Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung

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Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung
Beschreibung Fachzeitschrift
Fachgebiet Osteuropäische Geschichte
Sprache Deutsch, Englisch
Verlag Herder-Institut (Deutschland)
Erstausgabe 1952
Erscheinungsweise vierteljährlich
Chefredakteur Heidi Hein-Kircher, Anna Veronika Wendland
Herausgeber Hans-Jürgen Bömelburg (Gießen)
Karsten Brüggemann (Tallinn)
John Connelly (Berkeley)
Peter Haslinger (Marburg, Gießen)
Heidi Hein-Kircher (Marburg)
Claudia Kraft (Siegen)
Christian Lübke (Leipzig)
Eduard Mühle (Münster)
Alvydas Nikžentaitis (Vilnius)
Ralph Tuchtenhagen (Berlin)
Anna Veronika Wendland (Marburg)
Thomas Wünsch (Passau)
Weblink ZfO auf der Internetseite des Herder-Instituts
ISSN 0948-8294

Die Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung (ZfO) ist eine referierte Fachzeitschrift zur Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in deutscher und englischer Sprache. Sie wird im Auftrag des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg von derzeit zwölf Historiker/inne/n aus Deutschland und den USA herausgegeben und erscheint vierteljährlich im institutseigenen Verlag.

Die ZfO wurde 1952 unter dem Titel Zeitschrift für Ostforschung gegründet und im Auftrag des Johann-Gottfried-Herder-Forschungsrates von Hermann Aubin, Herbert Schlenger und Erich Keyser herausgegeben.[1] Bis 1969 erschien die ZfO im Elwert Verlag, Marburg. Im Jahr 1994 ging die Herausgeberschaft vom Forschungsrat auf das Herder-Institut über; 1995 erhielt die ZfO ihren heute gültigen Namen.

Die Beiträge in der ZfO beschäftigen sich mit dem Gebiet der heutigen Staaten Polen, Tschechien, Slowakei, Belarus, Ukraine, Litauen, Lettland, Estland, Ungarn sowie der russischen Enklave Kaliningrad. Neben wissenschaftlichen Aufsätzen und Miszellen enthält die ZfO auch Rezensionen und Forschungsberichte. Außerdem erscheinen bis zu zwei Mal jährlich Themenhefte im Rahmen der regulären Heftzählung, die jeweils von namentlich ausgewiesenen Gastherausgeberinnen zusammengestellt werden. In früheren Jahrzehnten wurden zudem landesgeschichtliche Auswahlbibliografien sowie Nachrufe und Tagungsberichte veröffentlicht. Sahen sich die Herausgeber in den ersten Jahrzehnten noch in der Tradition der deutschen Ostforschung, vermeidet die ZfO heute die frühere Fixierung auf den deutschen Anteil an der Geschichte Ostmitteleuropas und macht es sich stattdessen zur Aufgabe, die Heterogenität der Region historiografisch abzubilden.

Die Beiträge in der ZfO werden unter den Bedingungen des double blind Peer-Review begutachtet. Die Rezensionen werden zusätzlich auf der Webseite des Herder-Instituts sowie auf den Portalen recensio.net, Clio-online sowie (in Auswahl) sehepunkte veröffentlicht.

Herausgeber/innen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Hermann Aubin, Erich Keyser, Herbert Schlenger: Zeitschrift für Ostforschung. Länder und Völker im östlichen Mitteleuropa. N.G. Elwert-Verlag. Marburg/Lahn 1952: 1. Jahrgang, Heft 1, S. 3ff.