Berlin-Karlshorst

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Karlshorst
Ortsteil von Berlin
Berlin Brandenburg Wartenberg Falkenberg Malchow Neu-Hohenschönhausen Alt-Hohenschönhausen Fennpfuhl Lichtenberg Rummelsburg Friedrichsfelde KarlshorstKarlshorst auf der Karte von Lichtenberg
Über dieses Bild
Koordinaten 52° 28′ 57″ N, 13° 31′ 33″ O52.482513.525833333333Koordinaten: 52° 28′ 57″ N, 13° 31′ 33″ O
Fläche 6,6 km²
Einwohner 23.933 (30. Jun. 2014)
Bevölkerungsdichte 3626 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Okt. 1920
Postleitzahl 10318
Ortsteilnummer 1102
Verwaltungsbezirk Lichtenberg

Karlshorst ist ein Ortsteil im Berliner Verwaltungsbezirk Lichtenberg. Er entstand im 19. Jahrhundert.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gründung[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung Karlshorsts erfolgte am 11. September 1825 als Vorwerk Carlshorst. Benannt wurde es nach Carl von Treskow, dem Besitzer des Ritterguts Friedrichsfelde, der das Vorwerk auf seinem Grund anlegte[1] und nach Horst, einem symbolischen Flurnamen. Als eigentliches Gründungsdatum gilt jedoch der 25. Mai 1895, als mit der Kolonie Karlshorst die ersten Wohnhäuser, unter anderem in der heutigen Lehndorffstraße, errichtet wurden. Die nachfolgende Bebauung entlang der früheren Straße nach Cöpenick vollzog sich nach den grundlegenden Vorstellungen von Oscar Gregorovius über mehrere Jahrzehnte je nach der Finanzlage der Grundstückskäufer. Die Schreibweise Karlshorst wurde am 24. Juni 1901 offiziell festgelegt.

Vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis April 1945[Bearbeiten]

Nach der Fertigstellung des Bahnhof Berlin-Karlshorst 1902 konnte man sowohl Berlin als auch das Naherholungsgebiet um den Müggelsee in Cöpenick problemlos und schnell erreichen. So avancierte die Villenkolonie schnell zu einem der beliebtesten Vororte der Hauptstadt und wurde oft als „Dahlem des Ostens“ bezeichnet.

Karlshorst war bis 1920 Bestandteil der Gemeinde Friedrichsfelde. Mit dem Inkrafttreten des Groß-Berlin-Gesetzes wurde Karlshorst am 1. Oktober 1920 ein Ortsteil des Bezirk Lichtenberg.

Nach Plänen des Architekten Peter Behrens entstand zwischen 1919 und 1921 südwestlich der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahnstrecke die Waldsiedlung mit zweigeschossigen Ein- bis Vierfamilienhäusern sowie Hausgärten und Stallungen für Kleintierhaltung.

Zeit der sowjetischen Besetzung bis 1962[Bearbeiten]

Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel unterzeichnet am 9. Mai 1945 im Offizierskasino der Heerespionierschule Karlshorst die bedingungslose Kapitulation.

In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 wurde in Karlshorst im Offizierkasino der Pionierschule 1, wo sich während der Schlacht um Berlin das Hauptquartier der 5. Armee der Roten Armee befand, die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht unterzeichnet. Die Gebäude dienten dann bis 1949 als Hauptquartier der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD). Während dieser Zeit wurde in der Presse der Name „Karlshorst“ oft als Synonym für die SMAD verwendet.

Zwischen 1945 und 1962 war der nördliche Bereich von Karlshorst zu großen Teilen sowjetisches Sperrgebiet, das ab 1949 aber von deutschen Bewohnern betreten werden konnte. Ein sogenanntes Russenmagazin avancierte in dieser Zeit zu einer Einkaufsmöglichkeit mit moderaten Preisen und ohne Lebensmittelmarken. Die im Sperrgebiet stehenden kirchlichen Anlagen wie die katholische Pfarrkirche St. Marien oder die evangelische Pfarrkirche „Zur frohen Botschaft“ wurden von den Militärs entwidmet und meist zu Lagerzwecken benutzt.

1963 bis 1994[Bearbeiten]

Zunächst wurde das besetzte Gebiet auf die östlich der Treskowallee gelegenen Straßen und Plätze verkleinert, die Sperrmauer von der Magistrale zurückgezogen. Die Gebäude der früheren Wehrmachtsschule dienten dem Oberkommando der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland und der Verwaltung des KGB in der DDR bis zum späteren vollständigen Truppenabzug als Hauptstandort. Im Gebäude der Kapitulation wurde mit Unterstützung der DDR das Museum der bedingungslosen Kapitulation des faschistischen Deutschland im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945 eingerichtet. Daraus entstand ab 1991 das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst, das der Kapitulation und der Entwicklung der deutsch-sowjetischen bzw. deutsch-russischen Beziehungen seit 1945 gewidmet ist.

Die Protokollstrecke für Staatsgäste der DDR zwischen dem Flughafen Schönefeld und der Berliner Innenstadt führte über die Treskowallee, die damals Hermann-Duncker-Straße hieß. Als neuer Standort für die in Karlshorst stationierten Truppen wurde ein größeres Areal südlich der Trabrennbahn mit Kasernen bebaut und mit einer Mauer umgeben. Dazu kamen in den 1970er Jahren für die Offiziere und deren Familien noch einige Plattenbauten, die nach 1994 abgerissen wurden.

Im Jahr 1994 wurden gemäß den Bestimmungen des Zwei-plus-Vier-Vertrages die letzten russischen Soldaten aus Karlshorst abgezogen.

Nach 1994[Bearbeiten]

Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an den Wohnhäusern und der Ausbau der Infrastruktur führten ab 1994 dazu, dass sich Karlshorst wieder zu einem gefragten Wohngebiet entwickelte. Der Erhalt der Trabrennbahn, der Neubau vieler Ein- und Zweifamilienhäuser und zahlreiche neue Siedlungsprojekte sind dabei besonders erwähnenswert. Bis 2016 will die WPK Grundstücksentwicklungsgesellschaft auf dem ehemaligen Militärgelände ein neues Stadtviertel mit 1200 Wohnungen in 350 Häusern errichten.[2]

Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser[Bearbeiten]

HTW-Hauptgebäude an der Treskowallee

Das schnelle Wachstum der Bevölkerung in Karlshorst machte den Bau mehrerer Schulen erforderlich: In der Treskowallee wurde 1914 ein großer Schulkomplex errichtet (Kant-Real-Gymnasium und Marie von Ebner Eschenbach-Lyzeum), in dem ab 1950 die Hochschule für Ökonomie, die heutige Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW), ihren Sitz hatte.

Wenige hundert Meter weiter, am Römerweg, entstand 1935 eine weitere Gemeindeschule mit vier Klassen für Jungen, die 1940 als Lazarett diente. Zur DDR-Zeit war es die Hans-Coppi-Oberschule. Im Jahr 1994 wurde aus der Einrichtung das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium. In der Gundelfinger Straße wurde eine weitere Gemeindeschule eingeweiht.

Die Nationalsozialisten ließen die Pionierschule I zwischen Rheinsteinstraße und Zwieseler Straße mit etwa 20 Einzelgebäuden errichten, darunter ein großes Hörsaalgebäude und ein Hochbunker. Nach der Umbenennung in Festungspionierschule diente sie ab 1942 der Ausbildung von Offizieren der Wehrmacht. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Einrichtung durch andere Bildungsträger genutzt, wie unter Zwieseler Straße beschrieben.

Bereits 1910 wurde auf einer großen Fläche am südlichen Rand von Karlshorst an der Grenze zu Oberschöneweide das Königin-Elisabeth-Hospital errichtet. Ab 1950 diente das Krankenhaus ausschließlich der medizinischen Versorgung der sowjetischen Militärangehörigen; nach deren Abzug standen die denkmalgeschützten Häuser lange Jahre leer. Erst seit Beginn der 2000er Jahre sind einige Häuser saniert und werden von der Albatros-Schule (öffentliche Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) genutzt.

Um 1930 wurde das St.-Antonius-Hospital in der Köpenicker Allee erbaut, in dem sich heute die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) befindet.

2004 wurde im ehemaligen Kulturhaus der Eisenbahner eine Imam-Schule eingerichtet, in der rund 300 Schüler auf das theologische Hochschulstudium vorbereitet werden.[3]

Weitere Bauwerke und Anlagen[Bearbeiten]

Karlshorst im nordwestlichen Bereich mit Blick auf die St. Marienkirche

Vom Beginn des 20. Jahrhunderts an gehörte die 1894 eröffnete Trabrennbahn Karlshorst zu den wichtigsten Attraktionen des Ortes und war ein wesentlicher Faktor bei dessen Aufschwung.

Die evangelische Kirche Zur frohen Botschaft, erbaut von 1909 bis 1910, 1956 nach Rückgabe durch die Sowjetarmee neu eingeweiht, birgt die berühmte Amalien-Orgel. Diese wurde von 1753 bis 1755 von Johann Peter Migendt für die Prinzessin Anna Amalia von Preußen, die Schwester Friedrichs des Großen, gebaut und ist die älteste erhaltene Orgel Berlins. Sie wurde 2009/2010 umfassend restauriert. Die Kirche befindet sich in der Weseler Straße 6.

Die katholische Pfarrkirche St. Marien ist ein denkmalgeschützter Kirchenbau in neoromanischen Formen aus den Jahren 1935 bis 1937. Sie diente nach 1945 vorübergehend als Depot der Sowjetarmee und wird seit 1949 wieder als Gotteshaus genutzt. Sie befindet sich in der Gundelfinger Straße 37.

Das Deutsch-Russische Museum befindet sich im ehemaligen Offizierskasino der Heerespionierschule I der Wehrmacht in der Zwieseler Straße 4. An dem historischen Ort wurde in den Morgenstunden des 9. Mai 1945 die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht vollzogen. Die Dauerausstellung des Museums informiert über den Deutsch-Sowjetischen Krieg 1941–1945.

Straßen in Karlshorst[Bearbeiten]

Übersicht der wichtigsten Straßen im Ortsteil Karlshorst; Ziffern im nebenstehenden Text erläutert

Straßennamen[Bearbeiten]

Die ersten Straßen der Kolonie trugen Namen von Mitgliedern der kaiserlichen Familie, daher auch die heute noch gebräuchliche Bezeichnung Prinzenviertel für das südlich der S-Bahn gelegene Wohnviertel. Die später angelegten Straßenzüge nördlich der S-Bahn benannte man nach Persönlichkeiten aus Karlshorst sowie nach Städten oder Burgen am Rhein (Boppard, Marksburg, Stolzenfels). Die frühere Ohm-Krüger-Straße wurde 1975 in Johannes-Zoschke-Straße umbenannt. Die Rheinsteinstraße hieß von 1976 bis 1992 Fritz-Schmenkel-Straße. Die Warmbader Straße bekam 1976 den Namen Robert-Siewert-Straße nach dem Antifaschisten Robert Siewert und trägt diese Bezeichnung noch heute.

Erwähnenswertes von ausgewählten Straßen[Bearbeiten]

Straßen (von Norden nach Süden)

Ehemaliges Kreiskulturhaus Karlshorst (bis August 2009 Musikschule Lichtenberg) in der Treskowallee
Deutsch-Russisches Museum in der Zwieseler Straße
  • Zwieseler Straße 4, 6–50: Ehemalige Pionierschule aus den Jahren 1936–1938 mit rund 20 Kasernengebäuden, Offizierskasino, Hörsaalgebäude, zwei Pförtnerhäuschen, Villa des Kommandeurs, Turn- und Schwimmhalle[9] und Hochbunker. Das Ensemble gilt als eine der wenigen fast vollständig erhaltenen Militäranlagen der deutschen Wehrmacht. Nach dem Krieg während der Nutzung von Karlshorst für die SMAd dienten die Gebäude dem Sowjetischen Geheimdienst KGB. Das Offizierskasino wurde 1967 als Museum eröffnet (siehe oben). Gebäude und Bunker stehen unter Denkmalschutz.[10][11]
    Von 1994 bis Anfang Januar 2010 standen die geräumten Unterkünfte leer, ein Ausbau und damit eine Nutzung als Wohnsiedlung für die neuen Bundesbediensteten wurde geplant, wegen mangelnder Nachfrage aber nicht realisiert.
    Schließlich konnte im Januar 2010 zwischen einem niedersächsischen Rentenfonds, der Projektentwicklungsgesellschaft Desakon und der BVV Lichtenberg ein Kaufvertrag abgeschlossen werden. Die Vereinbarung sieht die Umgestaltung des Geländes in einen Wohnpark mit Eigentumswohnungen vor allem für junge Familien vor. Der Eigentümer wird dafür rund 40 Mio. Euro investieren, die ersten Häuser waren bereits Ende 2010 bezugsfertig.[12][13] Das Museum bleibt erhalten. (Kreis 6)
  • Cäsarstraße: Einige Reihenhäuser, die als erste in Deutschland errichtete Häuser in Plattenbauweise gelten (für Lasten bis zu sieben Megapond), stehen hier. Die Platten wurden auf der Baustelle angefertigt und mit einem Portal-Bockkran weiterverarbeitet[14] (Kreis 4).
  • Hönower Straße, Ecke Treskowallee: Das Eckhaus war bis etwa 1980 Sitz der chinesischen Botschaft, später der libyschen Botschaft, etwa 15 Jahre stand es leer, 2008 wurde begonnen, es als Büro- und Geschäftshaus herzurichten (Kreis 5).
Katholische Kirche St. Marien und Gemeindehaus in der Gundelfinger Straße
Portland-Cement-Haus in der Dönhoffstraße
Evangelische Kirche Zur frohen Botschaft in der Weseler Straße
  • Dönhoffstraße: Straßenname seit 1898 nach August Karl Reichsgraf von Dönhoff-Friedrichstein. (alle Kreis 10)
    • 3: die als Fachwerkhaus errichtete Historische Apotheke.
    • 11: Wohnhaus von Hedwig Courths-Mahler mit Gedenktafel.
    • 31: Feuerwache von 1905.[20]
    • 38: Ehemaliges Laboratorium des ‚Vereins deutscher Portland-Cement-Fabrikanten‘. Das 1901 für das ‚Cement-Labor‘ errichtete Gebäude (Erweiterungen 1927) diente nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst der Botschaft Algeriens, dann der Mongolei. Unter einem Garten ist ein Luftschutzraum aus dem Zweiten Weltkrieg verborgen. Heute Wohn- und Bürohaus sowie Sitz der Außenstelle des ‚Archivs der Parteien und Massenorganisationen in der DDR‘, auch eine Ausstellung über den Verein deutscher Portland-Cement-Fabrikanten ist darin zu sehen.[21][22]
  • Stolzenfelsstraße 1–9: Mietvillen und -häuser von 1910/1911 und 1929 unter Denkmalschutz[23] (alle Kreis 11).
  • Ehrenfelsstraße 2–4: Der grau verputzte Bau mit einer Grundfläche von etwa 1600 m² wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als deutsche Reparationsleistung für Angehörige der Roten Armee errichtet und diente als Offiziers-Kasino. Nach dem Abzug der russischen Armee wurde es bis etwa 2000 durch das Theater Karlshorst bespielt. Das Bauwerk ist ein Beispiel für einfache Funktionsbauten der Nachkriegszeit und deshalb unter Denkmalschutz gestellt.[24][25] Die Berliner Wohnungsbaugesellschaft Howoge (Hohenschönhauser Wohnungs-Gesellschaft) erwarb die Immobilie und ließ es über einen größeren Zeitraum umfassend sanieren. Am 1. September 2009 zog als erster neuer Mieter in das nun teatr Karlshorst genannte Gebäude die Musikschule Lichtenberg in mehrere Räume, die damit die Nutzung im gegenüberliegenden ehemaligen Kulturhaus Karlshorst aufgab. Für den großen Zuschauersaal wird dagegen noch ein Nutzer gesucht.
  • Am Carlsgarten: Mit dem Namen des neuen Großsiedlungsprojekts nahe der Trabrennbahn wird sowohl an die Historie (Carlshorst) des Ortsteils als auch an die geplante grüne Umgebung (Garten) erinnert. Nachdem der Baubeginn 2009 erfolgte und neue Erschließungsstraßen angelegt wurden, hat die BVV Lichtenberg im März 2010 einen Beschluss zur Namensgebung von drei neuen Verkehrswegen gefasst. Sie wurden nach den verdienstvollen Lichtenberger Kommunalpolitikern Frieda Rosenthal, Franz Stimming und Günter Riesebrodt benannt.[26] Weitere Straßen in diesem neuen Wohnquartier erhielten inzwischen Namen nach früheren Nutzungen wie Weideplan, Rohrlake oder Unterfeld.
  • Ehrlichstraße 12/12a: Standort des früheren Wohnhauses von Oscar Gregorovius mit einer vom Bildhauer Achim Kühn 1998 angefertigten Gedenktafel.
  • Lehndorffstraße 3, 7/8 und 10: Denkmalensemble mit Siedlungshäusern von 1895, Teil der einstigen Kolonie Carlshorst (Prinzenviertel)[27]
  • Seepark (zwischen Trautenauer Straße, Traberweg, Liepnitzstraße und Rödelstraße): 1913 um einen damals noch existierenden See angelegte Parkanlage, heute Grünanlage mit Bäumen sowie Spiel- und Bolzplatz.
  • Trautenauer Straße 6: Gedenktafel für Erich Ollenhauer[28]
  • Waldsiedlung Wuhlheide: gelegen um den Hegemeisterweg mit Gleyeweg, Oskarstraße, in den Jahren 1919/1920 ausgeführte erste Etappe einer von Peter Behrens geplanten Siedlung von zweigeschossigen Reihenhäusern, die unter Denkmalschutz steht (Kreis 16).[29] Die zweite Etappe des Ausbaus erfolgte 1937 nicht nach den Originalplänen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortsteils[Bearbeiten]

Mit Karlshorst verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Hella Fischer, Bernd Fischer, Michael Laschke, Joachim Hoffmann, Norbert Stein, Walter Fauck, Ursula Braun, Manfred Beulich: 110 Jahre Karlshorst: Streiflichter der Geschichte eines Berliner Ortsteils. Kulturring in Berlin e. V., Berlin 2005, ISBN 978-3-9805340-9-3.
  •  Hildburg Keil: Karlshorst erzählt: Ein Lesebuch der Erinnerungen. Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Berlin 1999.
  •  Jürgen Bergmann: 100 Jahre Karlshorst. Geschichte einer Villen- und Landhaussiedlung. be.bra, Berlin 1995.
  •  Fritz Maak: Kurze Geschichte von Berlin Friedrichsfelde und Karlshorst. Klinkhardt, Leipzig 1917.
  • Klaus Theo Brenner: Berliner Stadtprojekte: Gartenstadt Karlshorst Wasserstadt Spindlersfeld, JOVIS Verlag Berlin 2012, ISBN 978-3-86859-168-2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Berlin-Karlshorst – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Karlshorster Chaussee. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins
  2. Berliner Gartenstadt mit 1.200 Wohnungen geplant. In: Immobilien Zeitung online, 20. Januar 2012. Abgerufen am 20. Januar 2012.
  3. Iman-Ausbildung. Islam auf Deutsch, FAZ vom 9. März 2009
  4. Hans-Coppi-Oberschule Römerweg
  5. Gedenktafel Coppi im Ehrungsverzeichnis des Luisenstädtischen Bildungsvereins
  6. Gedenktafel Berger bei der SPD Berlin
  7. Friedhofskapelle Robert-Siewert-Straße
  8. Grabmal Gregorovius
  9. Ralf Nitschke: Zeugnis der Geschichte. Teil 6 unserer Serie: die Festungspionierschule in der Zwieseler Straße. In: Rathausnachrichten (Lichtenberg) vom 5. Juni 2010; S. 7
  10. Ehemalige Pionierschule Zwieseler Straße
  11. Hochbunker Zwieseler Straße
  12. Wohnen in der KGB-Zentrale. (PDF; 6,0 MB) In: Berliner Woche. Ausgabe Lichtenberg vom 20. Januar 2010, S. 3.
  13. Bebauungsplan des neuen Wohnparks. In: Berliner Morgenpost online.
  14. Berlin. Architekturführer DDR, Berlin 1976, Seite 131
  15. St.-Antonius-Hospital Köpenicker Allee
  16. Flugzeughallen Köpenicker Allee
  17. Ensemble Gundelfinger Straße
  18. Gemeindeschule Gundelfinger Straße
  19. Häuser Marksburgstraße 46–52
  20. Freiwillige Feuerwehr Dönhoffstraße
  21. Portland-Cement-Haus Dönhoffstraße
  22. Geschichte des Portland-Cement-Hauses
  23. Häuser Stolzenfelsstraße
  24. Ehemaliges Haus der Offiziere Ehrenfelsstraße
  25. Ehemaliges Haus der Offiziere (Geschichte)
  26. Namen mit Vergangenheit. Straßen im Wohnpark Carlsgarten nach Kommunalpolitikern benannt. (PDF; 7,9 MB) In: Berliner Woche, Ausgabe Lichtenberg vom 17. März 2010, S. 4.
  27. Ensemble Lehndorffstraße
  28. Homepage der SPD Berlin
  29. Waldsiedlung Lichtenberg/Wuhlheide
  30. Ehrengrab Johannes Fest
  31. Gerechter Zorn: Warum keine Ehrung für Hitler-Gegner? In: B.Z., 29. Februar 2012, abgerufen am 26. Oktober 2012
  32. Ein Mikromilieu des Anstands In: Die Zeit, 14. September 2006