Volnsberg

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50.8827777777788.0805555555556372Koordinaten: 50° 52′ 58″ N, 8° 4′ 50″ O

Volnsberg
Stadt Siegen
Höhe: 330–400 m
Fläche: 2,34 km²
Einwohner: 242 (31. Dez. 2013)
Eingemeindung: 1. Juli 1966
Postleitzahl: 57074
Vorwahl: 0271
Karte

Lage von Volnsberg in Siegen

Volnsberg ist ein Stadtteil der Großstadt Siegen.

Geografie[Bearbeiten]

Volnsberg liegt im Tal des Großen Mühlenbachs, einem Zufluss des Breitenbachs auf zwischen 330 und 400 m Höhe. Höchste Erhebung in der Gemarkung ist der Rabenhain mit 465 m Höhe. Nachbarorte von Volnsberg sind Dreis-Tiefenbach im Norden, Breitenbach im Osten, Feuersbach im Südosten, Kaan-Marienborn im Süden und Bürbach im Westen.

Geschichte[Bearbeiten]

Volnsberg wurde im Jahr 1404 erstmals urkundlich erwähnt.[1]

In Volnsberg gab es einige Gruben. Die meisten unter ihnen waren jedoch nach kurzer Betriebszeit wieder stillgelegt. Unter ihnen war die Grube Friedrichssegen, die am 30. Juli 1872 gemutet und bereits 1875 wieder aufgegeben wurde. Die Gruben Hermannsfreude (1918) und Schöne Aussicht (1884) wurden bereits im Mutungsjahr wieder geschlossen. Am längsten hielt sich die Grube Kupferquellersegen, die bereits am 22. April 1856 verliehen und noch bis 1930 betrieben wurde. 1949 wurde als letzte Grube im Ort Luise stillgelegt. Sie war erst 1925 neu verliehen worden und förderte Dachschiefer.

Volnsberg gehörte dem ehemaligen Amt Weidenau an und wurde am 1. Juli 1966 im Zuge der kommunalen Neugliederung ein Stadtteil von Siegen.[2]

Einwohnerzahlen[Bearbeiten]

Einwohnerzahlen des Ortes:[3][4]

Jahr Einwohner
1818 108
1885[5] 122
1895[6] 116
1905 117
1910[7] 116
1925[8] 114
Jahr Einwohner
1933[9] 102
1939[9] 112
1950 130
1961[10] 148
1965[11] 179
1994[12] 283
Jahr Einwohner
2009 263
2010 247
2011 251
2012 246
2013 242

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Auf dem Rabenhain nördlich des Ortes steht ein Aussichtsturm. Eingeweiht wurde er am 28. Juni 1896. Der Turm ist 11 m hoch und besteht aus Stahlfachwerk.[13]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Karte Fürstentum Nassau-Siegen: Urkundliche Zeugnisse der Besiedlung bis 1500
  2.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 290.
  3. Otto Schaefer: Der Kreis Siegen. Siegen 1968.
  4. siegen.de: Hauptwohnsitzbevölkerung nach Stadtteilen (regelmäßig aktualisiert)
  5. Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen. Verlag des Königlich Statistischen Bureaus, Berlin 1887, ZDB-ID 1458761-0, S. 112/113.
  6. Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen. Verlag des Königlich Statistischen Bureaus, Berlin 1897, S. 114/115.
  7. gemeindeverzeichnis.de: Landkreis Siegen
  8. genealogy.net: Amt Weidenau
  9. a b verwaltungsgeschichte.de: Stadt und Landkreis Siegen
  10.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 260.
  11. Volkhard Wrage: Erfolg der Territorialreform. Auswirkungen der territorialen Neugliederung der Gemeinden in ausgewählten Kreisen Nordrhein-Westfalens (= Schriftenreihe der Hochschule Speyer. Bd. 56). Duncker & Humblot, Berlin 1975, ISBN 3-428-03441-4, S. 16 (Zugleich: Speyer, Hochsch. f. Verwaltungswiss., Diss., 1974).
  12. Hartmut Eichenauer: Siegen (PDF; 12,2 MB), ca. 1995
  13. Geschichte des Aussichtsturms