° O