Yasunori Imamura

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Yasunori Imamura (jap. 今村 泰典, Imamura Yasunori; * 19. Oktober 1953 in Sakai, Präfektur Osaka, Japan) ist ein japanischer Lautenist.

Karriere[Bearbeiten]

Er studierte Laute bei Eugen Müller-Dombois und Hopkinson Smith an der Schola Cantorum Basiliensis, wo er mit dem Solistendiplom abschloss. Daneben studierte er Aufführungspraxis und Generalbaßspiel bei Ton Koopman und Johann Sonnleitner und Kompositionen bei Wolfgang Neininger.

Heute ist Yasunori Imamura als Solist und Generalbassspieler weltweit gefragt und wirkte bei über 120 CD-Aufnahmen als Solist und Generalbassspieler mit. Zu seinen Soloaufnahmen zählen sämtliche Lautenwerke von Johann Sebastian Bach, drei Volumen der Lautensonaten von Silvius Leopold Weiss, pièces pour théorbe von Robert de Visée und sämtliche Fantasien von Simone Molinaro.

Als Generalbassspieler hat er mit Künstlern wie Cecilia Bartoli, Teresa Berganza, Gérard Lesne, Marc Minkowski, Michael Schneider, Martin Gester, Maurice Steger, Masaaki Suzuki, Alan Curtis und Paul Goodwin zusammengearbeitet.

Imamura ist Mitglied der Ensembles „La Stagione Frankfurt“, „Les Musiciens du Louvre“, „Camerata Köln“, „Le Parlement de Musique“ sowie der „Il Complesso Barocco“. 1997 gründete Yasunori Imamura das Ensemble “FONS MUSICAE” mit dem er in ganz Europa und Fernost konzertiert. Bis jetzt hat das Ensemble fünf CDs (M. Lambert, G. Bononcini, A. Steffani und A. Caldara und F. Gasparini) aufgenommen, die mit verschiedenen Preisen wie „Classica“ oder „Sterne des Monats“ ausgezeichnet wurden.

Er arbeitet als Professor für Laute am Conservatoire National de Région de Strasbourg. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main hat er den Lehrauftrag für Laute inne. Daneben leitet er verschiedene Meisterkurse in Europa und Fernost.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2010 Kulturpreis des Kanton Solothurn
  • Diapasion d’Or („Diapason“, Frankreich)
  • Le Joker („Crescendo“, Belgien)

Weblinks[Bearbeiten]