Zefyrinus Namuncurà

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Zefyrinus Namuncurá

Zefyrinus (Ceferino) Namuncurá (* 26. August 1886 in Chimpay, Argentinien; † 11. Mai 1905 in Rom) ist ein Seliger der Don-Bosco-Familie. Der junge Laie indigener (Mapuche) Herkunft wurde am 11. November 2007 in seinem Geburtsort Chimpay seliggesprochen.

Der Sohn eines Soldaten kam mit 11 Jahren nach Buenos Aires, wo er in die Fußstapfen seines Vaters treten sollte. Er jedoch trat in das Kolleg der Salesianer Don Boscos ein und wollte Priester werden. Sein großes Vorbild war Dominikus Savio, und es gelang ihm auch ein wenig zu werden wie er: in der Frömmigkeit, der Nächstenliebe, den alltäglichen Verpflichtungen und den religiösen Übungen. Nach und nach wurde er selbst zum Modell und seine Freunde nahmen die Dinge sehr ernst, die er sagte. Er lehrte sie Ausgeglichenheit und Mäßigkeit.

Im Jahre 1903 traf er auf Kardinal Johannes Cagliero, der ihn nach Italien mitnahm, wo er sein Studium weiterführte. Man hoffte auch, dass der Klimawechsel sich positiv auf die angeschlagene Gesundheit des jungen Mannes auswirken würde. Am 28. März 1905 wurde er ins Krankenhaus gebracht, aber es war zu spät: er verstarb friedlich am 11. Mai.

Seit 1924 befindet sich sein Leichnam in seiner Heimat in Fortín Mercedes, wohin auch heute noch zahlreiche Pilger kommen, die um seine Fürsprache bitten.

Am 2. Mai 1944 wurde der Heiligsprechungsprozess eingeleitet, seit 22. Juni 1972 gilt er für die römisch-katholische Kirche als verehrungswürdig, seit 11. November 2007 als selig.

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