Zaid ibn Shaker

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Zaid ibn Shaker (arabisch ‏زيد بن شاكر‎, DMG Zaid b. Šākir; * 4. September 1934 in Amman; † 30. August 2002 in Amman) war mehrfach Ministerpräsident von Jordanien (13. Juli 1976 bis 19. Dezember 1979, 28. August 1980 bis 10. Januar 1984 und 4. Dezember 1989 bis 19. Juni 1991).

Der Kusin des Königs Hussein I. war mehr als zwölf Jahre lang Oberkommandierender der jordanischen Streitkräfte und hatte den Dienstgrad eines Feldmarschalls inne. Im Sechstagekrieg von 1967 führte er die Streitkräfte seines Landes.

1951 nahm er ein Studium am Victoria-College in Alexandria auf. 1955 setzte er seine Ausbildung an der Royal Military Academy Sandhurst fort. 1964 folgte ein Studium in den USA. Zaid ibn Shaker sprach fließend arabisch, englisch, französisch und spanisch.

1957/58 war er Gehilfe des Militärattachés an der jordanischen Botschaft in London. Von 1964 bis 1970 war er Kommandeur einer Panzerbrigade und einer Panzerdivision im Dienstgrad eines Oberst bzw. Brigadegenerals. Am 5. März 1973 wurde er Generalstabschef und Berater des Königs. Im Juni 1987 wurde er zum Marschall ernannt.

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