Sakai

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Dieser Artikel befasst sich mit der japanischen Stadt Sakai. Für weitere Bedeutungen siehe Sakai (Begriffsklärung)
Sakai-shi
堺市
Sakai
Geographische Lage in Japan
Sakai (Japan)
Red pog.svg
Region: Kinki
Präfektur: Ōsaka
Koordinaten: 34° 34′ N, 135° 29′ O34.5734135.48301111111Koordinaten: 34° 34′ 24″ N, 135° 28′ 59″ O
Basisdaten
Fläche: 149,99 km²
Einwohner: 840.037
(1. August 2014)
Bevölkerungsdichte: 5601 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 27140-3
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Sakai
Baum: Weide
Blume: Japanische Sumpf-Schwertlilie
Blühender Baum: Kamelie
Vogel: Büffelkopfwürger
Rathaus
Adresse: Sakai City Hall
3-1, Minamikawara-machi
Sakai-ku, Sakai-shi
Ōsaka 590-0078
Webadresse: http://www.city.sakai.osaka.jp
Lage Sakais in der Präfektur Ōsaka
Lage Sakais in der Präfektur

Sakai (jap. 堺市, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Ōsaka auf Honshū, der Hauptinsel von Japan.

Geographie[Bearbeiten]

Sakai liegt an der Bucht von Ōsaka.

Geschichte[Bearbeiten]

Sakai wurde bereits im 15. Jahrhundert als wichtiger Hafen im Handel mit dem Kaiserreich China erwähnt. In der Edo-Zeit wurde Sakai durch einen Shōgunatsverwalter (Sakai-bugyō) direkt verwaltet. 1868 ereignete sich der Sakai-Zwischenfall, bei dem elf französische Matrosen getötet und in Vergeltung die beteiligten Samurai zum Selbstmord aufgefordert wurden.

In der Meiji-Restauration wurde Sakai Verwaltungssitz der Präfektur Sakai. Der Vorläufer der modernen Stadt Sakai, der „Bezirk“/Stadtkreis Sakai (Sakai-ku), entstand 1880, daraus ging 1889 bei der Einführung der von preußischen Beratern mitgeschriebenen Kommunalordnungen die Sakai-shi hervor.

Im April 2006 wurde Sakai zur Großstadt durch Regierungsverordnung und damit in Stadtbezirke (ku) eingeteilt.

Politik und Verwaltung[Bearbeiten]

Bürgermeister von Sakai ist seit 2009 Osami Takeyama. Er wurde mit Unterstützung von Ōsakas Gouverneur Tōru Hashimoto gegen den Amtsinhaber Keisuke Kihara gewählt. Takeyama hat sich inzwischen gegen die Pläne von Hashimotos Ōsaka Ishin no Kai gestellt, die Städte Ōsaka und Sakai in Bezirke der Präfektur Ōsaka aufzulösen, und wurde bei der Bürgermeisterwahl 2013 mit Unterstützung von Demokratischer, Liberaldemokratischer, Sozialdemokratischer und Kommunistischer Partei gegen Ex-Stadtrat Katsutoshi Nishibayashi von der Ishin no Kai wiedergewählt.[1] Der Stadtrat (Sakai-shigikai) hat 52 Mitglieder; er wurde zuletzt 2011 neu gewählt. Stärkste Partei wurde mit 13 Sitzen das Ōsaka Ishin no Kai von Tōru Hashimoto, gefolgt von der Kōmeitō mit zwölf Mandaten.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Stadtbezirke von Sakai, Naka-ku hervorgehoben

Sakai gliedert sich in sieben Stadtbezirke (Ku), die im Uhrzeigersinn folgende sind:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Eine Sehenswürdigkeit Sakais ist das Daisenryō-Kofun, das mit 320.000 m² Gesamtfläche eines der größten Gräber der Welt ist. Es wird angenommen, dass es das Hügelgrab des Nintoku-Tennō ist.

Wirtschaft[Bearbeiten]

An Gewerbe gibt es Elektro-, Schiffbau-, Eisen-, Stahl- und petrochemische Industrie. Der weltweit verbreitete Hersteller von Rohren für Fahrradrahmen Tange International wurde in Sakai gegründet.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sakai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 堺市長選で維新敗れる、都構想反対の現職再選. In: Yomiuri Shimbun Online. 29. September 2013, abgerufen am 29. September 2013 (japanisch).