Walter Brednow

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Grabstätte auf dem Nordfriedhof in Jena

Walter Brednow (* 12. Februar 1896 in Berlin; † 11. September 1976) war ein deutscher Internist.

1928 wurde der Mediziner, der ursprünglich Germanist werden wollte und nur durch Erlebnisse während des Ersten Weltkriegs zur Medizin kam, am Klinikum in Göttingen erstmals zum außerordentlichen Professor ernannt. 1930 folgte die Habilitation an der dortigen Universität und 1936 die erneute Ernennung. Seine erste Chefarztstelle erhielt Brednow 1939 in Cottbus.

Ab 1945 leitete er das Cottbuser Gesundheitsamt. 1947 wurde Brednow ordentlicher Professor für Innere Medizin und Direktor der Medizinischen Universitätsklinik Jena. 1950 ernannte man ihn außerdem zum Direktor der Universitäts-Tuberkuloseklinik Jena. Im Jahr 1958 wurde er zum Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina gewählt.

Nach seinem Tod wurde er auf dem Jenaer Nordfriedhof beigesetzt.

Werke[Bearbeiten]

  • Diverse Buchpublikationen und Fachzeitschriften.
  • Mit der Veröffentlichung Spiegel, Doppelspiegel und Spiegelungen, eine „wunderliche Symbolik“ Goethes (1973) lieferte er einen Beitrag zur Literaturwissenschaft.

Literatur[Bearbeiten]

  • Sebastian Tomesch: Prof. Dr. med. Walter Brednow (1896–1976) – Leben und Werk. Jena 2003

Weblinks[Bearbeiten]