Viber

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Viber
Viber.gif
Entwickler Viber Media S.à r.l.
Aktuelle Version 4.3.1.21 vom 29. April. 2014
Betriebssystem Windows, OS X, Linux, Android, iOS, bada, BlackBerry. Symbian und Windows Phone ab 7.5 (Mango)
Kategorie Instant Messaging, VoIP
Lizenz proprietär
Deutschsprachig unvollständig
www.viber.com

Viber ist eine VoIP-Software für Smartphones und Desktop-Computer. Das Programm ermöglicht kostenlose Telefonie zwischen Viber-Nutzern über das Internet per Wireless LAN oder UMTS; es sind auch out-calls in Fest- oder Handynetze möglich. Im Gegensatz zu anderen VoIP-Anbietern wie Skype benötigt Viber kein Benutzerkonto, sondern verwendet die vorhandenen Telefonnummern. Viber setzt voraus, dass die Software auf beiden Endgeräten installiert ist.[1]

Der Dienst wurde von Talmon Marco gegründet. Er war vier Jahre in der israelischen Armee und schloss sein Studium an der Universität Tel Aviv in Informatik und Management ab.

Früher wurde für den Dienst Vermittlungssoftware von der Firma SPIRIT DSP lizenziert. Nachdem deren Konkurrent Global IP Solutions von Google Inc. übernommen und deren Software als Freie Software veröffentlicht worden war, wechselte Viber auf diesen lizenzkostenfreien Software-Stack.

Viber wurde am 14. Februar 2014 vom japanischen Unternehmen Rakuten übernommen[2].

Kosten[Bearbeiten]

Die Nutzung der Viber-Dienste bei der Kommunikation mit anderen Viber-Nutzern ist kostenfrei, es fallen aber die normalen Kosten für den Internetzugang an. Out-Calls sind kostenpflichtig (pre-paid-credit). Die Gesprächskosten können auf der Internetseite ermittelt werden.[3]

Datenschutz[Bearbeiten]

Viber steht wegen seines schlechten Datenschutzes in der Kritik. Viber sammelt Daten in erheblichen Mengen, die bei Weitem über das übliche Maß anderer VoIP-Anbieter hinausgehen (zum Beispiel Skype), und zwar sowohl von Nutzern als auch von Nicht-Nutzern des Dienstes. Viele dieser Daten werden ohne die Zustimmung und ohne das Wissen der jeweils betroffenen Personen gespeichert und verstoßen somit gegen europäisches Datenschutzrecht.[4]

Viber hält sich mit Details zu dem Unternehmen sehr bedeckt. Somit ist unklar, wo und gegebenenfalls zu welchem Zweck die erhobenen Daten gespeichert werden beziehungsweise in wessen Hände sie gelangen.[4]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gratis Telefonieren via UMTS oder W-Lan
  2. "Viber wurde durch Rakuten übernommen". Abgerufen am 14. Februar 2014.
  3. https://account.viber.com/
  4. a b Telefon-App Viber: Ihre Nummern, bitte, Die Zeit am 26. Februar 2012