Ulrich Wilken

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Ulrich Wilken (2013)

Ulrich Wilken (* 19. August 1958 in Oberhausen) ist ein hessischer Politiker (Die Linke) und stellvertretender Präsident[1] des Hessischen Landtags.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Ulrich Wilken studierte nach dem Abitur 1978 in Essen und dem Zivildienst im Katholischen Jugendamt Essen Soziologie, Politologie, Pädagogik und Philosophie an den Universitäten Frankfurt am Main und Marburg. 1986 erwarb er das Diplom in Soziologie, 1993 promovierte er zum Dr. phil. in Pädagogik an der Universität Marburg. Seine Dissertation beschäftigte sich mit dem Thema Handlungsorientierte Bildungsarbeit.

Zwischen 1987 und 1998 arbeitete Wilken als Wissenschaftlicher Mitarbeiter für eine Reihe von Einrichtungen zu arbeitswissenschaftlichen Fragen. Seit November 1998 ist er freiberuflich tätig.

Politik[Bearbeiten]

Ulrich Wilken war Gründungsmitglied der linken Kleinpartei Demokratische Sozialisten (DS) und gehörte dieser Gruppe bis zur Auflösung 1990 an. Zwischen 1985 und 1987 war er Generalsekretär der deutschen Sektion der Christen für den Sozialismus. Im Jahr 2000 trat er in die PDS ein und war 2001 bis 2003 Kreisvorsitzender in Frankfurt am Main. Seit 2003 war er Landesvorsitzender der PDS, später der Nachfolgepartei Die Linke. Bei der Landtagswahl in Hessen 2008 wurde er über die Landesliste in den Landtag gewählt.

Bei der Landtagswahl in Hessen 2013 trat er im Wahlkreis Frankfurt am Main V an. Hier unterlag er gegen Bettina Wiesmann. Ihm gelang jedoch der Wiedereinzug in den Landtag über ein Listenplatz der Partei.

Er ist ledig und konfessionslos.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ulrich Wilken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Konstituierende Sitzung des 19. Landtags. In: hessischer-landtag.de. 18. Januar 2014.