Umbra et Imago
| Mozart (live) | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Neue Deutsche Härte, Gothic Metal , Elektronische Musik | |
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| Gründung | 1991 | |
| Website | http://www.umbraetimago.de/ | |
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| Mozart | ||
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Keyboard, Programming, Sampling
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Michael Gillian (1991-1995) | |
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Keyboard, Gesang
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Nail (1991-1995) | |
| Torsten B. (1991-1995) | ||
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Gesang, Texte
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Mozart (seit 1991) | |
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E-Gitarre
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Sascha Dannenberger (seit 2008) | |
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Gitarre
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Freddy Stürze (1996-2003, seit 2011) | |
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Show, Gesang
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Madeleine Le Roy (seit 2003) | |
| Erwin Schmidt (seit 2012) | ||
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Keyboard, Programming, Sampling
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Michael Gillian (1991-1995) | |
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Keyboard, Programming
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Achim Vogel (1995-1996) | |
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Keyboard
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Matze B. (1996-2001) | |
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Keyboard, Gesang
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Nail (1991-1995) | |
| Torsten B. (1991-1995) | ||
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E-Bass, E-Gitarre, Keyboard, Programming
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Lutz Demmler (1995-2011) | |
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Bass
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Ingo Römling (2011 als Ersatz bei Live-Auftritten) | |
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Gitarre, Programming
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Alex Perin (1995) | |
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Gitarre
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Andi Lehnert (1996) | |
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Gitarre
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Freddy Stürze (1996-2003) | |
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Gitarre
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Sören Jordan (2003-2007) | |
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Schlagzeug, Programming, Gesang
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Jochen Ritter (1996-1999) | |
| Michael „Migge“ Schwarz (1999-2011) | ||
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Artwork, Liveperformance, Gesang
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Kris (1995) | |
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Samples
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Chris Tin (1994) | |
Umbra et Imago (lt.: "Schatten und Bild") ist eine Band aus Karlsruhe, die von Frontmann Mozart im Herbst 1991 gegründet wurde. Die Originalbesetzung bestand aus Michael Gillian, Nail, Torsten B. und Mozart. Bis auf Mozart verließen die ursprünglichen Mitglieder die Gruppe – bis heute ist er stilgebend für die Musik von Umbra et Imago.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere [Bearbeiten]
Umbra et Imago ging 1991 aus der Band The Electric Avantgarde zunächst als Seitenprojekt hervor. Noch im darauf folgenden Jahr bestanden beide Bands parallel. Für The Electric Avantgarde gab es inzwischen Pläne für einen Stilwechsel in Richtung Death Metal, die jedoch kurze Zeit später verworfen wurden.[1] Die Gruppe wurde aufgelöst bzw. später unter dem Namen „Dracul“ wiederbelebt, sodass Umbra et Imago das Hauptprojekt Mozarts wurde.
1992 folgten die ersten Live-Auftritte von Umbra et Imago, bei denen visuelle Elemente eine wichtige Rolle spielten. In der damals noch elektronisch orientierten Band gab es immer wieder Auftritte von Gastmusikern, wie bspw. von Peter Heppner von Wolfsheim. Die Gruppe gab sich häufig exzentrisch und war für ihre ausgefallenen Shows bekannt. Umbra et Imago polarisierten sehr stark und wurden oftmals öffentlich angegriffen. Im selben Jahr erschien das erste Album Träume, Sex und Tod, ein Jahr später Infantile Spiele.
Da die Titel der Alben oftmals die Länge von über zehn Minuten erreichten, waren sie für den Einsatz in den Diskotheken ungeeignet und wurden von den DJs nicht ins Programm genommen. Umbra et Imago fertigten daraufhin einen Remix des Songs „Erotica“ an, den sie in Bezug auf den DJ Michael Zöller, einem Resident-DJ der Bochumer Diskothek Zwischenfall, ZöllerMussEsSpielen Mix nannten. Trotz seiner Länge blieb jedoch „Gothic Erotic“ vom 1993er Album Infantile Spiele der bekannteste Titel der Band.
1995 wechselte die Bandbesetzung. Michael Gillian und Torsten B. verließen die Band, kurz darauf auch Nail. Sie wurden durch Lutz Demmler und Alex Perin ersetzt. Mit dem Line-Up-Wechsel erfolgte ein Stilbruch. Die Musik wurde deutlich gitarrenorientierter und auf dem Album Gedanken eines Vampirs um Hard-Rock-Elemente erweitert. Mit dem Album Mystica Sexualis gipfelte dieser Wandel 1996 in der Hinwendung zum Gothic Metal. Live arbeitete die Band mit Models und so wurde der Grundstein des bis heute erhaltenen Showkonzeptes gelegt. Mit der 1997er Maxi Kein Gott und keine Liebe traten verstärkt Elemente der Neue Deutschen Härte in Erscheinung und Umbra et Imago wurden mit Bands wie Rammstein verglichen.[2]
Nach langjähriger Mitarbeit verließ der Gitarrist Freddy Stürze 2003 die Band.
Laut der offiziellen Homepage soll das 2010 erschienene Werk Opus Magnus das letzte Studioalbum in der Geschichte Umbra et Imagos sein. Obwohl die Band nach eigener Aussage keine Tonträger mehr im Studio aufnehmen wollte, da dies zu teuer sei, veröffentlichten sie am 10. Juni 2011 in Zusammenarbeit mit Lex von Megaherz die Single Davon geht die Welt nicht unter, die ein Cover eines populären Schlagers aus dem NS-Propagandafilm Die große Liebe (1942) ist.
Außerdem gehen Lutz Demmler, Michael „Migge“ Schwarz (bekannt auch als Drummer der Bands Accion Mutante, Atrocity, Belching Beet, Bitching Sluts und Crestfallen) und die Band nach dem Jubiläumskonzert anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Band in Karlsruhe getrennte Wege. Demmler, 16 Jahre in Umbra et Imagos Diensten, ist inzwischen Produzent von Umbra et Imago, ASP und anderen Musikgruppen und seit 2011 auch ständiges Mitglied bei ASP. Bereits seit 2004 ist er auch bei Lahannya involviert.
Neu in der Band sind seit 2011 Lars Nippa am Schlagzeug und Wiederkehrer Freddy Stürze an der Gitarre. Nippa hatte 2009 schon einmal Migge an den Drums ersetzt und war auch im Studio für Umbra et Imago tätig.[3] Nippas Weg führte über Bands wie Chryztyne, Five Foot One, Pickup The Harp, Vaimo, Quitesnake, Zar, Lahannya und Kick The Monkey zu Umbra et Imago. Im Oktober 2011 stand Ingo Römling als Ersatz für Lutz Demmler für einen Live-Auftritt in Dresden am Bass von Umbra et Imago. Römling hatte sich unter anderem als Graphiker bei ASP einen Namen gemacht.
Am 25. November 2011 erschien die neue Live-DVD 20 in drei unterschiedlichen Varianten, wobei auf der limitierten Edition zusätzlich zu alten auch zwei neue Songs enthalten sind. Der Live-DVD dienten zwei am 30. Juli 2011 im Karlsruher Crystal Ballroom aufgenommene Jubiläumskonzerte als Grundlage, bei denen zahlreiche bekannte Gastmusiker mitwirkten. Dies waren beispielsweise Letzte Instanz-Mitglied Rico Schwibs alias M.Stolz, der ehemals der Band ASP angehörende Gitarrist Matthias "Matze" Ambre oder auch die Geigerin Ally Storch (Ally the Fiddle).[4] 2012 unterschrieb die Band bei Kick Management und präsentierte mit Erwin Schmidt ebenfalls ein neuen Bassisten, welcher auch schon auf der ersten Videoveröffentlichung Sonntagsandacht aus dem März 2012 mitwirkte.[5]
Zukunftspläne [Bearbeiten]
Im August 2012 soll neben dem Back-Programm bei SPV auch eine Single Final last dream veröffentlicht werden. Für 2013 ist ein neues Album als Soundtrack zur gleichnamigen, selbst verfassten Novelle Die Unsterblichen geplant, welche zeitgleich mit dem Longplayer erscheinen soll. Im Folgejahr soll der Stoff verfilmt werden.
Schaffen und Auftreten [Bearbeiten]
Von Anfang an handelte es sich um eine Konzeptband, die Sigmund Freuds Standpunkt „Die Sexualität ist der Dreh- und Angelpunkt unseres Seins“ aufgriff und sadomasochistische Phantasien künstlerisch verarbeitete. Diese Thematik wurde gewählt, weil sie nach Meinung der Band die intellektuellste Ausdrucksform der Sexualität darstellt.
Die Texte von Umbra et Imago sind von schrägem unterschwelligem Humor, fast bösartiger Spiegelung unserer Gesellschaft sowie zynischer Selbstironie bestimmt. Die dabei aufgegriffenen Klischees und ihre überspitzte Darbietung spaltet die Meinungen über die Band. Die Sexualität ist ein bleibender Bestandteil, aber nicht mehr der bestimmende Inhalt.
Die Bühnenshows waren berüchtigt. Neben den immer wieder gerne eingesetzten Pyroelementen gehörten nackte Haut sowie sexuelle und sadomasochistische Elemente zum Programm.
Nach langer Überlegung hat man sich entschieden, die Bühnenshow im neuen Jahrzehnt zu verändern. Die letzte ihrer Art fand auf dem Ballroom Passions Festival 2011 in Dresden statt. Die Show soll in Zukunft minimalistischer werden und auf große Darbietungen verzichten.
Diskografie [Bearbeiten]
| Chartplatzierungen Erklärung der Daten |
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| Alben[6] | ||||||||||||||||||||||||
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Demoaufnahmen [Bearbeiten]
- 1992: Nachtfahrt der Seele (auf 100 Stück limitiertes Demo-Tape)
Alben [Bearbeiten]
- 1992: Träume, Sex und Tod
- 1993: Infantile Spiele
- 1995: Gedanken eines Vampirs
- 1996: Mystica sexualis
- 1998: Machina Mundi
- 2000: Mea culpa
- 2001: Dunkle Energie
- 2003: The Early Years
- 2004: Memento mori
- 2004: Gedanken eines Vampirs (Re-Release)
- 2005: Motus animi
- 2010: Opus magnus
Singles und EPs [Bearbeiten]
- 1994: Remember Dito
- 1996: Sex statt Krieg
- 1997: Kein Gott und keine Liebe
- 1999: Weinst du? (featuring Tanzwut)
- 2001: Feuer und Licht
- 2004: Sweet Gwendoline
- 2007: Gott will es
- 2010: Ohne dich (limitiert auf 333 Stk)
- 2011: Davon geht die Welt nicht unter (limitiert auf 222 Stück)
Live und DVD [Bearbeiten]
- 1997: The Hard Years
- 2002: Die Welt brennt
- 2004: Memento mori
- 2005: Motus animi
- 2006: Imago picta
- 2008: Past Bizarre 1993-1997
- 2011: 20
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ GIFT Kultur- und Sound-Magazin: Interview mit Umbra et Imago, Ausgabe 8/92, S. 12, November 1992
- ↑ Andreas Josupeit: Umbra et Imago – Kein Gott und keine Liebe, Fragment Musikmagazin, Ausgabe 2/97, S. 35, 1997
- ↑ larsnippa.de
- ↑ "Umbra et Imago - Purer Idealismus", in Sonic Seducer 01/12, S.44
- ↑ http://www.kick-management.de/music/music/umbra-et-imago/
- ↑ Chartverfolgung auf musicline.de (Zugriff am 12. Februar 2008)

