Traisentalradweg

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Traisentalradweg
Basisdaten
Gesamtlänge ca. 107 km
Startpunkt Traismauer - Marinehafen
Zielpunkt Mariazell - Basilika
Typ Strecke
Schwierigkeit lange flache Strecken

kurzer steiler Anstieg

Fahrbahn eigener Radweg / Nebenstrecken
Bodenbelag großteils Asphalt
ADFC-Bewertung ****
Staat Flag of Austria.svg Österreich
Bundesländer Flag of Lower Austria.svg Niederösterreich, Flag of Styria.svg Steiermark
Traisentalradweg

Der Traisentalradweg ist ein 107,1 Kilometer langer Radwanderweg, der am 10. Juni 2007 eröffnet wurde. Er führt von Traismauer im Bezirk Sankt Pölten-Land über St. Pölten und Lilienfeld entlang der Traisen (Fluss) bis nach Mariazell und ist eine beliebte Radroute. Den Reiz der Strecke bildet der landschaftliche Kontrast zwischen den sanften Weinbergen bei Traismauer und der Bergwelt der Mostviertler Alpen mit deren Gebirgswäldern und -seen.

Die ersten Kilometer sind eine gut befahrbare Schotterpiste, der Rest ist asphaltiert.

Die Strecke Traismauer bis Kernhof ist leicht zu befahren, von Kernhof bis Mariazell ist die Strecke schwierig, da ein großer Höhenunterschied zu bewältigen ist. Bergauf sind es 974 Höhenmeter, bergab 320 Höhenmeter. Für einen durchschnittlichen Radfahrer sind etwa 8,5 Stunden Fahrtzeit zu kalkulieren.

Eine Möglichkeit besteht auch darin, mit der Mariazellerbahn bis nach Mariazell zu fahren und die Strecke bergab zu befahren, oder als leichteste Variante von Kernhof nach Traismauer, da es dabei stets leicht bergab geht.

Die Strecke ist durchgehend gut beschildert.

Vom ADFC wurden der Strecke im Jahr 2009 vier Sterne zuerkannt (max. fünf Sterne). Diese Bewertung bedeutet bereits ein besonderes Radfahrerlebnis[1].

Streckenführung[Bearbeiten]

Der Traisentalradweg zweigt beim Marinehafen in Traismauer vom Donauradweg ab. Von hier führt die Strecke über Traismauer (km 2,5) entlang der Traisen bis nach Einöd, wo die Traisen überquert wird, nach Herzogenburg (km 11,4).

Kurz vor Herzogenburg (bei St. Andrä) mündet der Traisental-Donauradweg vom Donaukraftwerk Altenwörth kommend in den Traisentalradweg ein.

Vorbei am Ratzersdorfer und Viehofner See und St. Pölten mit dem Regierungsviertel (km 23,4) geht es weiter über Ochsenburg (km 31,7), Wilhelmsburg und Marktl nach Lilienfeld (km 46,2). Von hier führt der Weg über Schrambach nach Freiland (km 54,1), Innerfahrafeld, Hohenberg (km 63,2), Mitterbach und St. Aegyd (km 73,4) nach Kernhof. Von hier steigt die Strecke auf einer Länge von vier Kilometer bis zur Passhöhe Gscheid (km 83,8) an, damit ist der höchste Punkt des Radweges erreicht. Von Ulreichsberg (km 91,3) führt der Weg über die Landesgrenze in die Steiermark, vorbei am Hubertussee und entlang der Walster bis nach Mariazell (km 107,1).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Entlang des Traisentalradweges befinden sich eine Reihe bedeutender Sehenswürdigkeiten:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Traisentalradweg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 4-Sternebewertung durch den ADFC