Vallehermoso (La Gomera)

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Gemeinde Vallehermoso
Vallehermoso
Vallehermoso
Wappen Karte der Kanarischen Inseln
Wappen von Vallehermoso
Vallehermoso (La Gomera) (Kanarische Inseln)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kanarische Inseln
Provinz: Santa Cruz de Tenerife
Insel: La Gomera
Koordinaten 28° 10′ N, 17° 15′ W28.166666666667-17.25230Koordinaten: 28° 10′ N, 17° 15′ W
Höhe: 230 msnm
Fläche: 109,11 km²
Einwohner: 2.945 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 26,99 Einw./km²
Postleitzahl: E–38840 (Vallehermoso)
E–38849 (Macayo)
E–38850 (Arguamul)
E–38852 (Alojera)
E–38869 (Chipude)
E–38891 (Tamargada)
Gemeindenummer (INE): 38050 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Jaime Luis Noda Morales (PSOE) (Stand 2007)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Plaza de la Constitución, 1
38840 - Vallehermoso
Webpräsenz der Gemeinde
Lage der Gemeinde
GO Vallehermoso.png

Vallehermoso ist eine der sechs Gemeinden der Kanareninsel La Gomera. Sie beherbergt 2945 Einwohner (1. Januar 2013) auf einer Fläche von 109,11 Quadratkilometern. Damit ist Vallehermoso (zu deutsch: Schönes Tal) nach San Sebastián die zweitgrößte Gemeinde La Gomeras. Der Hauptort trägt ebenfalls den Namen Vallehermoso und war einst Sitz der Inselhauptverwaltung.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Bevölkerung lebt überwiegend von der Landwirtschaft. Einige Talsperren sichern die Wasserversorgung für den Kartoffel-, Tomaten-, Bananen- und Weinanbau. Hier ist das Zentrum der Palmenhonigproduktion (Miel de Palma). Nennenswert ist auch die Herstellung von Ziegenkäse und Weinbrand. Einige Kunsthandwerker, die in Korbflechtereien, Webereien und Töpfereien beschäftigt sind, stützen das vom Tourismus weitgehend unberührte Tal wirtschaftlich.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bekannt ist das Tal vor allem durch die Felssteinformation Los Organos, die Orgelpfeifen. Es sind vom Meer frei gewaschene Basaltsäulen, die nur vom Schiff aus sichtbar sind. Zur Gemeinde gehören ferner die Quellen von Epina, die Töpfer von El Cercado sowie die Festung der Guanchen (Altkanarier) auf dem Berg La Fortaleza bei Chipude.

In der Gemeinde befindet sich rund ein Drittel des Nationalparks Garajonay.

Zu beachten sind die Kirche Iglesia de La Candelaria in Chipude aus dem 16. Jahrhundert, sowie die Kirche San Juan Bautista im Zentrum Vallehermosos aus dem Ende des 17. Jahrhunderts.

Direkt an der Küste von Vallehermoso liegt, entworfen vom Fotografen Thomas K. Müller, das Kulturzentrum El Castillo del Mar. Er machte aus der alten Bananenverladestation ein Zentrum für Konzerte, Freiluftkino und Folkloreauftritte. Viele Waren der Insel, vor allem Bananen, wurden hier verpackt auf Dampfschiffe geladen. Im Jahr 1950 wurde das Gebäude stillgelegt. Thomas K. Müller erwarb das Castillo del Mar 1981 und ließ es restaurieren.

Orte der Gemeinde Vallehermoso[Bearbeiten]

  • Chipude
  • El Cercado
  • Arguamul
  • Alojera
  • Tamargada
  • Tazo
  • La Dama
  • Macayo
  • El ingenio
  • Epina

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
 Commons: Vallehermoso, La Gomera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien