Toy Boy (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Toy Boy
Originaltitel Spread
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2009
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie David Mackenzie
Drehbuch Jason Dean Hall,
Paul Kolsby
Produktion Jason Goldberg,
Ashton Kutcher,
Peter Morgan
Musik John Swihart
Kamera Steven Poster
Schnitt Nicholas Erasmus
Besetzung

Toy Boy (Originaltitel Spread) ist ein Film aus dem Jahr 2009 mit den Hauptdarstellern Ashton Kutcher und Anne Heche. Regie führte David Mackenzie. Der Film wurde unter den Namen L.A. Gigolo in Estland, Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden, Toy Boy in Frankreich und Deutschland, American Playboy in Spanien, S-Lover in Südkorea und ansonsten unter Spread veröffentlicht.

Die Erstaufführung fand am 17. Januar 2009 im Rahmen des Sundance Film Festival statt.[1] In Deutschland wurde er nicht im Kino gezeigt, sondern gleich am 11. Dezember 2009 direkt auf DVD veröffentlicht.[1]

Handlung[Bearbeiten]

Nikki ist ein attraktiver Womanizer, der in Los Angeles ohne eine eigene Wohnung lebt. Er ist an einem Abend im High Society-Leben auf einer angesagten Party unterwegs. Er beschließt, die reiche Anwältin Samantha zu verführen. Samantha ist sichtlich von ihm angetan, sie nimmt ihn mit nach Hause, wo sie miteinander schlafen. Am nächsten Morgen bleibt Nikki einfach da und kocht abends für sie. Er kann nach und nach ihr Vertrauen gewinnen und kann als Gegenleistung in ihrem luxuriösen Anwesen wohnen bleiben. Samantha findet zunehmend Gefallen an Nikki und versucht, ihn durch Geschenke an sich zu binden und verliebt sich in ihn. Während Samantha auf einer Geschäftsreise in New York unterwegs ist, veranstaltet Nikki auf ihrem Anwesen eine Party. In den darauffolgenden Tagen lernt er die Kellnerin Heather kennen. Er findet sie attraktiv und sieht in ihr eine Herausforderung, da seine Annäherungsversuche zunächst nicht bei ihr funktionieren. Nikki täuscht Heather vor, ein wohlhabender Mann zu sein und dass das Anwesen ihm gehöre.

Nikki und Heather kommen sich näher. Schließlich stellt sich heraus, dass Nikki von Heather einige Male belogen wurde und dass sie bereits verlobt ist. Heather scheint ähnlich wie Nikki auf Kosten des anderen Geschlechts zu leben: Sie spielt diversen reichen Männern mit diversen Tricks etwas vor, um selbst einen höheren Lebensstandard genießen zu können. Nikki kann ihr jedoch aufgrund ihrer Lügen kaum vertrauen. Samantha hat sich inzwischen eine Vaginalverjüngung machen lassen. Allerdings hat sie inzwischen Nikkis Eskapaden satt und setzt ihn vor die Tür. Auch Heather trennt sich von Nikki. Sie fliegt nach New York, um bei ihrem Verlobten zu sein. Nikki versucht, bei seinem einzigen Freund Harry und seiner Mutter unterzukommen, doch ohne Erfolg. Er kann schließlich keine Bleibe finden und wird zeitweise obdachlos. Nikki ist aus Geldmangel gezwungen, einen Teil seiner Designer-Kleidung zu verkaufen. Nikki möchte eine Party besuchen, doch der Zutritt wird ihm von den Türstehern verwehrt. Nikki beschließt, Heather nach New York zu folgen, was ihm letztendlich mit der finanziellen Hilfe seines Freundes Harry gelingt. Er sucht sie unangekündigt in einem Appartement auf, wo er ihr gleich einen Heiratsantrag macht. Daraufhin gesteht sie ihm, dass sie bereits verheiratet ist. Als unerwartet ihr Ehemann auftaucht, gibt sie ihm vor, dass Nikki lediglich ein Lieferbote sei. Nikki kehrt daraufhin enttäuscht zurück nach Los Angeles, wo er einen Job als Lieferbote annimmt. Er beliefert unter anderem auch Samantha, die inzwischen mit einem neuen Liebhaber zusammen ist. Das Ende zeigt Nikki beim Füttern eines Afrikanischen Ochsenfrosches mit einer Maus in Harrys Apartment, in dem Nikki lebt.[2]

Rezeption[Bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten]

„[…] Das Ashton Kutcher Vehikel (...) krankt aber doch auch an den Zugeständnissen, die an das amerikanische Mainstream-Publikum gemacht werden. Zum Beispiel scheinen die älteren Frauen, die Nikki glücklich macht, allesamt nicht älter als maximal 30 zu sein, sind nicht nur reich, sondern jede von ihnen ist wunderschön. (...) Der Film wurde mit Erfolg beim Sundance Festival gezeigt und auch als romantische Sommerkomödie eignet sich Toy Boy, solange man keine wirklich neuen Erkenntnisse über das amoralische Treiben in Hollywood erwartet.“

germanblogs.de[3]

„[…] Doch was hat den Briten (Anmerkung: David Mackenzie) nur geritten, sich auf die halbgare Komödie ‚Toy Boy‘ einzulassen? Spontan fällt einem in Anbetracht eines solchen Qualitätsgefälles noch Jon Avnet ein, der einst das sensible Frauendrama Grüne Tomaten verantwortete und zuletzt mit 88 Minutes und Righteous Kill nur noch unterklassige Thrillermassenware drehte. Wobei es für Avnet immerhin den nachvollziehbaren Anreiz gab, mit Robert De Niro und Al Pacino arbeiten zu können. Wen oder was bitte soll Mackenzie dagegen als Entschuldigung ins Feld führen? Ashton Kutcher? Der Hauptdarsteller, der besser keiner sein sollte, ein indifferentes Drehbuch und eine Menge blanker Haut sorgen für Langeweile, der Hallam Foe-Kenner bleibt ratlos zurück.“

filmstarts.de[4]

In Amerika erhielt Toy Boy hauptsächlich negative Kritiken. Bei Rotten Tomatoes kam der Film auf eine Sammelbewertung von 16 % positiver Kritiken und gilt damit als „rotten“.[5]

Einspielergebnisse[Bearbeiten]

In Amerika startete der Film am Freitag, dem 14. August 2009. Er spielte in den USA 250.618 US$ und weltweit 11.565.708 US$ ein.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Toy Boy - Starttermine
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatSpread Infos und Kritik zum Film. kino.de, abgerufen am 16. August 2010.
  3. Kritik von Toy Boy auf germanblogs.de
  4. Kritik von Toy Boy auf filmstarts.de
  5. Toy Boy (Spread) bei RottenTomatoes.com

Weblinks[Bearbeiten]