Weißenschirmbach

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51.31305555555611.550833333333165Koordinaten: 51° 18′ 47″ N, 11° 33′ 3″ O

Weißenschirmbach
Stadt Querfurt
Höhe: 165 m ü. NN
Eingemeindung: 1. Januar 2004
Postleitzahl: 06268
Vorwahl: 034461
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Über dieses Bild

Lage von Weißenschirmbach in Querfurt

Weißenschirmbach war eine eigenständige Gemeinde im ehemaligen Landkreis Merseburg-Querfurt und wurde zum 1. Januar 2004 in die Stadt Querfurt eingemeindet.[1]

Geografie[Bearbeiten]

Weißenschirmbach liegt ungefähr 7 km nördlich von Nebra und 12 km südwestlich von Querfurt. Nördlich der Gemeinde liegt der Ortsteil Gölbitz und nordwestlich das abgelegene Birkenschäferei.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach bisheriger Auffassung wurde Weißenschirmbach um 899 als Scrinbach (Schirmbach) urkundlich (Nr. 138) im Hersfelder Zehntverzeichnis erwähnt, was sich aber nicht ganz sicher bestimmen lässt. Vermutlich ist das hier genannte Scrinbechiu eher (Rothen-)Schirmbach. Dennoch feierte man im Jahr 1999 das 1100-jährige Bestehen von Weißenschirmbach. Die Gründung der Gemeinde wird slawischen Wenden zugeschrieben, die sich zu dieser Zeit nördlich der Saale niederließen.[2]

Die weitere Geschichte ist untrennbar mit der Geschichte des Schlosses Vitzenburg und dessen Besitzern verbunden. Die Zeit der adligen Besitzern endete 1945 mit der Bodenreform.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
  2. Dorfklub Weissenschirmbach e.V.