William Tudor Gardiner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

William Tudor Gardiner (* 12. Juni 1892 in Newton, Middlesex County, Massachusetts; † 3. August 1953) war ein US-amerikanischer Politiker und von 1929 bis 1933 Gouverneur von Maine.

Frühe Jahre[Bearbeiten]

William Gardiner besuchte die Groton School und studierte dann bis 1917 an der Harvard University Jura. Während des Ersten Weltkriegs kämpfte er in der US-Armee. Nach dem Ende des Krieges begann Gardiner in Portland eine erfolgreiche Karriere als Rechtsanwalt.

Politischer Aufstieg und Gouverneur von Maine[Bearbeiten]

Zwischen 1920 und 1926 war Gardiner Abgeordneter im Repräsentantenhaus von Maine. Im Jahr 1928 wurde er als Kandidat der Republikanischen Partei zum neuen Gouverneur seines Staates gewählt. Gardiner trat sein neues Amt am 2. Januar 1929 an und nach einer Wiederwahl im Jahr 1930 konnte er bis zum 4. Januar 1933 im Amt bleiben. In seiner Amtszeit wurden die Verwaltung und das Gerichtssystem von Maine reformiert. Ansonsten wurde seine Regierung von der großen Wirtschaftskrise jener Jahre überschattet, die auch in Maine ihre Spuren hinterließ. Auch hier gab es Bankenzusammenbrüche und eine steigende Arbeitslosigkeit. Die Krise erreichte etwa zu dem Zeitpunkt des Ausscheidens von Gardiner aus dem Amt des Gouverneurs ihren Höhepunkt.

Weiterer Lebenslauf[Bearbeiten]

Nach dem Ende seiner Amtszeit zog sich Gardiner aus der Politik zurück und widmete sich seinen privaten Angelegenheiten. William Gardiner starb am 3. August 1953. Er war mit Margaret Thomas verheiratet, mit der er vier Kinder hatte.

Literatur[Bearbeiten]

  • Robert Sobel und John Raimo (Hrsg.): Biographical Directory of the Governors of the United States, 1789–1978. Band 2, Meckler Books, Westport 1978. 4 Bände.

Weblinks[Bearbeiten]