Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1979

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Abgeordnetenhauswahl 1979
(Zweitstimmen in %)[1]
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10
0
44,4
42,7
8,1
3,7
1,1
0,1
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1975[2]
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  -2
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-0,7
-4,5
Sonst.
   
Von 135 Sitzen entfallen auf:

Die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin vom 18. März 1979 brachten in Berlin keine großen Veränderungen.

Die SPD, die erstmals unter dem neuen Regierenden Bürgermeister Dietrich Stobbe antrat, konnte mit 42,7 % (+0,1 Prozentpunkte) ihre Position behaupten. Dietrich Stobbe hatte am 2. April 1977 die Nachfolge des infolge mehrerer Bauskandale zurückgetretenen Klaus Schütz übernommen.

Unter diesem Gesichtspunkt und auch vor dem Hintergrund dessen, dass die SPD in Berlin seit über 30 Jahren annähernd ununterbrochen die Regierung gestellt hatte, galt es vor der Wahl als unsicher, ob die SPD sich noch einmal würde behaupten können.

Die CDU erzielte ihrerseits unter ihrem neuen Spitzenkandidaten Richard von Weizsäcker 44,4 % der Stimmen (+0,5 Prozentpunkte), die FDP kam auf 8,1 % der Stimmen (+1,0 Prozentpunkte).

Hiernach wurde die sozialliberale Koalition unter Dietrich Stobbe fortgesetzt.

Wahl vom 18. März 1979
Wahlberechtigte 1.533.728
Wahlbeteiligung 1.310.553 85,4 %
CDU 570.174 44,4 % 63 Mand.
SPD 548.060 42,7 % 61 Mand.
FDP 103.609 8,1 % 11 Mand.
AL 47.642 3,7 % — Mand.
SEW 13.744 1,1 % — Mand.
KBW 1.367 0,1 % — Mand.
Summen 100,0 % 135 Mand.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 18. März 1979, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
  2. Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 2. März 1975, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg