Wolffs Revier

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Seriendaten
Originaltitel Wolffs Revier (1992–2006)
Wolff (2012)
Wolffs-Revier-Logo.svg
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Produktionsjahr(e) 1992–2006, 2012[1]
Produktions-
unternehmen
Borussia Media
Nostro Film
Odeon Film
Sat.1
Länge 90 Minuten (Folgen 17 & 63 & 72 & 173)
45 Minuten
Episoden 173 (+ Wolff: Kampf im Revier) in 13 Staffeln
Genre Krimiserie
Idee Karl-Heinz Willschrei
Musik Klaus Doldinger
Erstausstrahlung 17. September 1992 auf Sat.1

Wolffs Revier ist eine von 1992 bis 2006 sowie 2012 erstausgestrahlte, deutsche Krimireihe über den Kriminalpolizisten Andreas Wolff von Karl-Heinz Willschrei.

Die Serie besteht aus 173 Episoden in 13 Staffeln, die über 14 Jahre hinweg entstanden. 2011 wurde ein Film gedreht, der eine Fortsetzung der Serie darstellte. Der Film war jedoch nicht erfolgreich genug um weitere Produktionen zu rechtfertigen.[2] Die Serie wurde außerdem mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Handlung[Bearbeiten]

Der Hauptcharakter der Serie ist Kriminalhauptkommissar Andreas Wolff, der zusammen mit seinem Partner Günther Sawatzki beim Dezernat Delikte an Menschen arbeitet. Zusammen klären sie Verbrechen, wie Morde oder Entführungen, auf und werden davon von Staatsanwalt Dr. Peter Fried unterstützt. 1999 bekommt Dr. Fried ein Jobangebot als Richter zu arbeiten und geht nach Köln. Wolffs Partner Sawatzki wird bei der Verfolgung eines Taschendiebes auf offener Straße angeschossen und verstarb später im Krankenhaus. Wenig später erhält er einen neuen und jungen Partner namens Thomas Borkmann, der später mit Wolffs Tochter Verena zusammenkommt. Verena ist am Anfang der Serie 14 Jahre alt und geht zur Schule. Ihre Eltern, Wolff und Ellen sind geschieden, verstehen sich jedoch sehr gut. Verena wohnt bei ihrem Vater zu Hause und macht immer wieder Ärger. Später, als sie erwachsen wird, wird sie schwanger und bekommt einen Sohn, namens Luis. Der Vater ist unbekannt.

Produktion[Bearbeiten]

Konzipiert von Schriftsteller und Drehbuchautor Karl-Heinz Willschrei Anfang der 1990er Jahre, wurde die Serie von 1992 bis 2006 von der Firma Nostro Film für Sat.1 produziert. 2011 wurde die Firma erneut von Sat.1 beauftragt, einen Fortsetzungsfilm zu drehen, der ggf. für weitere Folgen oder Filme dienen sollte. Der Film wurde schließlich im Januar 2012 auf Sat.1 ausgestrahlt.

Besetzung[Bearbeiten]

Lediglich die Figuren des KHK Andreas Wolff und seiner Tochter Verena blieben bis 2006 unverändert. In den ersten 99 Folgen, spielten KOK Günther Sawatzki und StA Dr. Peter Fried (Gerd Wameling) Wolffs Partner, ab Folge 100 wurden die Figuren Sawatzki und Dr. Fried gestrichen, und Wolff bekam mit KK Thomas „Tom“ Borkmann einen jungen Partner zur Seite gestellt. Nach der Reaktivierung der Serie blieb Jürgen Heinrich als Andreas Wolff der Serie erhalten, was mit Tom Borkmann geschehen ist, ist unklar. Dazu kam Stephan Luca als KHK Marck.

Haupt- und Nebendarsteller[Bearbeiten]

Schauspieler Rollenname Haupt- und Nebenrolle
(Episoden)[Anm. 1]
Haupt- und Nebenrolle
(Staffeln)
Heinrich, JürgenJürgen Heinrich KHK Andreas Wolff 1–173, KiR 1–13
Pönitz, KlausKlaus Pönitz KOK Günther „Watzki“ Sawatzki † 1–99 1–8
Wameling, GerdGerd Wameling Dr. Peter Fried 1–99, 173 1–8, 13
Seiffert, NadineNadine Seiffert Verena Wolff 1–174, KiR 1–13
Merting, StevenSteven Merting KK Thomas „Tom“ Borkmann 100–173 8–13
Zimmermann, EliaElia Zimmermann Ellen Wolff 1–42 1–3
Heise, EckhardEckhard Heise KOK Horst Buchwald 1–99 1–8
Luca, StephanStephan Luca KHK Marck
KiR

Anmerkungen:

  1. KiR = Wolff: Kampf im Revier.

Fernsehausstrahlung[Bearbeiten]

siehe auch: Liste der Wolffs-Revier-Episoden

Von 1992 bis 2006 wurden jährlich eine Staffel von 11 bis 16 Folgen ausgestrahlt. 1997 wurde auf die Ausstrahlung der Serie komplett verzichtet. Dafür liefen 1998 gleich zwei Staffeln der Serie. Am 24. Mai 2006 lief die letzte Folge in Spielfilmlänge mit dem Titel Angst, in der Wolff seinen Gegner erschießt, aber selbst so schwer getroffen wird, dass er ins Koma fällt. Am Ende der Folge verabschiedet sich Jürgen Heinrich mit einem Augenzwinkern von seinen Fans.

Im Juni 2011 wurde bekannt, dass die Serie nach über fünf Jahren wieder fortgesetzt werden soll. Der vermeintliche Tod von Kommissar Wolff in der letzten Folge wird so dargestellt, dass er nur angeschossen wurde und ins Koma gefallen war.[1] Zunächst wurde nur ein Film mit 90 Minuten Laufzeit gedreht, der am 17. Januar 2012 auf Sat.1 ausgestrahlt wurde. Die Quoten waren für Sat.1 nicht zufriedenstellend, sodass der Sender am 30. Januar 2012 mitteilte, dass die Serie doch nicht fortgesetzt werden soll.[2]

Internationale Ausstrahlungen[Bearbeiten]

Wolffs Revier fand sein Publikum neben Deutschland auch in anderen europaischen Ländern:

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Die Serie wurde 1993 mit dem Grimme-Preis in Bronze ausgezeichnet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Andreas Markhauser: Sat.1 reaktiviert «Wolffs Revier», abgerufen am 17. August 2012.
  2. a b Manuel Weis: Sat.1: Mangold geht weiter, Wolff nicht, abgerufen am 17. August 2012.

Weblinks[Bearbeiten]