Wölfis

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wölfis
Wölfis
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wölfis hervorgehoben
50.80916666666710.779444444444405Koordinaten: 50° 49′ N, 10° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Gotha
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ohrdruf (erfüllende Gemeinde)
Höhe: 405 m ü. NHN
Fläche: 29,36 km²
Einwohner: 1456 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99885
Vorwahl: 03624
Kfz-Kennzeichen: GTH
Gemeindeschlüssel: 16 0 67 081
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
99885 Ohrdruf
Webpräsenz: www.ohrdruf.de/woelfis.htm
Bürgermeister: Thomas Reinhardt
Lage der Gemeinde Wölfis im Landkreis Gotha
Ballstädt Bienstädt Brüheim Bufleben Crawinkel Dachwig Döllstädt Drei Gleichen Emleben Waltershausen Eschenbergen Friedrichroda Friedrichswerth Friemar Georgenthal Gierstädt Goldbach Gotha Gräfenhain Großfahner Günthersleben-Wechmar Haina Herrenhof Hochheim Hohenkirchen Hörsel (Gemeinde) Leinatal Luisenthal Molschleben Nesse-Apfelstädt Nottleben Ohrdruf Petriroda Pferdingsleben Remstädt Schwabhausen Sonneborn Tabarz Tambach-Dietharz Tonna Tröchtelborn Tüttleben Waltershausen Wangenheim Warza Westhausen Wölfis Zimmernsupra Thüringen Erfurt Ilm-Kreis Landkreis Schmalkalden-Meiningen Wartburgkreis Eisenach Unstrut-Hainich-Kreis Landkreis SömmerdaKarte
Über dieses Bild
Wahlbeteiligung: 55,3 % (2004: 63,6 %)
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
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Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
d 2004: PDS

Wölfis ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Gotha, erfüllende Gemeinde ist Ohrdruf.

Geografie[Bearbeiten]

Der Ort liegt im Tal des Oberschillbaches (früher Schilfbach), der sich am nordwestlichen Dorfrand mit einem weiteren Bach zum Hopbach (früher Rotenbach) vereint und etwa 1000 m weit die Grenze zum Truppenübungsplatz Ohrdruf im Norden bildet. Er mündet nach dem Durchfluss des Militärgeländes nördlich von Ohrdruf in die Ohra. Im Süden des Dorfes liegt der Nordhang des Thüringer Waldes. Der größte Teil des Gemeindegebietes wird vom Truppenübungsplatz eingenommen. Durch den Ort führt die L 2148, die von Ohrdruf (4 km nordwestlich) nach Crawinkel (4 km südlich) führt. Der nördliche Ortsrand grenzt unmittelbar an das Sperrgebiet des Militärgeländes.

Geschichte[Bearbeiten]

Zu Beginn des 9. Jahrhunderts wird Wölfis in einem Verzeichnis der Güter des vom Erzbischof Lullus († 786) von Mainz erbauten Klosters Hersfeld als Wolfduze erwähnt.
Um 1378 hatte Cyzelo von Wiegleben ein Gut zu Wölfis. Am 20. Januar 1735 raffte eine Feuersbrunst die Kirche nebst Pfarrwohnung, beide Schulgebäude und weitere 199 Gebäude in Schutt und Asche. Auch die kirchlichen Urkunden wurden ein Raub der Flammen, ein Grund für die spärlichen Informationen zur Frühgeschichte des Ortes. Unter Verwendung von Spenden konnte eine neue Kirche gebaut werden, die am 16. Oktober 1736 geweiht. 1780 war der Ort wieder weitgehend aufgebaut und zählte 294 Häuser, mehr als ein Drittel als im Jahrhundert zuvor. 1780 hatte das Dorf 1100 Einwohner.[4] Der Ort gehörte zum Amt Wachsenburg, welches 1640 zum Herzogtum Sachsen-Gotha, ab 1672 zum Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg und 1826 zum Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha kam.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl

  • 1780 - 1100
  • 1841 - 1320
  • 1860 - 1441
  • 1946 - 3000
  • 1994 - 1833
  • 1995 - 1843
  • 1996 - 1832
  • 1997 - 1824
  • 1998 - 1812
  • 1999 - 1792
  • 2000 - 1752
  • 2001 - 1732
  • 2002 - 1710
  • 2003 - 1686
  • 2004 - 1667
  • 2005 - 1655
  • 2006 - 1618
  • 2007 - 1595
  • 2008 - 1569
  • 2009 - 1549
  • 2010 - 1521
  • 2011 - 1482
(Ab 1994 jeweils am 31. Dezember): Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Dorfkirche (Lage→50.80998903722210.778639316667)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Blasmusiktradition hat der Ort seit 1878. Es gibt heute in Wölfis das Kinder- und Jugendblasorchester und das Blasorchester Wölfis. In diesen zwei Orchestern sind jeweils über 40 Mitglieder aktiv und treten bei Veranstaltungen in Thüringen und anderen Bundesländern auf.

Kirchen[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten]

  • Johann Leon (* um 1530 in Ohrdruf; † um Ostern 1597 in Wölfis), lutherischer Pfarrer und Kirchenliedautor
  • Peter Makolies (* 1936 in Königsberg), deutscher Bildhauer, ist in Wölfis aufgewachsen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&wJahr=2009&zeigeErg=GEM&wknr=067&gemnr=67081
  3. http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&wJahr=2004&zeigeErg=GEM&wknr=067&gemnr=67081
  4. Galletti: Geschichte und Beschreibung des Herzogthums Gotha, Gotha 1780, S. 331

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wölfis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien