Uchquduq

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Uchquduq (Учқудуқ)
(usbek.)

Uchkuduk, 1983

Uchkuduk, 1983

Basisdaten
Staat: Usbekistan Usbekistan
Provinz: Navoiy
Koordinaten: 42° 9′ N, 63° 33′ O42.15666666666763.555555555556200Koordinaten: 42° 9′ 24″ N, 63° 33′ 20″ O
Uchquduq (Usbekistan)
Uchquduq
Uchquduq
Höhe: 200 m
Einwohner: 35.361 (2009)

Uchquduq (usbekisch für „drei Brunnen“; kyrillisch Учқудуқ; russisch Учкудук Utschkuduk; auch Uchkuduk) ist eine Stadt in der usbekischen Provinz Navoiy, gelegen im Zentrum der Wüste Kysylkum, 270 km nordwestlich von Navoiy auf etwa 200 m Seehöhe. Gemäß der Bevölkerungszählung 1989 hatte Uchquduq damals 24.000 Einwohner, einer Berechnung für 2009 zufolge beträgt die Einwohnerzahl 35.361.[1] Uchquduq ist eine kreisfreie Stadt und zudem der Hauptort des gleichnamigen Distriktes Uchquduq.

Distrikte in der Provinz Navoiy; Uchquduq ist hier als Nummer 8 gekennzeichnet

Uchquduq liegt an der Eisenbahnlinie NukusBeruniyToʻrtkoʻl–Uchquduq–Navoiy, ist der Anfangspunkt der Europastraße 003 in Richtung Daşoguz (Turkmenistan) und liegt an der Europastraße 004 von Qysylorda (Kasachstan) nach Buchara.

Uchquduq ist eine zu Zeiten der Sowjetunion (1958) gegründete Industriestadt. Im selben Jahr begann in Uchquduq der Uranabbau.[2] Seit 1978 ist Uchquduq eine Stadt. Bis 1979 war Uchquduq eine geschlossene Stadt.

Das verheerendste Flugzeugunglück in der Geschichte der Sowjetunion ereignete sich am 10. Juli 1985 unweit von Uchquduq, als eine Tupolew Tu-154 beim Aeroflot-Flug 7425 von Karschi nach Orenburg mit 200 Personen an Bord abstürzte.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Uchquduq – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/bevoelkerungsstatistik.debevoelkerungsstatistik.de
  2. OECD Nuclear Energy Agency, International Atomic Energy Agency: Uranium 2001. OECD Publishing, 2002. ISBN 92-64-19823-7; S. 313-322