Wie soll man Dr. Mráček ertränken? oder Das Ende der Wassermänner in Böhmen

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Filmdaten
Deutscher Titel Wie soll man Dr. Mráček ertränken? oder Das Ende der Wassermänner in Böhmen
Originaltitel Jak utopit doktora Mráčka aneb Konec vodníků v Čechách
Produktionsland ČSSR
Originalsprache Tschechisch
Erscheinungsjahr 1974
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Václav Vorlíček
Drehbuch Miloš Macourek, Petr Márkov und Václav Vorlíček
Produktion Filmstudio Barrandov
Besetzung

Wie soll man Dr. Mráček ertränken? oder Das Ende der Wassermänner in Böhmen ist eine tschechoslowakische Filmkomödie in Form eines modernen Märchenfilms von 1974.

Handlung[Bearbeiten]

In den Flüssen und Bächen Böhmens leben Wassermänner. Auf den ersten Blick wirken sie wie normale Bürger, jedoch sind sie unsterblich. Ihre Leidenschaft ist das Sammeln der Seelen Ertrunkener in kleinen Porzellantöpfchen. Je mehr Töpfchen, desto höher das Ansehen in der Wassermanngemeinschaft.

Der Wassermann Alois Wässerlein arbeitet in Prag als Taucher. Weil er so ein guter Taucher ist, will man ihm einen Gefallen tun: Man weiß, dass er mit seiner Familie in einer sehr feuchten Wohnung lebt und will ihm eine neue, trockene Wohnung geben.

Als der Bescheid zum Umzug vom städtischen Beamten Dr. Jindřich Mráček bei Wässerleins eingeht, ist der Verdruss groß, schließlich war die Wohnung ideal für sie, direkt an der Moldau gelegen. Da Dr. Mráček sich nicht davon überzeugen lässt, muss er aus dem Weg geräumt werden, selbstverständlich durch Ertränken.

Es gibt nämlich nicht mehr allzu viele Wassermänner, das Familienoberhaupt der Wässerleins versucht händeringend die Töchter der Familie mit vorzeigbaren Wassermännern anderer Flüsse (sogar aus Westdeutschland!) zu verkuppeln, um die Zukunft der Wassermänner in Böhmen zu sichern.

Das geht ziemlich schief, es werden sogar noch weniger, da es diverse Möglichkeiten gibt, die Unsterblichkeit zu verlieren.

Als sich dann Dr. Mráček auch noch in Wassermanntochter Jana verliebt und bei der Inspektion der abzureißenden Wohnung irrtümlich für einen der auswärtigen Wassermänner und Heiratskandidaten gehalten wird, ist das Chaos perfekt.

Kritik[Bearbeiten]

„Die Geschichte ist recht amüsant, dramaturgisch jedoch reichlich unübersichtlich und kompliziert angelegt. Für Kinder zu verwirrend und vom Kinderalltag abgelöst.“

film-dienst

Weblinks[Bearbeiten]